Blaubeeren und Vanilleeis: Helgadottir, Gudrun

Inhalt:

Alles, was Lolla fehlt, ist der richtige Mann an ihrer Seite sowie ab und zu das nötige Kleingeld. So zumindest sieht es der achtjährige Tumi. Eine Lösung für dieses Problem hat er natürlich auch schon: Seine Mama muss einfach mit dem örtlichen Bankdirektor verkuppelt werden. Doch das ist gar nicht so leicht. Statt des neuen Wunsch-Papas steht an Lollas großem Geburtstagsfest plötzlich der alte Filialleiter im Garten der Familie. Der bedankt sich zwar artig für die Einladung, ist aber ganz und gar nicht der, den sich der Junge vorgestellt hatte. Aber bestimmt fällt Tumi da auch noch was ein. Eine wundervolle Wohlfühl-Familiengeschichte voller Herz und Witz.

 

 

  • Gebundene Ausgabe: 142 Seiten
  • Verlag: Dressler (Februar 2013)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3791508385
  • ISBN-13: 978-3791508382
  • Vom Hersteller empfohlenes Alter: 7 – 9 Jahre
  • Originaltitel: Bara Gaman
  • Größe und/oder Gewicht: 21,2 x 15 x 1,8 cm

Cover: Schon allein das farbenfrohe Cover regte uns an, das Buch lesen zu wollen. Das Cover verspricht, dass es ein schönes Kinderbuch wird und man es einfach in einem Rutsch lesen muss.

Schreibstil: Das Buch las sich angenehm und flüssig. Es ist sehr kindsgrecht geschrieben aber es hat einen kleinens Manko, dazu später aber mehr.

Tumi lebt mit seiner Mutter, den Geschwistern (Vala und Vildis) und den Großeltern auf dem Wallhof. Tumi ist schwer beliebt, denn alle seine Freunde kommen zu ihm auf dem Wallhof um dort zu spielen und vor allem den Kühlschrank zu plündern. Seiner Schwester, die sich immer Sorgen ums Geld macht, gefällt das gar nicht. Vildis ist die Sparsame in der Familie. Ihre Großmutter gibt ihr den Rat alles ein bisschen lockerer zu sehen. Tumi macht sich schreckliche Sorgen, dass seine Mutter (Lolla) einsam werden könnte und möchte sie mit dem neuen Sparkassendirektor zusammen bringen, dies gefällt seiner Schwester überhaupt nicht. Als er die Einladung, zum 30. Geburtstag seiner Mutter, dem Falschen überbringt überschlagen sich die Dinge. Der Vater der Kinder ist mit einer sehr unsympathischen Frau verheiratet und wenn ich ehrlich bin, gönne ich ihm das auch.

Die Charaktere sind liebevoll gezeichnet. Die Mutter macht sehr ungewöhnliche Dinge, so engagiert sie sich vehement für den Naturschutz Islands und geht dafür auch auf die Straße aber nicht nur die eigentlichen Protagonisten haben mir gut gefallen, sondern auch die Personen, die nur nebenbei auftauchem sind schrecklich liebenswürdig. Dieses Buch, auch wen es für Kinder ab sieben Jahre ist, machte mich beim Lesen einfach nur glücklich. Die Autorin versucht Werte zu vermitteln. Geld alleine macht nicht glücklich, es hilft zwar um durch den Alltag zu kommen. Wichtiger ist dennoch, dass man das macht was einem Spaß macht und man dadurch zufrieden ist. Der Zusammenhalt in der Familie ist ein wichtiger Bestandteil um zufrieden zu sein. Es gibt allerdings eine Sache, die mich unheimlich gestört hat, die kann aber auch an der Übersetzung des Buches liegen. Ich habe zu meiner Tochter immer gesagt, dass sie in Aufsätzen nicht immer “sagte” nach wörtlicher Rede verwendet. Die Autorin verwendete leider zu wenige Synonyme für sagte. Im Großen und Ganzen hat uns, meiner Tochter und mir, das Buch richtig gut gefallen und wir würden gerne eine Fortsetzung lesen. Das Ende scheint so, als könnte es eine Fortsetzung geben.

Fazit: Ein super schönes Buch für zwischendurch und ich möchte gerne mehr vom Wallhof lesen.

Bild

 

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