Vermalle, Caroline: Das Herz von Paris

Guillaume kennt die Geheimnisse von Paris wie kein Zweiter. Mit seiner lebenslustigen Kollegin Edie arbeitet er für die Touristik-Agentur I LOVE PARIS. Während Guillaume stets den richtigen Moment findet, um Touristen mit unvermuteten Details über Paris zu überraschen, sucht er immer noch nach dem perfekten Anlass, Edie seine langjährige Liebe zu gestehen.
Doch dann droht der Agentur das Aus, und ein kühner Plan scheint die einzige Rettung: Gemeinsam mit einer einflussreichen japanischen Bloggerin wollen Guillaume und Edie ein nostalgisches Sechzigerjahre-Paris inszenieren, wie es die Träume aller Paris-Reisenden von jeher beflügelt hat. Dabei kommen ihnen ein ums andere Mal die Wunder der Liebe dazwischen. Mit ungeahnten Folgen für alle Beteiligten …

 

  • Gebundene Ausgabe: 304 Seiten
  • Verlag: Bastei Lübbe (Lübbe Ehrenwirth) (12. August 2016)
  • Sprache: Französisch
  • ISBN-10: 3431039545
  • ISBN-13: 978-3431039542
  • Vom Hersteller empfohlenes Alter: Ab 16 Jahren

herz Das ist mal wieder ein typisches Buch, das ich beim Stöbern in der Bücherei entdeckt habe. Da die Handlung in Paris spielt, musste ich es einfach lesen.  In letzter Zeit habe ich festgestellt, dass es mir viel leichter fällt, ein Buch eher schlecht zu besprechen, als es zu loben. Mir fallen eher Argumente ein, die unterstreichen was mir an einem Buch nicht gefallen hat, dabei müsste es eher anders herum sein.

 

Es gibt kaum einen anderen, der Paris so gut kennt wie Guillaume und deshalb arbeitet er als Fremdenführer. Obwohl er gerne Paris von seiner düsteren Seite zeigen will, zeigt er Touristen die klassischen Ziele. Als das Aus der Agentur droht, überlegen er und Edie wie sie die Agentur retten können. Dabei hecken sie einen tollkühnen Plan aus, in dem eine bekannte japanische Youtuberin eine wichtige Rolle spielen soll. Edie und Guillaume planen, dass sie Touristen in die 60 iger Jahre mitnehmen wollen und es soll so authentisch wie möglich sein.

Guillaume mochte ich von der ersten Seite, er ist einer der wenigen Protagonisten die man einfach ins Herz schließen muss. Obwohl er und seine Ex Freundin seit mehr als drei Jahren getrennt sind, teilen sich die beiden das gemeinsame Sorgerecht für Petit Baz und Guillaume ist ein toller Papa, der sich mehr als rührend um seinen Sohn kümmert.  Erst als es fast schon zu spät ist, merkt er, dass Edie seine große Liebe ist (nach 20 Jahren) und das es sich lohnt, dafür zu kämpfen.

Ich muss gestehen, dass mich dieses Cover in den Bann gezogen hat, es ist so wunderbar verspielt und daher musste ich es einfach lesen. “Das Herz von Paris” ist keine Weltliteratur aber es einfach ein Buch, das ich gerne gelesen habe. Dabei konnte ich wunderbar abschalten. Der Schreibstil her, lässt sich das Buch recht flüssig lesen und ich war fast ein wenig traurig, als es zu Ende war. Die Autorin hat es geschafft, dass ich Buch kaum aus der Hand legen konnte.

Wer wie ich, gerne Bücher liest, die in Paris spielen, wird auch dieses Buch ziemlich gerne lesen. Da mich das Buch überzeugen konnte, bekommt es 4 von 5 Sternen und eine klares: Lies mich!

 

Freitags-Füller

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1.  Es ist Karneval und ich  bin nicht in Karnevals Stimmung, da am 28.2 der 4. Todestag meiner Mutter ansteht .

2.  Ich finde es gruselig, wenn ich  diese Bilder sehe, als ich ein pickliger Teenager war.

3.  Als Kind war mein Lieblingskostüm zum Karneval eine Maus .

4.  Da ich 1,82 m groß bin, bin ich nie mit hohen Hacken unterwegs .

5.  Am Sonntag ist die Oscar-Verleihung,   und ich bin gespannt, welcher Schauspieler den Oscar einheimsen wird .

6.   Je früher ich meinen Wäscheberg in Angriff nehme um so früher habe ich es auf jeden Fall hinter mich gebracht.

7.  Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf ein gutes Buch , morgen habe ich  T Time geplant und Sonntag möchte ich spazieren gehen !

Ist schon wieder Freitag? Die Woche ging mal wieder recht schnell rum. Die Idee stammt von hier.

 

 

Freitags- Füller

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1.  Wir könnten mal wieder  zu zweit ins Kino gehen .

2. Ich besitze keine Strumpfhosen.

3.  Ich habe gerätselt, warum ich nie im Lottto gewinne.

4.  Manchmal wäre ich gerne  ein wenig ignoranter .

5.  Heute ist ein bewölkter Tag .

6.  Popcorn wird mein Snack am Abend.

7.  Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf früh schlafen zu gehen. , morgen habe ich Kaffee trinken  geplant und Sonntag möchte ich ins Kino !

 

Die Idee stammt wie immer von hierIdee stammt wie immer von hier!

Kermani, Navid: Sozusagen Paris

Ein Schriftsteller hat einen Roman geschrieben über die große Liebe seiner Jugend. Nach einer Lesung steht eine Frau vor ihm, die er nicht erkennt. Aber sie ist es trotzdem. Er ist jetzt Autor, sie ist seine Romanfigur – und aus dem jungen Mädchen von damals ist ganz offensichtlich eine interessante, auch anziehende, aber verheiratete Frau geworden. Die Situation wird etwas komisch: Man setzt sich zusammen, trinkt ein Glas Wein, redet über französische Liebesromane, fragt sich, was man von der Liebe erwartet, wenn man älter geworden ist, Juttas Mann sitzt im Nebenzimmer – wie soll das alles enden? Navid Kermani schreibt einen Liebesroman ganz eigener Art, tiefgründig, überraschend, witzig.

 

  • Gebundene Ausgabe: 288 Seiten
  • Verlag: Carl Hanser Verlag GmbH & Co. KG; Auflage: 4 (26. September 2016)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3446252762
  • ISBN-13: 978-3446252769
  • Größe und/oder Gewicht: 12,3 x 2,8 x 19,1 cm

parisDieses Buch habe ich beim Stöbern in unserer Stadtteilbibliothek entdeckt und der Titel “Paris” enthält, war ich neugierig. Ich muss gestehen, dass ich von dem Autor bisher noch wie was gehört, geschweige denn gelesen habe und daran wird sich auch nichts mehr ändern. Denn mehr werde ich von ihm auch nicht mehr lesen. Dies ist mittlerweile mein 3. Flop in diesem Jahr, wobei ich das neue Buch um die Protagonistin Pippa Bolle nach 200 Seiten abgebrochen habe.

Nun aber zu diesem Buch und warum es schlechtes Buch war, obwohl es die ersten 100 Seiten gar nicht so schlecht. Bevor ich zum Inhalt komme, sollte ich erwähnen, dass dieses Buch nicht in Kapitel unterteilt ist, sondern ein einziges Kapitel ist. Der Autor verwendet anstatt der gewohnten “…” bei direkter Rede lediglich -, sodass man denn leicht erkennen kann, welcher der beiden Protagonisten gerade spricht. Des Weiteren verwendet er noch die alte Schreibweise um einen Relativsatz einzuleiten.

Genau wie “die Nacht mit Nancy” umfasst die Handlung des Buchs nur wenige Stunden. Die Handlung ist eigentlich völlig banal. Unser namensloser Romanautor trifft nach 30 Jahren auf seine Jugendliebe Jutta, die bei einer seiner Lesungen war. Nach einem gemeinsamen Essen nimmt Jutta ihn mit sich zu Hause, wo diese sich völlig mit Wein und zwei Joints zu dröhnt. Im Verlauf des Buchs erzählt Jutta von ihrem Leben, wie sie ihren Mann kennen lernte, ihren beruflichen Werdegang und wie frustriert sie eigentlich vom Leben ist. Während sie davon erzählt, nimmt sich unser Autor vor, diese Geschichte zu einem neuen Roman zu verarbeiten. Während dieser potentielle Roman heran reift, stellt er sich vor, wie Jutta auf diesen Roman reagieren könnte und welche Einwände sie zu einzelnen Textstellen haben könnte aber nicht nur, und dieser Handlungsstrang hat das Buch ein bisschen aufgepeppt, kommt auch der Lektor, als innerer Monolog vor, zu Wort der Passagen, des bisher ungeschriebenen Buchs, zum Teil deutlich zerreißt. Eigentlich könnte man sich nun fragen, warum ich das Buch so unterirdisch schlecht fand.

Nun zum Teil des Buch, der mich, im Verlauf des Buchs, immer mehr in den Wahnsinn getrieben hat. Der Autor versucht dem Leser, und das zieht sich leider wie ein roter Faden, Proust, Baudelaire, Tolstoi und andere Autoren häppchenweise näher zu bringen. Vor allem Proust hat es dem Autor ganz besonders angetan und er beruft sich ständig und immer wieder ” Auf der Suche nach der verlorenen Zeit” oder er erwähnt mindestens zweimal den ersten Satz, den sogar ich kennen, aus “Anna Karenina”, den man kennen sollte, wenn man ” die Eleganz des Igels” gelesen hat und dieses Buch habe ich bereits zweimal gelesen. Anfangs wirken die “Ausflüge” in andere Werke recht interessant, doch im Verlauf des Buchs wirken sie nur noch “Oberlehrerhaft” und gegen Ende geschwätzig. Wahrscheinlich wollte der Autor eloquent wirken aber irgendwann konnte ich das selbstverliebte Geschreibe nicht mehr ertragen und hätte es am liebsten abgebrochen. Da ich aber nur noch wenige Seiten zu lesen hatte, ertrug ich es. Dadurch das es so viele Querverweise gab, kam die eigentliche Handlung viel zu kurz, was aber auch nicht dramatisch war, da der Autor kaum eigene Ideen hatte, wie sich seine Figuren weiter entwickeln hätten können. Selten war ich so froh, als das Ende nahte und ich das Buch wieder abgeben konnte.

Da ich selten ein Buch gelesen habe, das mich dermaßen in den Wahnsinn getrieben hat, gibt es keine Sternebewertung, denn sonst müsste ich negative Sterne vergeben. Dieses Buch bekommt auch keine Leseempfehlung von mir. Obwohl das Buch nur knappe 290 Seiten stark ist, habe ich daran länger als an Büchern, die deutlich mehr Umfang hatten.

Lest es selber und bildet eure eigene Meinung!

 

 

 

 

Freitags Füller

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1.  Unser Lied für Kiev habe ich noch nie gehört.

2.  Morgens brauche ich meinen doppelten Espresso um schnell und effektiv fit zu werden

3.  Ich lese gerne Krimis und zeigenössiche Literaur.

4.  Gut eincremen hilft gegen rauhe Winterhände.

5.  Wenn mir richtig kalt ist,laufe ich einfach schneller und denke an einen doppelten Espresso.

6.   Wenn ich Leonard Cohens “Halleluja” höre,  bin ich sofort besser drauf.

7.  Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf mein angefangenes Buch , morgen habe ich Prof T. eingeplant und Sonntag möchte ich nett Kaffee trinken gehen !

 

Laurent, Jean Jaques: Elsässer Erbschaften

Kaum hat Major Jules Gabin seinen neuen Posten im Elsass angetreten, herrscht Unruhe in den verschlafenen Fachwerkgassen von Rebenheim. Vor der mittelalterlichen Stadtmauer wurde eine junge Frau erschlagen. Was wollte die Lokalreporterin auf dem brachliegenden Weinberg? Wurde sie zufällig zum Opfer, oder war sie einer brisanten Story auf der Spur? Während seine alteingesessene Herbergsmutter noch versucht, ihn an Flammkuchen und Silvaner zu gewöhnen, hat Gabin bereits einen ersten Verdächtigen ausgemacht. Doch die Wurzeln des Verbrechens liegen tief in der Geschichte der Region verborgen …

 

  • Taschenbuch: 288 Seiten
  • Verlag: Piper Taschenbuch (1. August 2016)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3492310168
  • ISBN-13: 978-3492310161
  • Größe und/oder Gewicht: 12,8 x 2,7 x 18,8 cm

 

elsass “Elsässer Erbschaften” habe ich bereits Anfang November gelesen. Entdeckt hatte ich es in meiner Stammbuchhandlung aber ich konnte es mir über die Onleihe der Stuttgarter Zentralbibliothek ausleihen. Da ich gerne Erstlingswerke lese, musste ich mir dieses quasi ausleihen und lesen, zumal das Elsass von Stuttgart in kurzer Zeit zu erreichen bist.

Jules Gabin ist kaum an seinem neuen Arbeitsplatz angekommen, schon wird er zu einem Mordeinsatz gerufen. Jules Gabin ließ sich auf eigenen Wunsch, um beruflich weiter zu kommen, von der Atlantik Küste ins Elsass versetzen. Sein erster Mordfall verschlägt ihn auf ein stillgelegtes Weingut, dort wird die Leiche einer jungen Frau gefunden. Sie war Mitarbeiterin beim lokalen Nachrichtenblatt. Jules Gabin und sein Kollege beginnen mit der Ermittlung. Er findet recht schnell heraus, dass das Opfer sich frisch getrennt hat, doch ist er der Exfreund auch wirklich der Täter? Nach und nach erfährt Gabin, dessen Alter ich anfangs so gar nicht einschätzen konnte und er deutlich jünger ist als ich dachte, was es mit dem Weingut auf sich hat und das eine Spur weit zurück führt und zwar in den dunkelsten Abschnitt unserer Geschichte. Da Jules Gabin über ein angenehmes Wesen verfügt, wird er von der Dorfgemeindschaft, des fiktiven Stadt, recht schnell aufgenommen. Die Staatsanwältin scheint ein Auge auf Gabin geworfen zu haben, der aber eine Freundin in seiner alten Heimat hat, diese hofft immer noch, dass sie und Jules eines Tages heiraten werden.

“Elsässer Erbschaften” ist ein Krimi mit lokalkolorit, den ich ich recht zügig  und gern gelesen habe. Der Protagonist ist ein sympathischer Flic, dem allerdings noch Ecken udn Kanten fehlen aber vielleicht bekommt er diese im nächsten Band, der bereits erschienen ist. Obwohl ich das Buch recht gerne gelesen habe, gibt es eine Sache, die mich ziemlich gestört hat. Der Autor lässt seine Leser/innen mit der Aufklärung bis ca. 3 Seiten vorm Ende warten um dann die Lösung des Falls abrupt zu präsentieren. Auf mich wirkte das so, als wolle der Autor so schnell wie möglich zum Ende kommen, dadurch erschien es relativ gehetzt. Wer gerne Bücher mit lokalem Charme liest, deren Handlung ohne großes Blutvergießen auskommt, wird dieses Buch sicher auch gerne lesen.

Da mich das Buch nur bedingt überzeugen konnte, bekommt es solide 3 von 5 Sternen!

 

Want to read im Februar

Damit mein SuB mal ein bisschen überschaubarer wird, habe ich eine Liste erstellt, welche Bücher ich im Februar lesen möchte:

  1. Tjadler, Akli: das Paradie um die Ecke (hier fehlen mir noch knapp 40 Seiten)
  2. Auerbach & Keller: Des Katers Kern (muss nächste Woche zurück in die Bücherei)
  3. Torbeck, Ulf: Fest der Finternis (Rezensionsexemplar)
  4. Shatner, William: Spock und ich (sollte auch wieder zurück in die Bücherei)
  5. Worth, Jennifer: Call the Midwife
  6. Hill, Nathan: Geister (habe ich bereist angefangen und es gehört auch wieder zurück in die Bücherei)
  7. Kermani, Navid: Sozusagen Paris (ist bereits vorbestellt und muss daher auch so schnell wie möglich zurück in die Bücherei)
  8. Paretta, Fabio: die Kraft des Bösen
  9. Donaate, A: der schönste Grund Briefe zu schreiben

Da ich im Januar nur 8 Bücher gelesen habe, nehme ich mir in diesem Monat nicht mehr Bücher vor. Ich bin mal gespannt, ob ich alle Bücher schaffe oder ob sich das eine oder andere Buch noch auf die Liste schmuggeln wird!