Frohe Ostern

DAS OSTERHÄSLEIN

Drunten an der Gartenmauer
hab’ ich sehn das Häslein lauern.
eins, zwei, drei: legt’s ein Ei,
lasst uns niederducken!
Seht ihr’s ängstlich um sich gucken?
Ei, da hüpft’s und dort schlüpft’s
durch die Mauerlucken.
Und nun sucht in allen Ecken,
wo die schönsten Eier stecken,
rot und blau, und grün und grau
und mit Marmorflecken.
– Friedrich Güll –

Ich wünsche euch allen frohe und besinnliche Ostertage, wenig Stress und sehr viel Erholung.

Lesemonat März

Da heute der 1. April, kommt nun mein Lesemonat März. Der Monat März lief bis zum 20.3 überhaupt nicht gut und ich hatte bis dato nur zwei Bücher gelesen aber ab da hatte ich einen kleinen Leseflow und habe noch ein paar Bücher gelesen. So langsam gewöhne ich mich an meine 35 Stunden Woche und die Arbeit macht mir richtig Spaß. Aktuell lese ich immer noch vermehrt ebooks, vor allem über Skoobe, denn da habe ich eine Reihe entdeckt, die ich auf alle Fälle noch im April beenden werden. Gerade in unserer Zeit, in der wir nicht verreisen können, ist es schön, dass ich meine Lieblingsstädte literarisch besuchen kann. Wir wollten Ende April für zwei Wochen nach Römö fahren, haben diesen Urlaub aber storniert und bleiben daheim. Vielleicht haben wir ja Glück und können über Weihnachten nach Dänemark fahren. so langsam fällt mir die Decke auf dem Kopf und ich würde mich freuen, wenn ich mit Mr. Cohen und Mr. Fogg für ein paar Tage wegfahren könnte.

Kommen wir aber nun zu meinen gelesenen Bücher:

  • Christie, Agatha: Der Wachsblumenstrauß: Mein Lesemonat begann mit einem Krimi von Agatha Krimi. Dieses Buch wurde auch verfilmt und zwar als Miss Marple Fall. Da ich die Verfilmung kannte, wusste ich, wie der Krimi enden wird. Das machte machte mir überhaupt nichts aus.
  • Leciejewskim Barbara: Fritz und Emma: Dieses Buch hat mein Man bei Hugendubel entdeckt und da es das ebook zum Einführungspreis gab, habe ich es mir gekauft, ohne den Klappentext durch gelesen habe. Es ist ein Roman der auf zwei Zeitebenen spielt. Dieses Buch habe ich unheimlich gerne gelesen, da ich die Protagonisten sehr sympathisch fand.
  • Bernardi, Ciara: Letzte Klappe am Comer See: Kommen wir nun zu meinem 1. Flop im März. Dieser Krimi spielt an einem tollen Setting und hat mein Fernweh geweckt. Die Handlung fand ich sehr langatmig und daher ist es kein Krimi, den ich weiterempfehlen könnte.
  • Dippel.Julia: Izara 2 (Stille Wasser): Ist ist der 2. Teil von einer vierbändigen Reihe. Dieses Buch habe ich förmlich verschlungen und Band 3 liegt bereist auf meinem SuB und wartet darauf, dass ich es im April lesen werde. Ich bin gespannt, wie es mit Ari und Lucian weitergehen wird. Eine tolle Reihe.
  • Rehn, Heidi: Das doppelte Gesicht: Dies ist der Auftakt zu einer neuen Krimi Reihe. Die Autorin nimmt ihre Leser ins München der Nachkriegsjahre mit. Da München zu meinen Lieblingsstädten gehört, musste ich dieses Buch einfach lesen.
  • Christie, Agatha: Mord im Spiegel: Im Zuge der Agathe Christie Challenge habe ich dieses Buch gelesen. Obwohl es ein reread war, habe ich es super gerne gelesen.
  • Winterberg, Linda: Schicksalhafte Zeiten (Hebammen Saga Teil3): Dies ist der 3. Teil der Hebammen Saga und die Autorin nimmt ihre Leser mit in den 2. WK. Wir erleben, wie unsere Hebammen unter widrigen Umständen Kinder auf die Welt holen und dabei ihr Leben riskieren. Nun bin ich gespannt, wie die Saga enden wird.
  • Maly, Rebecca: Die Krankenschwester von St. Pauli ( im Wandel der Zeit): Dies ist der 2. Teil der Krankenschwester Trilogie. Das erste Buch habe ich letztes Jahr im Mai gelesen und nun freue ich mich auf den 3.Band, den ich aktuell lese.
  • Simon, Catherine: Kalter Hummer (Ein Fall für Kommissar Leblanc, 5. Band). Das war, für mich der schwächste Band, aus der Reihe.

Das war mein Lesemonat März, der erquicklicher war als ich dachte. Was habt ihr Schönes gelesen?

Thalia und die wbg (Wissenschaftliche Buchgesellschaft) präsentieren Harald Lesch im Gespräch

Livestream aus München am Donnerstag, 11. März, 18.00 – 19.00 Uhr

Bildung ist ein Dauerthema unserer Gesellschaft. Sie ist die Basis für unsere Zukunft, für die Demokratie, für unsere Werte. Harald Lesch, Professor für Physik, renommierter Wissenschaftsjournalist und Bestsellerautor, gibt im Rahmen einer Digitalveranstaltung der Bildungsdebatte neue Impulse. 

Auf Grundlage seines Diskussionsbuches »Wie Bildung gelingt« bezieht Lesch im Gespräch mit Moderator Günter Keil Stellung zur aktuellen Lage unseres Bildungssystems unter Pandemie-Bedingungen. So stellt er unter anderem die Frage, wie innovative Bildungskonzepte aussehen sollten. Auch Co-Autorin und Philosophin Ursula Forstner wird dem Gespräch zugeschaltet. Im Anschluss werden Fragen der Teilnehmer*innen beantwortet. Das Gespräch wird über Zoom live aus dem Gasteig in München übertragen.

Günter Keil, Moderator und Journalist, führt einen Literaturblog und schreibt unter anderem für Medien wie Der Spiegel oder die Süddeutsche Zeitung. Beim bayerischen Radiosender egoFM moderiert der Münchener zudem die Literatursendung  »Buchhaltung«.

Über die Veranstaltung

Ort: digital im Livestream aus München
Zeit:Donnerstag, den 11. März, 18 – 19 Uhr

Buchbar ist die Digitalveranstaltung Thalia und wbg präsentieren:Harald Lesch im Gespräch –  »Wie Bildung gelingt« online unter https://thalia.reservix.de/events.
Den Link zur Veranstaltung erhalten Zuschauer*innen 24 Stunden vor Veranstaltungsbeginn via E-Mail.

Kosten: Der Ticketpreis beträgt 12,00 Euro.
Moderator: Günter Keil
Gäste: Harald Lesch und Ursula Forstner

Informationen über den Autoren:

Harald Lesch, der eigenen Angaben zufolge das Reden in der väterlichen Gastwirtschaft lernte, ist nicht nur Professor für Astronomie und Astrophysik an der Ludwig-Maximilians-Universität München und Dozent für Naturphilosophie an der Hochschule für Philosophie München. Durch seine Präsenz in Funk und Fernsehen ist er darüber hinaus als hervorragender „Erklärer“ bekannt: In Sendungen wie „alpha Centauri“, »Leschs Kosmos« oder dem Youtube-Kanal  »Terra X Lesch & Co« vermittelt er komplizierte Phänomene und Fakten leicht verständlich an ein großes Publikum. Denn Wissensvermittlung und Bildung sind zwei seiner Herzensthemen. Daher ist es nur folgerichtig, dass er seit 2018 als Schirmherr der Kinderuniversität Weimar fungiert und vielfache Auszeichnungen für die verständliche Vermittlung von Wissenschaft erhielt.

SAVE THE DATE! Morgen am 04.03. um 20 Uhr findet auf dem Tropen-Kanal ein Insta-Live-Gespräch zwischen dem schwedischen internationalen Bestsellerautor Pascal Engman und dem Journalisten Günter Keil auf Instagram statt!

Die beiden reden über Engmans neuen Thriller »Rattenkönig. Ein Fall für Vanessa Frank« , der sich um nichts Geringeres als um die tödlichen Auswüchse der international wachsenden, radikaler werdenden Incel-Bewegung dreht. Incel (involuntary celibate) ist die Selbstbezeichnung einer in den USA entstandenen Internet-Subkultur von heterosexuellen Männern, die nach Eigenaussage unfreiwillig keinen Geschlechtsverkehr haben und der Ideologie einer hegemonialen Männlichkeit anhängen.

Der charismatische, schwedische Autor und Journalist greift mit seinen Romanen gesellschaftlich höchstrelevante und zum Teil tabuisierte Themen wie Drogenkonsum, Terrorismus und jetzt die Incel-Problematik auf, um Aufmerksamkeit zu generieren und auf die Gesellschaft einzuwirken. Geboren 1986, war er zunächst Journalist des schwedischen »Expressen«, bevor er sich dem Schreiben von Kriminalromanen widmete. Sein 2019 bei Tropen erschienener Thriller »Der Patriot« wurde in Schweden ein Bestseller. »Feuerland« war der erste Band in der Krimi-Reihe um Kriminalinspektorin Vanessa Frank. Er lebt in Stockholm.

um Buch

Stockholm: Eine junge Frau wird ermordet aufgefunden. Der Fall scheint schnell geklärt. Als es zu weiteren, scheinbar zusammenhangslosen Morden an jungen Frauen kommt, ahnt Vanessa Frank, dass dahinter mehr steckt, und beginnt zu ermitteln. Dabei führt sie eine Spur in die dunklen Abgründe des Frauenhasses.

Feminismus ist längst in der Mitte der Gesellschaft angekommen, doch im Netz kommt es zu immer stärkerem Frauenhass. Dort treffen sich Männer, die sich selbst »Incels« nennen und ihre frauenfeindlichen Phantasien in den dunkelsten Ecken des Internets ausleben, vereint durch das Verlangen, sich an allen Frauen zu rächen, die ihnen nie auch nur einen zweiten Blick geschenkt haben. In einem Stockholmer Vorort wird die Leiche einer jungen Frau entdeckt. Scheinbar das Opfer ihres eifersüchtigen Ex-Freundes, der sie in einem Wutanfall umgebracht hat. Kommissarin Vanessa Frank stürzt sich in die Ermittlungen denn Verbrechen an Frauen lassen die sonst harte Kommissarin nicht kalt. Bald beschleicht sie jedoch das Gefühl, dass ihr ein entscheidendes Puzzlestück fehlt …

Lesemonat Februar

In dem Monat lohnt es sich eigentlich nicht, dass ich über meine gelesenen Bücher schreibe. Ich habe nur sehr wenige Bücher gelesen und drei davon waren Bücher, die ich über Jellybooks bekommen habe, da sie erst in ein paar Wochen erscheinen, kann ich noch nichts darüber schreiben.

Gerade der Monat Februar zeigt mir, dass ich Dinge, die immer schon erledigen wollte, nicht auf die Lange Bank zu schieben, nach dem Motto “es ist ja noch Zeit genug”. Ich wollte seit geraumer Zeit mal nach Wien fahren um einen Bekannten zu besuchen. Erst war kein Geld da und dann kam Corona dazwischen. Nun ist mein Bekannter vor einer Woche völlig überraschend verstorben. In keinem anderen Monat gibt es so viele Todestage wie im Februar.

Es gab aber nicht nur traurige und stressige Momente im Februar. So haben die Patentante meiner Tochter, Mr. Fogg und ich am Samstag einen tollen Spaziergang gemacht

Vom Bismarck Turm hat man einen tollen Blick auf die Stuttgarter Innenstadt.

Kommen wir nun aber zu meinen gelesenen Büchern

  1. Clark. Julie- Der Tausch: Dieses Buch habe ich rezensiert
  2. Minardi, Dino – Tod eines Carabiniere: Das war das schlechteste Buch, das ich im Februar gelesen habe. Band 1 habe ich letztes Jahr gelesen. Es ist als Krimi deklariert aber es war alles andere als spannend. Tolles Setting aber das war es leider auch schon.
  3. Christie, Agatha- Der blaue Express: Zu diesem Buch gibt es auch eine Rezension.
  4. Voss, Tom – (Erscheint am 01.6)
  5. Christie, Agatha – Hercules Poirots Weihnachten: Agatha Christie zum 5. Auch in diesem Krimi zeigt die Autorin ihr wahres Können. Die Atmosphäre ist wenig weihnachtlich aber die Auflösung des Mores fand ich sehr gelungen.
  6. Halls, Stacey: Die Verlorenen: Dieses Buch erscheint heute. Die Verlorenen ist ein historischer Roman, den ich sehr gerne gelesen habe. Er wird wechselseitig aus zwei Perspektiven erzählt.
  7. Landsteiner, Anika- : Das ist das 2. Buch, das ich von der Autorin gelesen habe. Erscheint Erscheint Ende April

Der Februar war in so weit eine Premiere, da ich in diesem Monat nur eBooks gelesen. So wenige Bücher habe ich schon lange nicht mehr gelesen und hoffe, dass der März ein besserer Lesemonat wird.

Interaktives Online-Festival: Digitaler Bücherfrühling auf der Familienplattform HeldenstückeLIVE

Aktionen wie den digitalen Bücherfrühling stelle ich gerne vor. Gerade in der Zeit, in der wir uns aktuell befinden, ist es wichtig, dass wir uns ein wenig Abwechslung gönnen.

HeldenstückeLIVE, die Eventplattform der Verlagsgruppe Oetinger, lädt vom 1. bis 7. März 2021 zum „Digitalen Bücherfrühling“ ein, um die Neuheiten dieses Frühjahrs gemeinsam zu entdecken. Mehr als 25 Veranstaltungen für Kinder, Jugendliche und die ganze Familie locken mit bekannten Namen, spannenden Geschichten und Mitmachaktionen. Die Events bieten Autor*innen und Kreative zu fairen Preisen im geschützten digitalen Raum an. Neben der Lesung stehen eine Fragerunde, Spendenaktion oder Verlosung im Programm. Alle Events sind live und interaktiv – echte digitale Begegnungen!

r „Die drei ???“-Autor Christoph Dittert war sein erstes HeldenstückeLIVE-Event ein großer Erfolg: „Mir hat es Riesenspaß gemacht. Es gab viele Fragen, die Stimmung war gut, und ganz am Ende waren noch zwei Drittel der Leute da – nach fast drei Stunden! Ich werde sicher ‚Die drei ???‘ nochmal bringen – und jetzt im Bücherfrühling das ‚Explorer Team‘.“ Sein Kollege Boris Pfeiffer hat sich gleich angeschlossen – er erzählt und liest aus „Die drei ??? Kids“.

Von Drachen und Dinos bis zu Kobolden und Schaummonstern: Für die Kleinen gibt es viel zu entdecken. Garantiert lustig wird es bei „Ralf-Tube. Vom Lauch zur Legende“ von und mit Silas Matthes sowie bei Rüdiger Bertrams neuem Buch „Plötzlich 1 Millon Follower“. Die Autorin Britta Nonnast kommt mit dem Schulhund Henriette zur Mitmachlesung. Stefanie Taschinski liest aus „Familie Flickenteppich Wir machen Ferien!“. Der Schauspieler Lukas Benjamin Engel hat zu seinem unveröffentlichten Buch „Der kleine Ritter“ gleich eine dreiteilige Event-Reihe geplant. Im Franziska Lange zeigt im Live-Nähworkshop, wie tierische Kindermasken selbstgemacht werden können. Das Sachbuch zum Thema Wasser bietet „Geschichten zum Planschen, Staunen und Forschen“.

Jugendliche können unter anderem „Nordstern – Der Ruf der freien Pferde“ und den Thriller „Fieber! Alles. Außer. Kontrolle.“ entdecken. In „Der Himmel über dem Platz“ erzählt Martina Wildner vom Mädchen Jo, das die beste Fußballerin aller Zeiten zu werden will. Junge Erwachsene lockt die Romantasy-Reihe „Love and Magic are everywhere“ mit Soli-Lesungen der bekannten Autorinnen Stefanie Hasse, Jennifer Benkau, Mila Summers, Nica Stevens, Nina MacKay, Rose Snow und Marah Woolf.

Nach der Themenwoche gibt es bei HeldenstückeLIVE natürlich weitere Begegnungen und digitale Abenteuer. Mitte März startet zum Beispiel der Arena Verlag die Live-Veranstaltungsreihe „Deine ErlebnisArena“, die regelmäßig Autor*innen miteinander ins Gespräch bringt, darunter Anna Ruhe, Franca Düwel und Christian Seltmann.

Hier gibt es weitere Informationen.https://www.heldenstueckelive.de/de/search?type=3&page=1&categoryIds=23

Über HeldenstückeLIVE:

HeldenstückeLIVE ist ein Treffpunkt, an dem sich Kreative und ihr Publikum direkt begegnen. Die Plattform präsentiert digitale Events und andere Formate – live und auf Abruf (on demand). Interessierte Veranstalter*innen können auf der Plattform eigene Events einstellen. Das Anlegen eines Events ist kostenfrei, über Ticketverkäufe werden Erlöse erzielt. Die Idee der Plattform ist es, etwas Wertvollem, nämlich kreativer Leistung, einen fairen Preis beizumessen. HeldenstückeLIVE bietet hierfür einen geschützten, digitalen Raum. Die Plattform ist dabei eine lernende Plattform, sie wächst mit jedem Kreativen und jedem Teilnehmenden. HeldenstückeLIVE wurde von der Verlagsgruppe Oetinger und Literaturtest entwickelt und im Oktober 2020 gelauncht

Storytel – Schreibwettbewerb

Da ich nicht schreiben kann und auch nicht in die Altersgruppe passe, habe ich mir gedacht, dass ich diesen Schreibwettbewerb dennoch vorstellen möchte. Vielleicht gibt es hier schreibwütige, die gerne daran teilnehmen möchte. Ich wünsche allen viel Spaß beim Schreiben.

Vom 15. Februar bis 15. August 2021 sind Autor*innen (bis zum Alter von 35 Jahren) aus dem gesamten deutschsprachigen Raum eingeladen, ihre Geschichten auf story.one zu verfassen, damit kostenlos ein Buch zu publizieren und das Buch für den Preis einzureichen. Hannes Steiner, Geschäftsführer von story.one zur Idee: „Wir möchten mit diesem Preis junge Taente fördern und ihre Arbeit einem großen Publikum zugänglich machen.“

Die Preise:

1. Preis: Vertrag mit der Literatur- und Filmagentur Marcel Hartges, 14 Tage „writing in residence“ all inclusive im „Der Seehof, Goldegg/Salzburger Land“; Präsentation und Platzierung des story.one-Buches bei Thalia und in der Sendung erLesen (ORF3)

2. und 3. Preis: 14 Tage „writing in residence” all inclusive im „Der Seehof, Goldegg/Salzburger Land“, Platzierung der Bücher bei Thalia

Die Jury:

  • Andreas Maier (Schriftsteller)
  • Christine Aumayer-Gann  (Korrektur Verlag)
  • Mia Eidlhuber  (Journalistin/Der Standard)
  • Johannes Schwaninger (Filmfestival Zell am See)
  • Sepp Schellhorn (Sepp-Schellhorn-Stiftung)
  • Anna Brandstätter (Thalia)
  • Martin Rammer-Gmeiner (ORF 3)
  • Marcel Hartges (Literatur- und Filmagent)

Die Partner:

  • Story.one – das neue, junge Buchformat
  • Sepp-Schellhorn-Stipendium – Literaturpreis der Sepp-Schellhorn-Stiftung
  • Thalia – Botschafter geistiger Nahrung und Handelspartner im deutschsprachigen Raum
  • ORF 3 – der erfolgreiche Kultur- und Informationssender 

Mehr Informationen hier: www.story.one/wettbewerbe/ysa21.

Christie, Agatha: Der blaue Express

Der Fahrplan stimmt, der Zeitplan auch. Poirot reist an die Riviera – natürlich mit dem Luxuszug von Calais über Paris nach Nizza. Auch die reiche amerikanische Erbin Ruth Kettering fährt mit dem »Blauen Express«, doch als der Schaffner in Nizza an ihr Abteil klopft, findet er eine Leiche. Ein perfekter Mord – so scheint es. Doch eine kleine Unstimmigkeit lässt Hercule Poirots kleine graue Zellen nicht mehr ruhen: Die Frage nämlich, warum das Gesicht der jungen Frau entstellt wurde.

  • Herausgeber : Atlantik; 1. Edition (14. März 2018)
  • Sprache : Deutsch
  • Taschenbuch : 320 Seiten
  • ISBN-10 : 3455002242
  • ISBN-13 : 978-3455002249
  • Originaltitel : The Mystery of the Blue Train

Ich habe ein weiteres Buch von Agatha Christie gelesen. An dieser Stelle kann ich schon mal sagen, dass ich den Klappentext etwas verwirrend finde. So langsam werde ich mit Hercules Poirot doch noch warm. “Der blaue Express” ist der achte Kriminalroman von Agatha Christie und in diesem Buch wird zum ersten Mal das fiktive Dorf, in dem Mrs Marple, lebt erwähnt.

Agatha Christie stellt in diesem Buch die wichtigsten Personen akribisch vor und als Leserin musste ich 72 Seiten durch halten, bevor es richtig spannend wurde. Worum geht es in diesem Krimi? Wir lernen anfangs Ruth kennen, ihr Vater ist ein reicher Millionär. Seine Tochter ist mit einem Mann verheiratet, der sie in der Öffentlichkeit betrügt um die Schmach von seiner Tochter zu nehmen, bietet er seinem Schwiegersohn eine horrende Summe an, damit dieser in die Scheidung einwilligt. Derek, der finanziell am Boden ist, lehnt dieses Angebot aus. Van Aldins Tocher wiederum hat ebenfalls eine Affäre, mit der diese sich treffen möchte. Kathrine Grey, die im fiktiven St Mary Read lebt, war die Gesellschafterin einer reichen Dame. Als diese stirbt, erbt Katherine Grey eine beachtliche Summe. Beide Frauen machen sich mit dem “blauen Express” auf den Weg an die Reviera. Im Zug kreuzen sich die Wege der beiden Frauen und Katherine Grey ist scheinbar die letzte Person, mit der Ruth gesprochen hat. Kurz vor dem Mord lernt Katherine Hercules Poirot kennen.

Poirot wäre nicht Poirot, etwas selbst verliebt und eitel, wenn er nicht die Ermittlungen aufnehmen würde und den Fall lösen wird. Schnell fällt der Verdacht, nach dem Gerüchte aufkommen, auf den Ehemann der Ermordeten. Ob dieser auch wirklich der Täter war, wird hier selbstverständlich nicht verraten und ebenso werde ich nicht auf den verschwundenen Schmuck eingehen, dessen Wert enorm ist.

“Der blaue Express” habe ich sehr gerne gelesen, auch wenn es eine Weile gedauert hat, bis die Geschichte so spannend wurde. Die Autorin hat mir als Leserin eine Auflösung geboten, mit der ich so nicht gerechnet habe. Es war nicht so gut wie “Alibi”, das mich vollkommen geflasht hat. Leser, die die Bücher von Agatha Christie gerne lesen, werden auch dieses Buch mögen. Die Autorin zeigt, was sie alles kann. Auch dieses Buch wurde verfilmt.

Clark, Julie. Der Tausch

Zwei Frauen auf der Flucht. Eine Entscheidung, die alles verändert. Und kein Weg zurück.

New York, Flughafen JFK: Claire soll nach Puerto Rico reisen, um ihren Mann, einen ehrgeizigen Politiker, beim Wahlkampf zu unterstützen. Doch in Wahrheit will sie nichts als fliehen – vor seinen gewalttätigen Übergriffen und der lückenlosen Kontrolle, die er über sie ausübt. Sie kommt mit Eva ins Gespräch, die bei ihrem schwerkranken Mann Sterbehilfe geleistet hat. Zu Hause in Kalifornien erwartet sie die Polizei. Innerhalb weniger Sekunden beschließen sie, die Bordkarten zu tauschen und sich gegenseitig ein neues Leben zu schenken.

Erleichtert landet Claire in Kalifornien. In Evas Haus gibt es allerdings keine Hinweise auf einen Ehemann. Dann erfährt sie, dass das Flugzeug nach Puerto Rico abgestürzt ist. Und kurz darauf entdeckt sie die vermeintlich abgestürzte Eva in einer Fernsehreportage über das Unglück. Lebendig. Hat sie die Flucht in das Leben einer Anderen am Ende doch nur in eine Falle gelockt?

  • Herausgeber : Heyne Verlag; Deutsche Erstausgabe Edition (11. Januar 2021)
  • Sprache : Deutsch
  • Broschiert : 400 Seiten
  • ISBN-10 : 3453424972
  • ISBN-13 : 978-3453424975
  • Originaltitel : The Flight

Dieses Buch habe ich gelesen, da es auf Instagram megagehypt wird und wurde. Ich kann mich dem Hype, der um das Buch gemacht wurde, nur sehr bedingt anschließen. Wer einen packenden Thriller mit einer Portion Nervenkitzel erwartet, sollte das Buch besser nicht lesen und zu einem anderen Buch greifen. Mich hat der Schluss alles andere als überzeugen können und hat den positiven Eindruck, den ich anfangs hat, zu nicht gemacht.

Warum geht es in dem Buch. Wir begleiten zwei Frauen auf ihrem Weg, wie sie ihr Leben in Ordnung bringen können. Claire ist die Frau eines einflussreichen Mannes, der sie körperlich misshandelt. Mit Hilfe ihrer Freundin, Petra, heckt sie einen Plan aus, wie sie aus ihrem alten Leben ausbrechen kann und ein neues Leben beginnen kann. Am Flughafen trifft sie auf Eva, die ihr anbietet, dass sie ihre Flugtickets tauschen könnten. Eva ist auf der Flucht vor einem Drogenboss, für den sie jahrelang Drogen hergestellt hat. Claire nimmt dieses Angebot an und schlüpft in Evas Rolle. Parallel schaut sie immer, was ihr Mann und dessen Assistent miteinander besprechen.

Die Geschichte wird abwechselnd aus der Perspektive von Claire und Eva erzählt. Sie beginnt acht Wochen vor dem Absturz und endet nach dem Absturz. Ich muss sagen, dass mir der Handlungsstrang um Eva deutlich besser gefallen hat als die Geschichte um Claire. Um finanziell über die Runden zu kommen, nimmt sie einen Job bei einem Cateringservice an und handelt aus ihrer Sicht vollkommen richtige aber bringt sich dann selbst in Gefahr, bzw. ihren Mann auf ihre Fährte. Bis kurz vorm dem Schluss war die Handlung im Prinzip sehr schlüssig und sehr rund. Doch dann kam das zusammen geschusterte Ende nach dem Motto “Friede, Freude, Eierkuchen” und das war der Augenblick, der das ganze Buch zu nichte gemacht. Der Schreibstil ist angenehm flüssig und lässt sich gut weg lesen. Da mich das Ende sehr frustriert zurück gelassen hat, kann ich das Buch nur bedingt weiter empfehlen.

Lesemonat Januar

Ich habe im Dezember angefangen Vollzeit zu arbeiten und dadurch hat sich mein Leseverhalten gründlich geändert. Bis letzter Woche kam ich tagsüber zum Lesen. Seit das Anrufvolumen deutlich höher geworden ist, beschränkt sich meine Lesezeit auf die Abendstunden. Waren meine Anrufer letzte Woche noch sehr kulant, wird der Ärger immer deutlicher an mich heran getragen. Daher freue ich mich, wenn ich abends zum Lesen komme. Im Januar habe ich zwei Bücher bewusst abgebrochen, dazu später aber. Meine Weltenbummlerr Challenge läuft richtig, in der Leseinspirations Challenge hinke meilenweit hinten rein.

  1. Kast, Bas – Das Buch eines Sommers: Dieses Buch wurde kontrovers diskutiert und ich habe mich mit einer anderen Bloggerin ausgetauscht, die mit dem Buch nicht warum wurde. Wenn ich zurück blicke, habe ich das Buch recht gerne gelesen und besonders die Dialoge zwischen dem Protagonisten Nicholas und Christopher fand ich lesenswert. Es war das erste Buch, das ich von dem Autoren gelesen habe. Ob ich ein weiteres Buch des Autoren lesen würde, ist eher ungewiss.
  2. Whitmore, Felicity- das Haus im Moor: Dieses Buch habe ich über die Onleihe unserer Stadtbibliothek gelesen. Eine Geschichte, die auf zwei Zeitebenen spielt und deren Ende mich überraschen konte.
  3. Christie, Agatha- das fehlende Glied in der Kette: Dies ist der erste Fall um Hercules Poirot. Dieses Jahr gibt es ein offizielles Agatha Christie Challenge auf der Seite des Atlantik Verlags.
  4. Yokoyama, Hideo -50: Zur Abwechslung habe ich einen japanischen Krimi gelesen, den ich auf der einen Seite sehr gerne gelesen habe, die vielen Namen habe mich ein wenig verwirrt und ich daher dankbar war, dass es zu Beginn des Buchs eine Namensliste gab und im Glossar eine Begriffserklärung. Dies ist kein klassischer Whodoneit Krimi, das wir den Mörder von Anfang an kennen. Es ist ein Whydoneit Krimi und wir erfahren im Laufe der Handlung, warum der Mörder zum Mörder wurde.
  5. Simenon,George – Maigret und Pietr der Lette: Ich habe den ersten Maigret gelesen und ich bin immer noch sehr gespalten, was ich von dem Buch halten soll. Versierte Krimileser werden wahrscheinlich empört aufschreien, dass ich mit der Handlung nicht recht warm wurde aber ich habe das Buch nicht abgebrochen, sondern es komplett zu Ende gelesen.
  6. Martini, Manuela -Sterne über Lissabon : Eine junge Frau, die auf der Suche nach ihren Wurzeln ist. Nach dem Tod ihrer Großvaters macht sie sich auf den Weg nach Lissabon um Familiengeheimnisse aufspüren zu können. Wieder eine Geschichte, die auf zwei Zeitebenen spielt.
  7. Goga, Susanne: Die vergessene Burg (2/5*): Zu diesem Buch gibt es eine ausführliche Rezension.
  8. Carty-Williams, Candice- Queenie : Dieses Buch hatte ich letztes Jahr in der Hand und ich habe mirt mir gehadert, ob ich es es kaufen soll oder nicht. Da es das Buch aber in der Bücherei zum Ausleihen gibt, habe ich es einfach nur ausgeliehen. Das Buch war in meinen Augen, nach “Das Flüstern der Bäume” eine mega Enttäuschung und ich war froh, dass ich keine 24 € für dieses Buch ausgegeben habe. Queenie agiert aller andere als glaubwürdig und der Grad zwischen Vergewaltigung und freiwilligen Sex war sehr schmal. Ich habe mich gewundert bzw. ich war entsetzt, was Queenie alles auf sich genommen hat, um ein körperliche Nähe zu bekommen. So kommt sie mit Mißbrauchsverletzungen in eine Klinik und wird gefragt, ob sie vergewaltigt wurde, verneint sie dies. Ich war daher sehr froh, dass ich das Buch nur ausgeliehen habe.
  9. Benedict, A. W. – Mord auf Parsley Manor: Dies ist ein Buch aus dem BOD Verlag. “Mord auf Parsley Manor”, ist der Auftakt zu einer Reihe. Der Schreibstil ist sehr an den von Agatha Christie angelehnt.
  10. Christie, Agath- Alibi: Zu Alibi muss ich nichts mehr sagen, denn dieses Buch habe ich bereits rezensiert.
  11. Ogawa, Yoko-Das Geheimnis der Eulerschen Formel. Dieses Buch hatte ich 2008 das erste Mal in der Hand und ich weiß gar nicht mehr, warum ich das Buch abgebrochen habe. Diesen Monat gehört es zu meinen Highlights.
  12. Christie. Agatha- Das Schicksal in Person: Auch zu diesem Buch gibt es eine Rezension.

Abgebrochen:

  1. Christie, Michael – Das Flüstern der Bäume (auch hier gibt es eine Rezension)
  2. Winter, Claudia – wie sagt man ich liebe dich.

Der Januar habe ich drei Bücher von einer Autorin gelesen, der Todestag sich am 12.1 zum 45 mal jährte. Ihre Bücher werden sicher noch eine Weile gelesen werden, denn sie sind Wegweiser in der Krimiwelt.