Lesemonat April und Mai

Fangen wir mit dem Lesemonat April an. Ich habe nicht wirklich viel gelesen aber es waren einige interessante Bücher dabei.

  1. Noir, Christel /Der Engel von Paris: Zu diesem Buch gibt es eine Rezension
  2. Vassena, Mascha / Das Mitternachtsversprechen: Dieses Buch habe ich ebenfalls rezensiert
  3. Levy, Marc / Er und Sie: Dieses war das erste Buch, das ich von dem Autoren gelesen habe, sehr sympathische Protagonisten. Es hat mir deutlich besser gefallen, als ich es erwartet hatte.
  4. Cooper, Fran: Die Leute von Nr. 37. Das war mein Highlight des Monats. Ich hatte einen Liebesroman vor den Kulissen Paris erwartet und dann das. Von der Autorin würde ich gerne mehr lesen.
  5. Christie, Agatha / Das Geheimnis der Goldmine. Ein Fall für Miss Marple, Gewohnt spannend.
  6. Beaton, M.C. / Agatha Raisin und der tote Gutsherr. Dies Buch habe ich auch rezensiert.
  7. Haywood, Sarah / Der Kaktus… : Zu diesem Buch gibt es auch eine Rezension
  8. Schlie, Tanja / Der Duft von Rosmarin und Schokolade. Auch zu diesem Buch gibt es eine Rezension
  9. Macomber, Debbie / Eine Schachtel voller Glück

Ein durchwachsener Lesemonat.

franDas war mein Buch des Monats

 

Mai

Der Mai fing super schlecht an und wenn ich mich recht erinnere, habe ich bis Mitte des Monats auch nur zwei Bücher gelesen und war sehr schlecht.

  1. Bach, Dagmar / Zimt und zurück. Das ist der 2. Teil der Zimt Trilogie. Dieses Buch war genauso gut wie der erste Band. Der Abschluss der Zimt Trilogie liegt auf meinem SuB.
  2. Ceci, Jean-Marc / Herr Origami. Ein kleines aber feines Buch.
  3. Völler, Eva / Ewig Dein. Der erste Teil einer Trilogie (Spin-off zu Zeitenzauber Trilogie). Ich bin schon sehr gespannt, wie sich die Handlung weiterentwickeln wird.
  4. Bassignac, Sophie / Familiäre Verhältnisse
  5. Correa, Armando Luca / das Erbe der Rosenthals: eine Familiengeschichte auf zwei Zeitebnen. Wobei mir der Handlungsstrang, der in der Vergangenheit spielte, besser gefallen hat. Ein lesenswertes Buch.
  6. Seitz, Michael /Falterkind. Oh je, dieses Buch sollte ich unbedingt noch rezensieren. Habe ich im Zuge einer Leserunde auf Lovelybooks gelesen. Ein spannender Krimi.
  7. Foenkino, David / Biete Krise, suche Glück. Das ist kein neues Buch, habe ich vor ein paar Jahre mit einem anderen Titel gelesen. Werde ich morgen rezensieren.
  8. Tuomainen, Antti / die letzten Meter bis zum Friedhof. Von diesem Buch war ich mega enttäuscht.
  9. Austen, Jane / Stolz und Vorurteil. Dieses Buch habe ich nun zum zweiten Mal gelesen und meine Lieblingsfigur ist und bleibt Charlotte Lucas.
  10. Christie, Agatha / die Schattenhand. Es ist zwar ein Miss Marple Fall aber Jane Marple hat nur einen kurzen Auftritt. Dennoch war es ein spannendes Buch.
  11. Woolf, Marah /Bookless Teil 2. Ich habe es endlich geschafft dieses Buch zu lesen und es war super spannend.
  12. Woolf, Marah / Bookless Teil 3. Ein gelungenes Finale. Wie gut, dass ich gewartet habe, bis die Trilogie komplett auf dem Buchmarkt war.
  13. Beaton, M.C. / Hamish spuckt Gift und Galle. Dazu gibt es bereits eine Rezension
  14. Über dieses Buch, das mein Lieblingsbuch war, kann ich nicht viel sagen. Vielleicht gibt es hier noch jemanden, der ebenfalls bei jellybooks angemeldet ist. Über jellybooks habe ich einen spannenden Briefroman zu lesen bekommen. Die Rzension erscheint am 5.11.

Fazit: Ich habe eine neue Trilogie begonnen, eine beendet und einen 2. Band gelesen.

firedhof Dieses Buch war die Enttäuschung des Monats.

Was waren eure Lieblingsbücher?

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[Buchverlosung]Monti, Olivia: Der Pflegefall

Da ich dieses Buch heute doppelt zugeschickt habe, werde ich eines der beiden Bücher verlosen. Die Autorin hat ihr Okay dazu gegeben. Ihr sollte einfach einen Kommentar hinterlassen, dass ihr das Buch gerne gewinnen würdet. Das Gewinnspiel endet am Montag und am Dienstag darf mein Mann wieder Losfee spielen. Das Buch ist übrigens eingeschweißt und freut sich über einen neuen Besitzer.

Anna Zerbst tritt eine Stelle als Pflegerin an. Sie soll den alten Herrn Brunt betreuen. In der Villa Brunt herrscht von Anfang an eine beklemmende Stimmung. Herr Brunt selbst ist schwer zu ertragen. Er ist mürrisch, greift die Menschen in seiner Umgebung an, beleidigt sie. Anna findet heraus, dass ihn nicht nur Altersbeschwerden, Hilflosigkeit und das lange Warten auf den Tod erbittern, Brunt war immer schon ein problematischer Charakter und in seiner Vergangenheit liegt so einiges im Argen. Das Hausmeisterehepaar, Nella und Markus Schmitts, erzählen Anna schließlich, dass sich Brunt an ihrer behinderten minderjährigen Tochter vergangen hat und er seinen einzigen Sohn, Tobias, ständig quälte. Auch soll es beim Tod von Tobias Mutter nicht mit rechten Dingen zugegangen sein. Herr Brunt hingegen erzählt eine ganz andere Geschichte. Als Anna mitbekommt, dass Nella, Markus und Tobias den alten Herrn schleichend vergiften, ringt sie mit sich, ob sie zur Polizei gehen soll. Hat es ein Monstrum nicht verdient, vergiftet zu weden? Wenn nun aber Herr Brunt doch kein Monstrum ist? Wem soll sie nur glauben?

  • Taschenbuch: 244 Seiten
  • Verlag: epubli; Auflage: 1 (30. April 2018)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3746720524
  • ISBN-13: 978-3746720524

pflegefall

Die Autorin würde sich über eine Rezension freuen.

Beaton, M.C.: Hamish Macbeth spuckt Gift und Galle

Zuerst sind es nur Abermillionen von Mücken, die über Lochdubh herfallen. Doch dann sucht ein noch größerer Plagegeist das schottische Dorf heim: Trixie Thomas. Die laute, aufdringlichen Frau hat hier eine Pension gekauft und wird bleiben, wie Hamish Macbeth mit Schrecken erfährt. Während die Dörflerinnen bald bewundernd zu Trixie aufsehen, gehen die Männer auf die Barrikaden. Denn Trixie will das Rauchen und den Alkohol aus Lochdubh verbannen und sorgt damit für viel Ungemach. Als Trixie schließlich vergiftet wird, spuckt auch Hamish Gift und Galle. Denn er muss ermitteln – und das in einem Dorf voller Verdächtiger.

  • Verlag:Bastei Lübbe
  • Genre:Krimis & Thriller / Krimis & Thriller
  • Seitenzahl:224
  • Ersterscheinung: 27.04.2018
  • ISBN:9783404176748

hamish-macbeth-spuckt-gift-und-galle_9783404176748 “Hamish spuckt Gift und Galle” ist mittlerweile der vierte Band um den schottischen Polizisten Hamish. Ich habe bisher allerdings nur den ersten und vierten Band gelesen aber die anderen beiden Bände liegen ebenfalls auf meinem SuB. Immer, wenn es ein neues Buch von der Autorin gibt, muss ich es haben und daher lese ich auch keine Klappentexte mehr, sondern kaufe es ungesehen. Ich sollte allerdings erwähnen, dass mir Agatha Raisin eher zusagt als Macbeth.

Hamish wittert Ärger als das englisches Ehepaar Thomas nach Lochdubh zieht und das wird sich aber auch recht schnell bewahrheiten. Trixi und ihr Mann haben ihr letztes Geld in eine alte Villa gesteckt, diese wollen zu einem Bed and Breakfast Hotel umbauen. Allerdimgs fehlt ihnen die nötigen Mittel um sich Möbel kaufen zu können.

Angela Brodie ist die Ehefrau des hiesigen Arztes und mit ihrem Haushalt mehr als überfordert. Trixi hilft ihr, dass sie ihren Haushalt und die Essensgewohnheiten ihres Mannes umstellen kann. Ihr Mann ist es gewohnt, dass er jeden Abend Pommes und Steaks zu essen bekommt. Daher ist er alles andere als begeistert, dass er in Zukunft nur noch gesunde Sachen zu essen bekomt. Als Dank bekommt Trixi einen alten Sessel.

Doch nicht nur den Doktor will sie umkrempeln, nein, sie gründet ein paar neue Vereine. Schnell ist sie im beschaulichen Lochdubh alles andere als beliebt. Ohne den Klappentext gekannt zu haben, war mir recht schnell klar, dass Trixi früher oder später sterben muss. Als sie im Verlauf des Buchs vergiftet wurde, war ich alles andere als überrascht. Ein Motiv sie töten zu wollen, hatten viele.

Trixi war ein nerviger Charakter und als sie der Tod ereilte, dachte ich nur: “Geschieht ihr ganz recht”.

Hamisch ermittelt nun und bringt einige, interessante Details ans Licht, die Trixi, in keinem guten Licht darstellen lässt. Hamisch ist für mich kein klassischer Ermittler, auf den ersten Blick wirkt er faul, schnorrt sich überall durch. Er hat keine Amibitionen befördert zu werden. Dennoch hat er das Herz am rechten Fleck, hilft wo er nur kann. Nur seine große Liebe erkennt nicht, dass er eigentlich ein toller Kerl ist.

Obwohl der Schreibstil angenehm flüssig ist, fand ich die Handlung nur mäßig spannend. Ich lese gerne Cosy Krimis aber der konnte mich nur bedingt überzeugen. Da ich schon schlechtere Krimis gelesen habe und ich mich dennoch gut unterhalten gefühlt habe, bekommt das Buch drei von fünf Sternen. Die anderen Bänder werde ich sicher auch noch lesen.

Macomber, Debbie: Eine Schachtel voller Glück ( Blossom Street Serie)

Anne Maries gemütlicher Buchladen in der bunten Blossom Street läuft gut. Sie fühlt sich hier wohl, aber so richtig glücklich ist sie schon lange nicht mehr. Anne Marie beschließt, etwas zu ändern. Zwanzig Wünsche schreibt sie auf: Dinge, die sie schon längst einmal hätte tun wollen. Plötzlich nimmt sie das Leben von einer ganz anderen Seite wahr, entdeckt seine Schönheit und lernt, dass sich Wünsche nicht immer so erfüllen wie erwartet …

 

  • Taschenbuch: 416 Seiten
  • Verlag: MIRA Taschenbuch; Auflage: 1 (3. April 2018)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3956498062
  • ISBN-13: 978-3956498060
  • Originaltitel: Twenty Wishes

schachtel “Eine Schachtel voller Glück” habe ich bereits im April gelesen und wie Tanja Schlies Buch “der Duft von Rosmarin und Schokolade” habe ich dieses Buch über das Blogger Portal erhalten, worüber ich mich sehr gefreut habe. Ich habe im April einige Krimis gelesen, sodass ich danach zu einem romantischeren Buch greifen musste. “Eine Schachtel voller Glück” ist der  5. Teil um die Bewohner der Blossom Street. Für mich war es das erste Buch, das ich aus der Reihe gelesen habe und ich hatte nicht das Gefühl, das mir etwas gefehlt hätte.

In diesem Buch geht es um die Buchhändlerin Anne Marie. Anne Marie ist seit knapp einem Jahr Witwe. Sie und andere Frauen, die ebenfalls alle verwitwet sind, bilden einen Club. Am Valentinstag, der für sie nicht besonders schön ist, treffen sich alle Mitglieder. Sie beschliessen, dass sie alle eine Wunschliste schreiben, für die es sich zu leben lohnt. Anne Marie möchte unter anderem stricken lernen, eine Reise nach Paris unternehmen, mit einer Person die sie liebt. Um ihre Wunschliste visualisieren zu können, kauft sich sich einen Ordner und schreibt feinsäuberlich eine Liste aber auch die Listen ihrer Clubmitglieder füllt sich nach und nach.

Von einer Freundin, die ebenfalls verwitwet ist, erfährt sie , dass sie Lunchpatin ist. Anne Marie beschließt, dass sie ebenfalls Lunchpatin werden möchte. Ihr wird Ellen zugeteilt. Ellen hat in ihrem jungen Leben schon einiges mitgemacht, ihre Mutter sitzt im Gefängnis. Die einzigste Bezugsperson die sie hat, ist ihre Großmutter. Doch ihre Großmutter muss ins Krankenhaus und am Herzen operiert werden. Sie bittet Anne Marie, dass sie Ellen in dieser Zeit aufnimmt und sich um sie kümmert. Anfangs ist Ellen sehr verschlossen und Anne Marie würde am liebsten die Lunchpatenschaft beenden, doch sie ist die Einzigste, die Ellen nicht im Stich lässt und sich jede Woche mit ihr trifft. Ihr Hund ist es, der Ellen mit der Zeit auftauen lässt und sie Vertrauen zu Anne Marie fassen lässt. Während Ellen bei Anne Marie lebt, hat sie ebenfalls eine Wunschliste gebastelt, die sie fleißig abarbeitet. Anne Marie wollte immer Mutter werden. Doch ihr Mann, der aus erster Ehe bereits Kinder hat, wollte unter keinen Umständen noch mal Vater werden. Stattdessen bekam sie einen kleinen Hund von ihm. Durch Ellen fasst Anne Marie wieder neuen Lebensmut und sie erkennt, dass ihr Leben lebenswert ist.

Doch nicht nur in Anne Maries Leben geht es um die Liebe auch Barbara und ihre Tochter, deren Männer gemeinsam verunglückt sind, schreiben eine Liste und verlieben sich.

“Eine Schachtel voller Glück” zeigt, dass es immer eine 2. Chance gibt, um glücklich zu werden. Man muss einfach nur daran glauben. Der Schreibstil, irgendwie schreibe ich das immer, lässt sich einfach wie nichts weglesen. Da Anne Marie eine interessante Protagonistin ist, habe ich auch dieses Buch unheimlich gerne und recht zügig gelesen aber ich mochte nicht nur Anne Marie. Mit der Zeit wuchsen mir alle Mitglieder des Witwenclubs ans Herz und ich habe jeder einzelnen ihr neues Glück gegönnt. Da ich dieses Buch gerne gelesen habe, muss ich es einfach weiterempfehlen. Es ist ein wunderbareres Urlaubsbuch oder ein Tag im Freibad… “Eine Schachtel voller Glück” ist keine hochtrabende Literatur. Hin und wieder muss man einfach ein Buch lesen, das glücklich macht und zeigt, dass das Leben einfach durch schöne Bücher lesenswert ist.

Von mir bekommt es daher auch vier von fünf Sternen.

 

Schlie, Tanja: Der Duft von Rosmarin und Schokolade

Belgische Schokolade, französischer Käse und frische Feigen. Gutes Essen ist ihr Leben. Täglich steht Maylis hinter der Theke des traditionsreichen Hamburger Feinkostladens Radke. Sie genießt es, ihre Kunden zu beraten, nicht nur in kulinarischen, sondern auch in romantischen Angelegenheiten. Doch wenn sie nach Hause kommt, fühlt sie sich so leer wie ihr Kühlschrank. Seit der Trennung von ihrem Mann fällt es Maylis schwer, ihr Herz zu öffnen. Bis eines Tages Paul in ihrem Laden steht und Maylis sich fragt, ob sie nicht doch noch einmal vom Leben kosten möchte.

 

  • Taschenbuch: 304 Seiten
  • Verlag: MIRA Taschenbuch; Auflage: 1 (5. März 2018)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3956497813
  • ISBN-13: 978-3956497810
  • Originaltitel: Der Duft von Rosmarin und Schokolade

Rosmarin  Ich habe ja eine Schwäche für Bücher die entweder ein hübsches Cover oder einen aussergewöhnlichen Titel haben. Irgendwie fällt es mir deutlich eine Rezension zu Büchern zu schreiben, die mir überhaupt nicht gefallen hat und in diese Kategorie fällt dieses Buch nun gar nicht. Ganz im Gegenteil, ich habe das Buch in zwei Tagen verschlungen. Es ist ein absolutes Wohlfühlbuch, das man einfach gerne lesen muss.

Anfangs lernen wir Maylis kennen. Maylis arbeitet als Verkäuferin in einem Eppendorfer Feinkost laden. Sie arbeitet dort, seit sie von ihrem Mann Max verlassen wurde. Sie verlor nicht nur ihren Mann, sondern auch ihre beste Freundin. Während ihrer Ehe mit Max hat sie für ihre Freunde leidenschaftlich gekocht. Nach ihrer Trennung verliefen sich ihre alten Freundschaften im Sand. Gutes Essen ist für Maylis, die ihren Namen schrecklich findet, einfach alles. So kann sie ihren Kunden immer die besten Empfehlungen geben und die Kunden wissen dies auch zu schätzen.

Maylis hat die Angewohnheit, dass sie abends nach verlorenen Sachen sucht, so findet sie das Handy einer jungen Kundin. Diese ist sehr dankbar, als sie ihr Handy wieder zurück bekommt. So kommt es dazu, dass Charlotte und Maylis sich im Verlauf des Buchs anfreunden und Maylis sie mit einem Stammkunden verkuppelt.

Maylis Liebesleben ist seit der Trennung auf Eis. Erst als Paul, der der Enkel ihrer Nachbarin, in ihre Leben tritt, keimt bei Maylis wieder Hoffung auf. Immer, wenn Maylis und Paul sich verabreden wollen oder verabredet sind, tappt Maylis von einem Fettnäpfchen ins andere. Mal sehen, ob Paul das mitmachen wird.

“Der Duft von Rosmarin und Schokolade” ist einfach ein schönes Buch für den kommenden Sommer. Mit Maylis hat die Autorin eine warmherzige Protagonistin erschaffen, die man einfach mögen muss. Wie bei vielen Liebesromane, ist es auch bei die absehbar, wie er enden könnte aber das ist überhaupt nicht schlimm. Tanja Schlie hat einen wunderbar angenehmen Schreibstil, der es mir ermöglich hat, das Buch mehr oder weniger in einem Rutsch gelesen habe. Das Ende des Buchs hätte das Potential für eine Fortsetzunge. Ich fände es interessat zu lesen, ob Maylis den Feinkostladen von ihrem Chef übernommen hätte. Da mich das Buch überzeugen konnte, kann ich es nur weiterempfehlen.

Mein Dank geht an das Bloggerportal von Harper Collins, die mir das Buch freundlicherweise zur Verfügung gestellt hat.

 

Tuomainen, Antti: Die letzten Meter bis zum Friedhof

 

Jaako ist 37, als sein Arzt ihm eröffnet, dass er keine Grippe hat, sondern sterben wird, und zwar sehr bald: Jemand hat ihn über längere Zeit hinweg vergiftet. Das an sich ist schon geeignet, einem Mann so richtig den Tag zu verderben. Leider wird Jaako bei der Rückkehr nach Hause außerdem noch Zeuge, wie ihn seine Frau mit Petri betrügt, dem jungen, knackigen Angestellten ihrer gemeinsamen Firma. Der Firma, die in jüngster Zeit gefährlich Konkurrenz bekommen hat. Jaako beschließt herauszufinden, wer ihn um die Ecke bringen will. Und er wird sein Unternehmen für die Zeit nach seinem Tod fit machen. Der Handel mit den in Japan zu Höchstpreisen gehandelten Matsutake-Pilzen läuft nämlich ausgezeichnet, und in Finnlands Wäldern wachsen nun einmal die besten. Doch das neue Konkurrenzunternehmen kämpft wirklich mit harten Bandagen. Ist es da Jaakos Schuld, wenn es zu Toten kommt? Und hat er überhaupt Zeit für anderer Leute Sorgen? Denn so viel ist klar: Mit dem Tod vor Augen geht alles leichter, gilt es doch jede Minute zu genießen.

«Die letzten Meter bis zum Friedhof» ist nicht einfach ein Kriminalroman, sondern ein besonderes Buch: lustig und tragisch, berührend und skurril, lebensklug und nachdenklich, ein Roman, der trotz seines makabren Themas die Lebensgeister weckt, und eine schräge Lektüre, bei der man sich fühlt, als befände man sich in einem Film von Aki Kaurismäki.

 

  • Gebundene Ausgabe: 320 Seiten
  • Verlag: Rowohlt; Auflage: 2 (24. Januar 2018)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3498065521
  • ISBN-13: 978-3498065522
  • Originaltitel: Mies joka kuoli

firedhof Als ich dieses Buch das erste Mal in der Hand hatte, wusste ich, dass die dies ein Buch für mich sein könnte. Der Titel und der Klappentext haben mich ziemlich neugierig gemacht. Daher musste ich mir das Buch unbedingt in der Bücherei ausleihen. Was soll ich sagen, es war eine herbe Enttäuschung.

Eigentlich wollte Jaako von seinem Arzt nur ein Antiobiotikum, um seine Grippe zu kurieren. Er fürhlt sich schon eine Weile schlapp. Doch der Arzt stellt fest, dass es sytematisch vergiftet wurde. Als er seiner Frau die Diagnose mitteilen will, muss er feststellen, das diese ihn mit einem Mitarbeiter, aus der gemeinsamen Pilzfirma, betrügt. Jaako und seine Frau haben, nach dem sie aus ihrem alten Job entlassen wurde, eine Pilzfirma gegegründet. Da die Japaner ihre Pilze abnehmen, steht die Firma gut da.

Auf dem Weg zu ihrer Firma macht Jaako einen kurzen Abstecher zur Konkurrenz. Die Betreiber knöpfen ihn sich vor und die Dinge nehmen ihren Lauf. Taina will, damit sie ihr eigenes Ding durchziehen will, Jaako aus der Firma werfen.

Ich habe in den letzten Monaten einige Krimis gelesen und dies war in meinen Augen alles andere als ein Krimi. Jaako wird ja mit der Diagnose konfrontiert, dass er in absehbarer Zukunft sterben wird. Daraufhin beschließt er, dass er selber heraus finden möchte, wer ihm nach dem Leben trachtet und auch warum. Für mich war die ganze Handlung zu pilzlastig und auch der einen Dialog, der zeigt, das der Autor in der Lage ist, einen einigermaßen spritzigen Monolog schreiben kann, reicht einfach nicht aus, dass das Buch auch nur ansatzweise spannend sein kann, die Auflösung des Falls kommt erst wenige Seiten vor dem Ende. Schade, dass der Autor das Potential, dass das Buch haben könnte, überhaupt nicht ausnutzen. Ich hatte gehofft, dass ich einen Krimi mit einer Portion schwarzen Humors zu lesen bekomme, einen Krimi, der lesenswert ist aber noch nicht mal der Schreibstil, geschweige den der Protagonist, konnten mich überzeugen. Jaako wirkt auf den ersten Blick schwächlich, wenn es aber darauf ankommt, zeigt er was in ihm gesteckt. Obwohl das Buch überschau ist, habe ich mehr Lesezeit gebraucht, als ich erwartet hatte.

Dieses Buch gehört für mich zu den Flops des Jahres. Da ich mich mehr oder weniger durch das Buch gekämpft habe, kann ich das Buch überhaupt nicht weiterempfehlen. Von mir bekommt es auch nur einen von fünf Sternen.