Bazell, Josh: Schneller als der Tod

Pietro ist clever und smart und war Killer für die New Yorker Mafia. Er stieg aus und glaubt sich sicher – er ist erstens im Zeugenschutzprogramm und zweitens Arzt in einem Krankenhaus. Bis einer der alten Feinde eingeliefert wird. Diagnose: Krebs im Endstadium. Wenn er stirbt, ist Pietro geliefert. Die nächsten acht Stunden im Tollhaus der Klinik werden zum atemlosen Wettkampf um sein Leben…»Schneller als der Tod« ist ein adrenalingeladener Thriller mit Dialogen, so scharf geschliffen wie ein Skalpell. Josh Bazell schreibt extrem cool und schockierend unterhaltsam – so zynisch und komisch, als hätte Tarantino bei Dr. House Regie geführt.

  • Taschenbuch: 304 Seiten
  • Verlag: FISCHER Taschenbuch; Auflage: 9 (1. Juni 2011)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3596184169
  • ISBN-13: 978-3596184163
  • Originaltitel: Beat the Reaper

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Dieses Buch habe ich im Rahmen einer Challenge gelesen. Ob es mein ältestes SuB ist, weiß ich ehrlich gesagt nicht. Ich habe das Buch vor ein paar Jahren bei Hugendubel entdeckt und musste es damals unbedingt haben. Ich fand es flott geschrieben und es galt zu dem Zeitpunkt als ein super Geheimtipp. Ich kann mich noch gut erinnern, dass ich das Buch angelesen hatte um es dann auf meinem SuB zu packen. Nun lag es lange genug auf meinem SuB und der Hyper, der damals um das Buch gemacht wurde, ist lange vorbei.  Nach all der Zeit hatte ich mich aufs Lesen gefreut, da ich meine Ausgabe nicht gefunden habe, las ich es als ebook und ehrlich gesagt, langweilte mich das Buch an vielen Stellen.

Pietro ist ein Ex Mitglied der New Yorker Mafia. Als er auf seiner Station ein Mitglied der Mafia sieht, hat er ein Problem. Stirbt dieser Patient, so wäre das auch sichere Todesurteil für Pietro. So setzt Pietro, der sich im Verlauf des Buchs einiges an verschreibungspflichtigen Medikamenten einwirft, alle Hebel in Bewegung, damit sein Patient, der an meinem Magenca. erkrankt ist, überlebt.
In Rückblenden erzählt der Autor, wie Pietro zur Mafia kam. Pietros Großeltern, bei ihnen wuchs unser Protagonist auf, wurden am hellichten Tag in ihrem Haus erschossen und Pietro sinnt auf Rache. Allerdings muss er seine grauen Zellen, wer denn die Großeltern erschossen haben könnten, nicht aktivieren, sondern bekommt die Antwort auf dem Präsentierteller gereicht.  Ich hätte es spannender gefunden, wäre es anders gewesen. Diese Rückblenden werden chronologisch erzählt. Als Leser erfährt man so einiges über sein Leben bevor er in das Zeugenschutzprogramm aufgenommen wurde und er sein Medizinstudium aufnehmen konnten. Die ganzen Rückblenden entschleunigen das Buch und waren zum großen Teil überflüssig.

Vor der OP nimmt er noch das vermeintliche Knochenkrebsmädchen auf, dabei wiederholt er ständig, dass zwischen ihren Beinen ein blauer Faden zu sehen ist. Im Gegensatz zum Onkologen erkennt er, dass das arme Mädchen keinen Knochenkrebs hat, sondern an Endometriose leidet und das Knie somit nur dann blutet, wenn sie menstruiert, das Bein kann somit erhalten bleiben.  Die Diagnose fand ich sehr interessant, brachte der Handlung aber keine neuen Erkenntnisse.

Nach der Op muss Pietro auf der Flucht vor der Mafia, diese endet in einem blutigen Showdown und wir haben ein rundes  Ende, sein PRof sitzt an seinem Bett und erklärt ihm, dass alles gut wäre. Pietro ist schwerverletzt aber er fragt nur, wie es seinen Patienten geht.

Durch die ständigen Rückblenden, als Leser muss man sich mit Pietro auf die Reise nach Polen machen, wird die eigentliche Krimihandlung unterbrochen und in die Länge gezogen. Einige Handlungsstränge werden angeschnitten aber nicht zu Ende erzählt (Arschmann und die infizierte Nadel in Pietros Arm…).  Jetzt, nach dem ich das Buch zu Ende gelesen habe, kann ich es nicht verstehen, warum mir das Buch damals so gut gefallen hat, dass ich es unbedingt haben musste. Es ist wie viele gehypte Bücher einfach nur überschätzt. Daher ist es kein Buch, das man unbedingt gelesen haben muss.  Den zweiten Band werde ich auf keinen Fall lesen.

 

 

 

 

 

 

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Anderson, Jan: Hilfe, mein Kaktus hat Herpes

User-Mund tut Wahrheit kund!

Guter Rat ist teuer – aber nicht im Internet! Wie absurd die Frage auch sein mag, das WWW spuckt garantiert und kostenlos eine noch absurdere Antwort aus. Ob die Katze zu laut furzt, die Warze zu weit wandert, der Nachbar zu laut poppt oder der Diesel nach Salatöl stinkt … Hilfe ist nur einen Klick entfernt! Tauchen Sie ein in die Abgründe deutscher Webforen, und erfahren Sie aus erster Hand, was Ihre Mitmenschen bewegt: Sie werden Antworten auf Fragen finden, die Sie sich noch nie gestellt haben – und aus dem Kopfschütteln nicht mehr rauskommen! Alles echt, alles im O-Ton, alles zum Schreien komisch!

  • Taschenbuch: 208 Seiten
  • Verlag: Blanvalet Taschenbuch Verlag (16. Dezember 2013)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3442382351
  • ISBN-13: 978-3442382354

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Das Buch kann hier bestellt werden und hier geht es zur Leseprobe.

Dieses Buch habe ich bei Skoobe entdeckt und musste es einfach lesen. “Hilfe, mein Kaktus hat Herpes” ist eigentlich kein Buch, das in mein Beuteschema gehört. Nach Beendigung des Buchs, habe ich mich gefragt, wie sind wir früher ohne Internet ausgekommen. Wir hatten keine Plattformen, wie z.B. gofemin, gutefrage…, an dem wir unsere Nöte und Ängste mit anderen teilen konnten und irgendwie sind wir alle groß geworden. Im Buch werden alle “lebensnotwendigen” Dinge des Lebens behandelt. Nutzer von Internetforen können ihre Fragen stellen und bekommen sie mehr oder weniger ernsthaft beantwortet. Sie fragen, wie sie Nacktschnecken loswerden, Frauen anbaggern können und noch noch viel mehr. Anfangs dachte ich, dass es sich um gefakte Fragen handelt aber ich habe auf Eltern.de eine der Frage nachgelesen. Da ich es als ebook gelesen habe, konnte ich zwischen Buch und dem jeweiligen Internetforum hin und her switchen. 

Da das Buch relativ kurz war, hatte ich es zügig durchgelesen. Stellenweise habe ich mich schlapp gelacht und musste meinem Mann aus dem Buch vorlesen. Es ist ein wirklich lustiges Buch für zwischendurch, daher bekommt das Buch auch solide 3 von 5 Sternen.

Bertola, Stefania: Happy End und Blümchenkaffee

Mit 58 Jahren, da fängt das Leben an. Und für die Liebe ist man nie zu alt!

Olimpia, 58 Jahre alt, Bibliothekarin und Single mit zwei Katzen, träumt schon lange von der Schriftstellerei. Wenn nicht jetzt, wann dann? Kurzerhand kratzt sie ihre Ersparnisse zusammen und besucht einen Schreibworkshop, der ihr in einer Woche das nötige Handwerkszeug vermitteln soll, um einen Heftchenroman zu schreiben. Unter den Augen der gestrengen Kursleiterin Leonora, einer Grande Dame der Groschenliteratur, verfassen die sechzehn Teilnehmer Geschichten voller Liebe und Leidenschaft. Doch Herzflattern und amouröse Verwicklungen gibt es nicht nur auf dem Papier – sondern auch im echten Leben …

  • Taschenbuch: 288 Seiten
  • Verlag: Goldmann Verlag (16. Dezember 2013)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3442479983
  • ISBN-13: 978-3442479986
  • Originaltitel: Romanzo Rosa
  • Größe und/oder Gewicht: 18,6 x 11,8 x 2,4 cm

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Wie schreibe ich einen Groschenroman? Diese Frage stellte sich unsere Protagonistin schon lange. Mit 58 Jahren kratzt sie ihre Ersparnisse zusammen um bei der bekannten Melody Autorin Lorena einen Kurs mitmachen zu können. Dieser Kurs dauert eine Woche und bis zum Folgetag muss ein fertiges Kapitel an die Kursleiterin geschickt werden. Ich musste während des Lesens an die unsagbaren Nackenbeisser Romane, die ich noch nie gelesen habe, denken. Die Gruppe besteht aus 14 Teilnehmern und ist bunt gemischt.  Der Tag beginnt, in dem Leonara die bisher eingeschickten Kapitel lobt und kritisiert. Nicht alle Teilnehmer sind mit Leonoras Kritik zufrieden und die Teilnehmer diskutieren darüber.

Am Ende gibt sie den Teilnehmern einen Leitfaden in die Hand, an denen sie sich orientieren können. Die Teilnehmern sollen an Hand des Leitfadens ihre Aussuchen, welchen Melody Typ sie nehmen wollen, wie sie ihre Protagonisten beschreiben können….

Wie immer habe ich den Klappentext gelesen und dachte, dass dies ein Buch für mich sein könnte.  Da das Buch relativ dünn war, habe ich es zu Ende gelesen, obwohl es mir nicht sonderlich gut gefallen hat. Ich hatte ehrlich gesagt eine romantische, oder zu mindest ein bisschen, Liebesgeschichte erwartet.  Was ich gelesen habe, war eine Leitfaden, wie schreibe ich einen Groschenroman und das fand ich sehr schade. Der Originaltitel passt wesentlich besser zum Buch als die deutsche Übersetzung.

Ein gutes Buch ist für mich, wenn ich mit dem Lesen des Buchs beginnen und in die Handlung “eintauchen” kann. Im Buch muss es mindestens einen Charakter geben, mit dem man sich identifizieren kann. Dies war in dem Buch nicht so. Über Olimpia erfährt man als Leser nicht viel und daher blieb sie in meinen Augen sehr farblos.

“Happy End und Blümchenkaffee”, der Titel passt so gar nicht zum Buch, liest sich wie ein Groschenroman und ich war echt froh, dass ich mir dieses Buch nicht gekauft habe. Von mir gibt es daher auch nur 1 von 5 Sternen.

Koschka, Anna: Mohnschnecke

Dotti ist wieder Single. Seit dreihundertfünfzig Stunden. Damit sie sich mit Kater, Büchern und Flauschesocken wieder wohlfühlt, entwickeln ihre Freundinnen eine Mauerblümchentherapie für sie. Doch erst der Fund eines geheimnisvollen hand­geschriebenen Rezeptbuchs verändert alles.
Wem mag es gehören? Und wer hat es geschrieben? Dotti begibt sich auf die Suche, angeleitet nicht zuletzt durch mysteriöse Hinweise von @mohnschnecke55 …

  • Taschenbuch: 448 Seiten
  • Verlag: Knaur TB (2. Dezember 2013)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 342651138X
  • ISBN-13: 978-3426511381
  • Größe und/oder Gewicht: 18 x 11,6 x 2,4 cm

Anna Koschka ist das Pseudonym der Wiener Autorin Claudia Toman. 1978 geboren, lebt sie zusammen mit Katze, MacBook und hunderten geliebten Büchern in der Nähe des Wiener Naschmarktes. Sie arbeitet als Schriftstellerin, Theatermacherin und Museumsguide und schreibt bereits am nächsten Roman um die liebenswerten Heldinnen des Mauerblümchenclubs. Mehr über Anna Koschka: http://www.koschka.at.vu

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In der Regel lese ich keine Danksagungen aber diese fand ich besonders gelungen. Anna Koschka/ Claudia Toman dankt drei Autoren, deren Bücher sie inspiriert haben (S. King, J.K.Rowling und J.R.R. Tolkien).
Als ich auf Facebook las, dass Anna Koschka eine Fortsetzung zu Naschmarkt geschrieben hatte, wusste ich, dass ich das Buch unbedingt lesen muss. Unsere Protagonistin, Dotti, ist seit 350 Stunden wieder Single. Ihr Freund, der berühmte Autor, hat via Facebook von ihr getrennt. Am Anfang war das für mich völlig unlogisch, da die beiden wunderbar zusammen gepasst haben. In Rückblenden, heben sich vom Schrifttyp ab, erzählt die Autorin, wie es zur Trennung kommen musste.
Seit der Trennung kann Dotti, deren Mutter ein Lesecafe besitzt, nicht mehr lesen. Was sich für den Durschnittsleser nichts so schlimm ist, da jeder mal eine Leseflaute hat, trifft Dotti besonders hart. Dotti arbeitet als Literaturrezensentin beim Boten. Auf ihrem Schreibtisch staplen sich die ungelesenen Bücher in ungeahnte Höhen. Als es ihr besonders schlecht geht, geben ihre Freundinnen ihr den Rat, sie muss wieder Dates annehmen und darf keines ablehnen. “Daten” ist ein bisschen schwierig, da sie in ihrem Vertrag eine Mauerblümchenklausel hat. Eines Tages findet sie im Cafe ein Heft mit Rezepten und dem Hinweis, sie möge einer Mohnschnecke55 auf Twitter folgen. Mit dem Fund des Hefts beginnt eine “Schnitzeljagd” die sie nach Prag führt. Findet die bindungsscheue Dotti noch die Liebe ihres Lebens oder wird sie dauerhaft Single bleiben? Das ist die Frage aller Fragen.

“Mohnschnecke” ist eine zuckersüße Liebesgeschichte, sie zu lesen macht einfach nur gute Laune. Ich habe mich während des Lesens, wie packt ein Buchjunkie seinen Koffer, häufig wieder entdecken können. Im Buch kommt es zu einem Wiedersehen mit alten Bekannten. Vor allem Annili hat es mir besonders angetan. Annili ist schon etwas älter, intressiert sich aber immer noch für Twitter, Facebook und Co. So blieb sie mit ihren 80+ deutlich jünger als viele deutlich jüngere.
Am Schreibstil der Autorin lässt sich deutlich erkennen, dass sie selber gerne und viel liest. So lässt sie Begriffe wie SuB, mit dem ich vor ca. 10 Jahren nichts anefangen konnte,oder lovelybooks, mühelos im Text einfliessen. Am Ende war ich ein bisschen traurig als ich mich von Dotti und ihren Freundinnen wieder verabschieden musste.

Fazit:
“Mohnschnecke” konnte mich mühelos in seinen Bann ziehen. Klar es ist keine hochtrabende Literatur aber es macht Spaß dieses Buch zu lesen. Daher gibt es von 4 1/2 von 5 Sternen.

Emmerich, Alexander: Wut im Quadrat

Ein Mannheim Krimi:

Noch bevor die junge Olivia von Sassen ihren neuen Job als Kriminalhauptkommissarin antritt, beobachtet sie am Mannheimer Rangierbahnhof einen Mord. Doch als sie die Polizei ruft, ist die Leiche verschwunden – war das alles nur Einbildung? Schnell wird sie in die Wirren ihres ersten Mannheimer Falls gezogen, für den sie selbst die einzige Zeugin ist: ein Mord ohne Spur… Ein rasanter Krimi, der nicht nur einen spannenden Fall aus der Quadratestadt erzählt, sondern auch ein außergewöhnliches Duo präsentiert, das sich über die Regeln des normalen Ermittelns hinwegsetzt.

Die Geschichte um Olivia von Sassen wird auch online weitererzählt:

http://www.mannheim-krimi.de

http://www.facebook.com/oliviavonsassen

http://www.twitter.com/oliviavonsassen

  • Broschiert: 263 Seiten
  • Verlag: Braun, Karlsruhe; Auflage: 1., Aufl. (16. September 2013)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3765088005
  • ISBN-13: 978-3765088001
  • Größe und/oder Gewicht: 20,4 x 13,4 x 4 cm

Das Buch kann hier bestellt werden. Mehr zum Buch und Verlag.

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Obwohl ich in Baden-Württemberg wohne, war ich bisher nur selten in Mannheim und daher kenne ich mich in Mannheim überhaupt nicht aus. Damit habe ich mit Olivia von Sassen etwas gemeinsam. Die Kriminalhauptkommissarin wird von Berlin nach Mannheim versetzt und das erste was sie von Mannheim zu bekommt, ist ein Mord. Doch als sie, nach einer Notbremsung des Zugs, nach der Leiche sucht, ist diese verschwunden. Ihr Chef, Dr. Klose, glaubt ihr nicht. Ihr neuer Kollege glaubt ihr dennoch und so fangen sie, mit Hilfe des Pathologen (dessen Name ich spontan vergessen habe), mit ihren Mordermittlungen an. Kurz Zeit später wird im Neckar (oder Rhein) eine männliche Leiche angespült und Olivia hat nun den Beweis, dass sie recht hatte.

Wut im Quadrat ist der Auftakt einer neuen Krimi, er ist solide geschrieben aber ich hätte mir gewünscht, dass die Protagonisten, vielleicht kommt es ja noch, mehr Tiefgang gehabt hätten. Über Olivia erfährt man gar nicht, man weiß nicht, warum sie nach Mannheim versetzt wurde aber man kann an ihren Gedanken teilhaben. Ihr Kollege, der sie auf Grund ihres Adelstitel, immer nur Prinzessin genannt hatte, ging mir im Verlauf des Buchs auf die Nerven. Einmal oder zweimal ist es noch witzig aber dann hört der Spaß auf.

Obwohl mich der erste Band nicht überzeugen konnte, bin ich gespannt, wie es mit der Reihe weitergehen wird. Von mir gibt es daher drei Punkte.

Lovetrain

Marie Blume mochte das Buch!

marieblumesfreizeit

Vier Wochen Interrail! Was wie ein tolles Abenteuer klingt, ist für Lena der größtmögliche Albtraum. Denn sie muss ausgerechnet ihre zickige Schwester Juli auf diese Reise begleiten, nachdem sich deren beste Freundin das Bein gebrochen hat. Für Lena gibt es nur einen einzigen Grund mitzufahren: Sie will es zum Abschiedskonzert ihrer Lieblingsband nach Barcelona schaffen. Dafür nimmt sie nicht nur Julis Launen in Kauf, sondern stellt sich auch den Tücken der Tour. Als die beiden Schwestern allerdings auf Tobias und Felix treffen, wird die Reise zu einer rasanten Achterbahnfahrt der Gefühle: Die Mädchen gehen mit den zwei Jungs eine heiße Wette ein und liefern sich ein Rennen durch ganz Europa. Und schon bald schlagen sämtliche Herzen höher….

  • Gebundene Ausgabe: 288 Seiten
  • Verlag: Coppenrath, Münster; Auflage: 1., Aufl. (Juli 2013)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3649613255
  • ISBN-13: 978-3649613251
  • Vom Hersteller empfohlenes Alter: 12 – 15

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Kanitz, Brigitte: Mord mit Schnucke

Die Heide bebt!

Die Kommissarin Hanna Petersen wird nach Hassellöhne strafversetzt, einem Örtchen in der Lüneburger Heide. Doch die Idylle trügt … Als ein Tourist bei einer Jagd ums Leben kommt, ist Hanna davon überzeugt, dass es kein Unfall war. Ihre Ermittlungen gestalten sich jedoch schwierig: Eine Heidschnuckenherde verwischt die Spuren im Wacholder, die Hasellöhner schweigen plötzlich wie ein Grab, und der junge Dorfpolizist Fritz Westermann verwirrt Hanna mit seinem Charme. Nur die alte Luise steht ihr bei – mit selbstgebrautem Wacholderschnaps, der alle Probleme dieser Welt lösen soll …

  • Taschenbuch: 320 Seiten
  • Verlag: Blanvalet Taschenbuch Verlag (16. Dezember 2013)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 344238219X
  • ISBN-13: 978-3442382194

Schnucke Hier geht es zur Leseprobe.

Nach “Oma packt aus” ist “Mord mit Schnucke” das zweite Buch, das ich von Brigitte Kanitz gelesen habe und auch dieses Mal hat sie mich von Anfang an in ihren Bann gezogen. Hanna Petersen wird nach Hassellöhe strafversezt. Als Neue hat es sie im Dorf nicht leicht. Vor allem nicht, da alle Einwohner dem alten Dorfplozisten Karl nachtrauern. Ihre Vermieterin, Luise ist die Einzige, die zu ihr hält. Hanna legt sich gleich am ersten Tag mit dem Grafen an.
In dem beschaulichen Hassellöhne passiert, außer gelegentlichen Wildereien, nichts Dramatisches aber kurz nach Hannas Ankunft geschieht ein Mord. Hanna und ihr Kollege, Westermann, ermitteln gemeinsam und können, so viel kann hier verraten werden, den Mord gemeinsam. Während einer Jagd wird der Hamburger Banker Hansen erschossen und Hanna erhält einen anonymen Typ, der sie geradewegs zur Leiche führt.

Die Dorfbewohner haben alle ihre Ecken und Kanten, dies lässt die Handlung des Buchs lebendig wirken. Besonders Jo, der Doktor, bringt Hannas Hormone gewaltig zum Kochen. “Mord mit Schnucke” ist ein lustiger Regionalkrimi mit viel Charme. Am meisten hat es mir Alfred angetan,dieses Pferd ist und war zu komisch. Ein klitzekleines Manko gibt es, die Auflösung des Falls kam zu überraschend. Dennoch bekommt das Buch vier von fünf Sternen und ich würde gerne noch einen weiteren Krimi aus der Heide lesen.

Vielen Dank,liebe Brigoitte, dass ich das Buch lesen durfte. Ich hatte sehr viel Spaß.