Ishiguro, Kazuo: Was vom Tage übrig blieb

Stevens dient als Butler in Darlington Hall. Er sorgt für einen tadellosen Haushalt und ist die Verschwiegenheit in Person: Niemals würde er auch nur ein Wort über die merkwürdigen Vorgänge im Herrenhaus verlieren. Er stellt sein Leben voll und ganz in den Dienst seines Herrn. Auch die vorsichtigen Annäherungsversuche von Miss Kenton, der Haushälterin, weist er brüsk zurück. Viele Jahre lang lebt ergeben in seiner Welt, bis ihn eines Tages die Vergangenheit einholt. Das kritische Portrait einer von Klasse und Hierarchien geprägten Gesellschaft und eine bittersüße Liebesgeschichte, erzählt von einem, der seinen Stand nie hinterfragt und der nie auch nur geahnt hat, dass er liebte.

Zum Literaturnobelpreis 2017 jetzt als bibliophlie Sonderausgabe.

 

  • Taschenbuch: 288 Seiten
  • Verlag: Heyne Verlag (14. November 2016)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3453421604
  • ISBN-13: 978-3453421608
  • Originaltitel: The Remains of the Day

was Seit Jahren hoffe ich, dass einer meiner Lieblingsautoren den Nobelpreis für Literatur erhalten wird. Doch mit jedem Jahr schwindet meine Hoffnung mehr und mehr. Dabei hätte es Milan Kundera redlich verdient, diesen bedeutenden Preis zu bekommen.

Ehrfürchtig habe ich mit dem Lesen von “Was vom Tage übrig blieb” angefangen. Ich muss gestehen, dass ich die Verfilmung nicht kennen. Anfangs konnte ich mich das Buch noch fesseln aber ich je weiter ich voran geschritten bin, um so mehr ging mir das langatmige und abschweifende Geschwaffels des Butlers immer mehr auf die Nerven und ich wollte das Buch eigentlich abbrechen. Selten hat mir ein Buch so dermaßen viel Lesezeit gestohlen wie dieses. Für mich ist das bisher der größte Flop im recht jungen Lesejahr.

 

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Winter, Claudia: Glückssterne

Karriere, Heirat, Kinder. Die Anwältin Josefine weiß genau, was sie vom Leben erwartet. Doch kurz vor der Hochzeit brennt Josefines Cousine mit einem Straßenmusiker nach Schottland durch, den legendären Familienring im Gepäck, den die Braut bei der Trauung tragen sollte. Als ihre abergläubische Großmutter daraufhin der Ehe ihren Segen verweigert, bleibt Josefine keine Wahl: Wutentbrannt reist sie dem schwarzen Schaf der Familie hinterher und gerät in den verregneten Highlands von einem Schlamassel in das nächste. Nicht nur einmal muss der charismatische Konditor Aidan der Braut in spe aus der Patsche helfen – dabei ist dieser Charmeur der Letzte, vor dem sie sich eine Blöße geben möchte. Aber der Zauber Schottlands lässt niemanden unberührt, und schon bald passieren seltsame Dinge mit Josefine, die so gar nicht in ihren Lebensplan passen …

  • Taschenbuch: 416 Seiten
  • Verlag: Goldmann Verlag; Auflage: 1. Auflage, Taschenbuchausgabe (12. Dezember 2016)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3442485436
  • ISBN-13: 978-3442485437

sterne Mit “Glückssterne” hat mein Lesemonat Februar begonnen. Nach dem ich das Buch bereits achtmal verlängert habe, muss das Buch endlich wieder zurück in die Bücherei. Ich weiss gar nicht, warum ich das Buch erst so spät gelesen habe.Irgendwie fehlt mir die Routine Bücher rezensieren zu können, ich habe in den letzten Monaten das eine oder andere Buch gelesen aber mir fehlte einfach die Muse und die Zeit darüber schreiben zu können. In letzter Zeit habe ich gemerkt, dass mir mein Blog fehlt und ich wieder aktiver werden möchte. Schließlich gibt es sehr viele gute und auch schlechte Bücher, über die es sich lohnt zu schreiben.

Bisher hatte Josefine ihr Leben im Griff. Ihr Leben bestand aus dem Schreiben und abhaken von Listen. Alles lief so, wie sie es geplant hatte. So hatte bekam sie immer Bestnoten. Als sie kurz vor ihrer Hochzeit feststellen muss, dass ihr Brautring verschwunden ist, gerät sie in Panik. Ohne diesen sagenumwogenen Ring, bekommt sie niemals den Segen ihrer Großmutter.  Als sie erfährt, dass ihre Cousine diesen gestohlen hat, macht sie sich auf den Weg nach Schottland. Im Flugzeug lernt sie den Schotten, Aidan, kennen.

In Schottland angekommen, muss sie feststellen, dass ihre Großtanten (Bri und Li) auch schon da sind. Gemeinsam mit dem rüstigen Zwillingspaar, macht sie sich auf die Suche nach dem Ring. Dabei tritt sie von einem Fettnäpfchen ins nächste-

Da meine Erwartungen vor dem Lesen nicht besonders hoch waren, wurde ich nicht enttäuscht. Ich hatte von Anfang eine Ahnung, wie sich die Handlung entwickeln könnten und war daher auch nicht sonderlich überrascht, das es genauso so kam. Mit Josefine konnte ich irgendwie nicht so viel anfangen. Dafür fand ich das ungleiche Zwillingspaar um so charmanter. Vor allem Bri war mein Lieblingscharakter im Buch. Josefine war für meinen Geschmack zu eindimensional. “Glückssterne” ist einfach ein nettes Buch für einen verregneten Sonntag auf der Couch oder in der Badewann. Der Schreibstil ist angenehm flüssig, auch wenn es keine überraschende Wendungen hatte, habe ich das Buch ziemlich gerne gelesen. Sollte ich die Muse habe, werde ich “Aprikosenküsse” auch lesen. Von mit gibt es 3,5 von 5 Sternen. Wer gerne Liebesromane liest und Schottland Fan ist, wird dieses Buch sicher genauso gerne lesen wie ich.

 

 

 

 

Lesemonat Januar

Viele Bücher sind es nicht geworden aber es ist der erste Rückblick seit Monaten.

angstDas Jahr begann mit dem Buch. Ich hatte das Buch ein paar Mal in der Hand und konnte mich nicht entscheiden, es mir zu kaufen. So richtig warm wurde ich mit der Handlung nicht. Das Setting war interessant aber mit der Protagonistin und dem Schreibstil konnte ich mich überhaupt nicht anfreunden. Daher auch nur 2/5 Sternen.

cafe Das Cafe der kleinen Wunder habe ich mir bereits 2014 gekauft und es landete auf meinem SuB. Nach dem Mr. Cohen mein Bücherregal entdeckt hat und meine Bücher nicht mehr vor ihm sicher sind, fiel mir das Buch in die Hände. Dieses Buch zu lesen hat mir einfach Spaß gemacht, wie bei allen Büchern des Autoren, wusste ich von Anfang an, in welche Richtung sich die Handlung entwickeln kann aber das finde ich bei den Büchern von Barreau nicht schlimm. Dieses Mal nimmt der Autor seine Leser mit nach Venedig. Da ich ein paar schöne Lesestunden hatte, bekommt das Buch 4,5 von 5 Sternen. Schade, dass kein neues Buch angekündigt ist.

 

sünden

Elsässer Sünden ist der 2. Fall um Major Gabin. Band 3 schlummert bereits auf meinem SuB. Elsässer Sünden spielt im beschaulichen, wie auch fiktiven Städtchen, Rebenheim. Den ersten Band hatte ich kurz nach Erscheinen gelesen und deshalb habe ich mich gefreut, als ich diesen Band beim Stöbern in der Bücherei entdeckt habe. In diesem Buch muss sich Gabin mit einem gefährlichen Brandstifter herum schlagen, bis der erste Mord passiert. Passionierte Krimileser werden den Täter/in recht schnell entlarvt haben aber das macht Jules’ Charme recht schnell wieder wett. Auch in diesem Buch kommt das Privatleben des Majors nicht zu kurz. Dieser Krimi fand ich deutlich besser als Grandhotel Angst, daher 3,5 von 5 Sternen.

wolfgangsee

Hin und wieder lese ich gerne lesbische Romane und dieser lag schon eine Weile auf meinem Bücherei SuB und musste wieder zurück in die Zentralbibliothek. Der Schreibstil war angenehm flüssig und die Protagonistinnen sympathisch. Da mich das Buch überzeugen konnte, bekommt es 4 von 5 Sternen.

lost

Dieses Buch musste ich einfach lesen, da ich bereits zwei andere Portugal Bücher gelesen habe. Beim Lesen des Klappentext habe ich festgestellt, dass der Autor bei mir in der Gegend wohnt. “Lost in Fuseta” ist der Auftakt einer neuen Krimireihe um den Hamburger Kommissar Leander Lost, der für ein Jahr, im Austausch, in Portugal ermittelt. Leander Lost ist anders als viele Ermittler, da er das Asperger Syndrom hat, kann er nicht lügen. So richtig konnte mich “Lost in Fuseta” nicht überzeugen aber ich werde den 2. Band sicher auch lesen. Dennoch war es besser als mein erstes Buch, daher 3 von 5 Sternen.

Im Januar habe ich also fünf Bücher gelesen und zwei Hörbücher angehört. Wobei ein Hörbuch nicht mit in die Wertung fließt, da ich “Harry Potter und der Stein der Weisen” sicher schon fünfmal gelesen habe. Rufus Beck hat es toll gelesen und es machte einfach nur Spaß auf diese Weise in die Handlung eintauschen zu können.

schwarzwasser

Schwarzwasser habe ich nur im Auto angehört. Ich bin eigentlich kein Fan von Hörbücher aber Michael Schwarzmaier las einfach nur grandios und er hat mich von Anfang an in den Bann gezogen. Aus der Reihe kannte ich bisher nur den “Prinzessinnenmörder”. Ich war echt überrascht als das Ende kam, denn mit diesem Ende hätte ich nie gerechnet. Daher was das mein Monats Highlight und bekommt daher auch 5 von 5 Sternen!

Frohes, neues Jahr

happynewyear

Auf meinem Blog war es die letzten Monate sehr, sehr still. Unsere letzten Monate waren sehr ereignisreich. Wir mussten unter anderem ein Erziehungsgutachten überstehen.

Ich wünsche allen, vor allem dir lieber Linus, ein frohes, neues Jahr. Nehmt euch nicht zu viel vor. Genießt euer Leben und nehmt euch die Auszeiten, die euch gut tun!

[Leserunde]: Martin, Pierre: Madame le Commissaire und das geheimnisvolle Bild (ein Provence-Krimi)

Heute starte, mit Kerstin von Woerterkatze, unsere zweite gemeinsame Leserunde. Die erste Leserunde hat uns beiden sehr viel Spaß gemacht. Wir würden uns über weitere Mitleser freuen.

bild

Klappentext:

Ein Provence-Krimi mit Urlaubs-Feeling, ein turbulenter Kunst-Krimi um einen angeblichen Matisse und der 4. Fall für die Kommissarin Isabelle Bonnet vom Bestseller-Autor Pierre Martin
Im Dörfchen Fragolin in der Provence herrscht Urlaubsstimmung, Kommissarin Isabelle Bonnet genießt das süße Nichtstun und das ein oder andere Glas Rosé zu frischem Olivenbrot. Eine Abendeinladung, zu der sie den Kunstsammler Rouven Mardrinac begleitet, könnte das Sahnehäubchen auf der Aprikosen-Tarte sein. Doch Rouven brüskiert die Gastgeber schon nach wenigen Minuten mit der Behauptung, der stolz zur Schau gestellte Matisse sei eine Fälschung. Ein eilig herbei gerufener Sachverständiger macht mit Hilfe raffinierter Technik eine schockierende Entdeckung: Unter der Oberfläche des Bildes verbirgt sich ein verzweifelter Hilferuf!

 

  • Taschenbuch: 368 Seiten
  • Verlag: Knaur TB (2. Mai 2017)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 342652032X
  • ISBN-13: 978-3426520321

 

Klappentext Donnerstag

Donnerstag

Die Idee des Klappenext Donnerstag stammt von hier. In dieser Woche gibt es wieder einen Krimi Klappentext. Es ist der vierte Teil einer Reihe und den dritten Band habe ich mit Kerstin gelesen. Wer möchte kann unsere Diskussion gerne nachlesen.

Titel: Madame le Commissaire und das geheimnisvolle Bild

Autor: Pierre Martin

 

  • Taschenbuch: 368 Seiten
  • Verlag: Knaur TB (2. Mai 2017)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 342652032X
  • ISBN-13: 978-3426520321

 

Ein Provence-Krimi mit Urlaubs-Feeling, ein turbulenter Kunst-Krimi um einen angeblichen Matisse und der 4. Fall für die Kommissarin Isabelle Bonnet vom Bestseller-Autor Pierre Martin
Im Dörfchen Fragolin in der Provence herrscht Urlaubsstimmung, Kommissarin Isabelle Bonnet genießt das süße Nichtstun und das ein oder andere Glas Rosé zu frischem Olivenbrot. Eine Abendeinladung, zu der sie den Kunstsammler Rouven Mardrinac begleitet, könnte das Sahnehäubchen auf der Aprikosen-Tarte sein. Doch Rouven brüskiert die Gastgeber schon nach wenigen Minuten mit der Behauptung, der stolz zur Schau gestellte Matisse sei eine Fälschung. Ein eilig herbei gerufener Sachverständiger macht mit Hilfe raffinierter Technik eine schockierende Entdeckung: Unter der Oberfläche des Bildes verbirgt sich ein verzweifelter Hilferuf!

Morgen starten wir mit unsere neuen Leserunde.

Freitags-Füller

freitag2

1.   Es ist die Aufgabe unseres Kinderarztes uns sinnvoll zu beraten, welche Impfungen notwendig sind und welche nicht. Ich werde meine Kinder nicht gegen irgendwas impfen lassen, nur weil es einen Impfstoff gibt.

2.  Auschlafen kann ich nicht .

3.   Wenn ich morgen im Lotto gewinne, würde ich sofort einen Flug nach Stockholm buchen und uns ein rotes Holzhaus auf einer einsamen Schäreninsel kaufen. Allerdings würde ich auch Geld spenden, z.B. an Ärzte ohne Grenzen. Jedes Jahr kommen, unter anderem in Indien, viele Spaltkinder zur Welt, die entweder gar nicht oder schlecht behandelt werden.

4.    Mit Geduld geht vieles leichter.

5.   Erdbeeren mit gar nichts, sie schmecken auch ohne Eis und Sahne lecker, wobei ich eher Heidelbeeren mag .

6.    Zitroneneis ist mein  Lieblingseis.

7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf mein Bett (eigentlich wollte ich mir heute den Stuttgart Tatort live anschauen aber die Patentante meiner Tochter hat die falschen Karten besorgt , morgen habe ich geplant, dass ich zu Pop und Poesie gehe anstatt Tatort  und Sonntag möchte ich nicht verplanen!

So, dass war mein Freitags-Füller. Ich wünsche euch allen schöne Pfingsten. Kerstin (von Wörterkatze) und ich werden ab morgen Madame le Commissaire lesen. Wir wollen jeden Tag acht Kapitel lesen und würden uns über weitere Mitleser freuen.