[Blogtour] Winter, Natalie: Fluch der Schwarzen Dahlie (Shifters Cops 2)

Fluch der Schwarzen Dahlie Ich nehme nun zum 2. Mal an einer Blogtour teil und das bei einem 2. Teil. Bisher habe ich noch kein Buch aus diesem Genre gelesen, wobei ich aber schon einige Vampir Bücher gelesen. Als Marie vom Blogger Team die Blogtour ins Leben rief, musste ich einfach mitmachen, ohne zu wissen, was mich mit dem Buch erwarten wird. Den ersten Band kenne ich nicht, da die Bücher aber in sich abgeschlossen sind, können Leser/innen, die den ersten Band nicht kennen, problemlos einsteigen. Ich darf euch das Buch heute vorstellen.

natalie

Julie Mireau glaubt nicht an Magie. Doch als sie eine Esoterikbuchhandlung in Maine mit treuem Kundenstamm erbt, ahnt sie bald, dass mehr Dinge zwischen Himmel und Erde existieren, als wissenschaftlich erforscht sind. Welche Kräfte ihr Schicksal tatsächlich beherrschen, begreift sie erst, als es beinahe zu spät ist.

Madoc Blair will nur eines: in Ruhe seinen Job als Polizist in der Einheit der „Shifter Cops“ erledigen. Als er in das kleine Nest an der Küste Maines gerufen wird, um einen gewaltsamen Todesfall zu untersuchen, wird ihm schnell klar, dass dies kein Routinefall ist. Jemand hat ein magisches Feuer entfacht, das ihn und seine besonderen Talente vor eine tödliche Herausforderung stellt.

Nun aber zu meinem eigentlichen Buch.

Ryder Grey ist alles andere als begeistert von seiner Versetzung nach L.A., wo er als Shifter Cop paranormale Wesen jagen soll. Kaum angekommen, muss er undercover in einer Mordserie ermitteln, deren Täter offensichtlich den berüchtigten Mord an der “Schwarzen Dahlie” kopiert.

Im Zentrum des grausamen Geschehens steht ein Club, den alle Opfer regelmäßig besuchten. In der bildhübschen Barkeeperin und Tochter der Barbesitzerin Cara de Luca findet Ryder eine Verbündete. Auch sie will den Mörder fassen, und gemeinsam stürzen sie sich in die Ermittlungen. Aber Cara scheint etwas vor Ryder zu verbergen. Und nicht nur sie scheint ein Geheimnis zu haben.

 

  • Taschenbuch: 280 Seiten
  • Verlag: Dryas Verlag (15. Mai 2018)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3940855766
  • ISBN-13: 978-3940855763

fluch1 Ich habe oben bereits erwähnt, dass ich bisher noch nichts über Gestaltenwandler gelesen habe und das Genre eigentlich nicht zu meinem Beuteschema gehört aber dann habe ich mit dem Lesen des Buchs begonnen und konnte es nicht mehr aus der Hand legen und musste es, mehr oder weniger, in einem Rutsch verschlingen. Als ich das Buch zum ersten Mal in der Hand hielt, hatte ich mich gefragt, was die Aufgabe von Shifter Cops wären. Die Aufgabe von Shifter Cops ist, paranormale Wesen, wie Vampire, Wölfe zu jagen. In Los Angeles werden drei paranormale Wesen auf bestialische Weise getötet. Der Täter geht nach einem speziellen Muster vor, dass an einen anderen Mordfall erinnert. Im Zentrum der Morde steht das Red Rose. Das Red Rose gehört Beatrice de Luca, die eine Sukkubus ist. Sie ist auch als die “Graue Emminenz” bekannt. Im Gegensatz zu Vampiren, saugt ein Sukkubus nicht das Blut eines Menschen aus, sondern dessen Lebensenegie. Ryder soll undercover im Red Rose ermitteln. Cara ist genau wie ihre Mutter, hadert aber mit ihrem Schicksal, ein Sukkubus. Sie muss, wie Ryder, ebenfalls undercover ermitteln.

Können die Beiden, die Sukkubus und der Wolf, einen weiteren Mord verhindern. Die Handlung des Buchs wird abwechselnd aus der Sicht von Cara und Ryder erzählt, so dass die Handlung des Buch deutlich an Tempo zu nimmt. Die Kapitel werden nach bekannten Cocktails benannt. Obwohl ich eher selten zu Fantasy Büchern greife, muss ich gestehen, dass die Autorin geschafft hat, den Spannungsbogen konstant oben zu halten, so dass ich das Buch einfach nicht aus der Hand legen konnte, sie hat es geschafft, dass sich meine Leseflaute ein bisschen gelegt hat und ich immerhin ein Buch am Stück lesen konnte, ohne das ich irgendwas anderes nebenbei gemacht. Der Scheibstil liest sich ziemlich flüssig und es eine gute Mischung aus Krimi (wobei dieses Element doch ein wenig kurz kam) und Fantasy. In dem Buch trifft man auf die unterschiedlichsten paranormalen Wesen. Auf Wesen, deren Name ich noch nie gehört habe.  Da ich ein paar nette Lesestunden hatte, schaut euch das Buch an, kann ich nur eines sagen: ” lest es und sagt mir, wie euch das Buch gefallen hat.”

Am Ende der Blogtour wird ein Buch ein Buch verlost. Ihr müsste dazu einfach nur meine Frage beantworten? Wenn ihr euch in ein paranormales Wesen verwandeln könntet, welches Wesen wäre das?

Um alles zumGewinnspiel zu erfahren, folgt einfach dem Link! Vielen dank, dass ich an der Blogtour teilnehmen durfte.

 

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Simon, Catherine: Bitter Calvados (der dritte Fall für Kommissar Leblanc)

Deauville im Frühling. Bereits zum fünften Mal lockt der Ort mit seinem Krimi-Festival “Mord am Meer” die Besucher an. Und diesmal ist es den Organisatoren sogar gelungen, den berühmten Bestsellerautor Jean-Paul Picard für eine Lesung zu engagieren. Der Autorenabend ist ein voller Erfolg. Doch am nächsten Morgen liegt Picard tot in seiner Hotelsuite. Das Letzte, was er zu sich genommen hatte, war ein Calvados – und der hatte es in sich: Picard wurde vergiftet. Bei seinen Ermittlungen trifft Kommissar Leblanc auf missgünstige Autoren, gierige Verleger und weibliche Fans, die es faustdick hinter den Ohren haben.

 

  • Taschenbuch: 256 Seiten
  • Verlag: Goldmann Verlag (16. Januar 2017)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3442485401
  • ISBN-13: 978-3442485406

calvados “Bitter Calvados” ist mittlerweile der dritte Fall für Kommissar Leblanc. Ich habe zur Zeit eine mega Leseflaute, der Zwerg wacht morgens relativ früh auf und mich kann kein Buch überzeugen. Bei uns ist es aber ser warm. “Bitterer Calvados” habe ich bereits letztes Jahr gekauft, um es schliesslich als ebook aus der Onleihe zu lesen. Irgendwie konnte mich das Buch nicht recht überzeugen, da mir, es folgt nun kein Spoiler, das Ende zu abrupt kam und das hat mich schon beim ersten Band gestört aber von vorne.

In Deauville findet das 5. Krimifestival statt, Starautor des Events ist JPP. Seine Krimis verkaufen sich wie frische Semmeln. Doch am Morgen nach seiner Lesung wird er tot aufgefunden. Er wurde, wie man bereits am Titel erkennen kann, vergiftet. JPP galt alts Perfektionist. Bei ihm muss alles bis in letzte Detail geplant sein, so dass er nicht über den besten Ruf verfügt. Leblanc ermitteln in allte Richtungen. JPP erste Frau beging Selbstmord und seine zweite Frau ist in einer geschlossenen Einrichtung untergebracht.

Leblancs Familienleben ist sehr turbulent. Seine Tante möchte, dass seine Mutter bei ihr wieder auszieht, da sie mit dem Lebenswandel ihrer Schwester nicht mehr zu recht kommt. Seine Mutter möchte die 4. Frau eines Afrikaners werden. Dieser Handlungsstrang wird in den nächsten Büchern noch sehr spannend bleiben, daher sollten die Bücher auch chronologisch gelesen werden. Der Schreibstil liest sich angenehm flüssig. Wie oben erwähnt, hatte ich es als ebook gelesen. Beim ebook sehe ich auf den ersten Blick, wie viele Seiten ich noch zu lesen. Am Ende des Buchs kam also noch sehr viel Werbung aber zurück warum ich mit dem Ende des Buchs dennoch nicht richtig zufrieden war. Leblanc und seine Kollegin haben in alle Richtungen sauber ermittelt und bumm haben sie den Mörder, ein paar Seiten vor Ende des Buchs dingfest, gemacht.Auf mich wirkte es so, als wollte die Autorin dringend zum Ende kommen, dieses Gefühl hatte ich beim ersten Band übrigens aus. Es ist ein tolles Buch, für alle die gerne Urlaub in der Normandie machen oder die, die anderen Bände ebenfalls kennen.

 

Cordier, Michelle: Die Toten von Paris

Paris 1944. Jean Ricolet ― ein junger Inspektor aus dem Süden Frankreichs ― wird nach der Befreiung nach Paris versetzt. Er soll der Form halber den Mord an einem Nazi untersuchen, der für die Verteilung der Raubkunst zuständig gewesen ist. Im Zuge seiner Ermittlungen sucht Ricolet die Kunststudentin Pauline Drucat auf, die für die Nazis als Expertin arbeiten musste, doch gleichzeitig eine Spionin der Résistance war. Gemeinsam beginnen sie und Ricolet der Spur des Mörders zu folgen. Und schnell erhärtet sich ihr Verdacht, dass von der Verteilung der Raubkunst nicht nur die deutschen Besatzer profitierten …

 

  • Taschenbuch: 336 Seiten
  • Verlag: Bastei Lübbe (Bastei Lübbe Taschenbuch); Auflage: 1. Aufl. 2018 (25. Mai 2018)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3404176847
  • ISBN-13: 978-3404176847
  • Vom Hersteller empfohlenes Alter: Ab 16 Jahren
  • Originaltitel: Die Farben von Paris

paris “Die Toten von Paris” habe ich im Zuge einer Leserunde auf Lesejury teilgenommen. Vielen Dank für die die Bereitstellung des Manuskripts. Ich habe ein paar Kapitel gebraucht, um mich an dieses Format zu gewöhnen und ich merke, dass ich schon eine Weile nichts mehr geschrieben habe und alles sehr, sehr holprig klingt aber ich sollte so langsam mal in die Puschen kommen. Ich kann huer schon mal erwähnen, dass mich das Buch nicht unbedingt überzeugen konnte. Wer mich ein wenig “kennt”, weiß, dass ich eine Schwäche für Bücher habe, die in Paris spielen.

Wir schreiben das Jahr 1944, das Kriegsende ist, zu mindest aus heutiger Sicht, nicht mehr fern. Die Deutschen mussten die Herrschaft über Paris aufgeben. In diesen chaotischen Zeiten wird der junge Jean Ricolet nach Paris versetzt. Seine Aufgabe ist es, den Mord an einem Metzger aufzuklären. Doch dann kommt ein Mord an einem Deutschen dazwischen. Sein Vorgesetzer will unter allen Umständen verhindern, dass Ricolet den Mord an dem Deutschen aufgklärt. Der Deutsche wird schnell als Paul Henkmann identifiziert. Paul Henkmann war Mitglied des ERR (Einsatzstabs Reichsleiter Rosenberg), eine Rauborganisation von Kunstgegenständen. An seiner Seite arbeitet Pauline. Paulines Hauptziel ist, heraus zu finden, wo sich Raffaels “junger Mann” befindet. Während der Leserunde habe einige, auch ich wurde neuierig, gegooglet, was es mit dem Gemälde auf sich hat, das Gemälde gilt seit vielen Jahren als verschollen und kann 1944 gar nicht in Paris gewesen sein. Während seinen Ermittlungen trifft Jean auf Pauline.

Jean und Pauline machen sich gemeinsam auf die Suche nach dem verschollen Gemälde.

Die Handlung wird abwechselnd aus der Sicht Jeans und Pauline erzählt. Da mir der Spannungsbogen im ersten Abschnitt gefehlt hat, hatte ich deutliche Probleme in die Handlung zu kommen aber im 2. Abschnitt, als immer mehr Informtionen über Ricolets Vorgesetzten ans Licht kamen, konnte mich das Buch doch noch eingermaßen packen. Während Ricolet mir von Anfang sympathisch war, wurde ich mit Pauline nicht warm. Ihr Verhalten war mir zu berechnend aber im Gegensatz zu Ricolet wurde sie mit einem Familiengeheimnis konfrontiert. Das Buch hatte zwar ein rundes Ende aber die Lösung, war zu einfach. Zu mal auch der Titel etwas irreführend ist. “Die Toten von Paris” war für mich kein klassischer Krimi, die Autorin hat es zar geschaftt, dass ich was den toten Deutschten betrifft, völlig überrascht war aber ich hätte an Sherlock Holmes mahnenden Satz denken sollen:” Nichts ist trügerischer als das Offensichtliche”.  Für mich war es ein solider historischer Roman aber immerhin hat die Autorin den Zeitgeist einfangen können. So erfährt man Leser, wie es den Pariser am Ende des 2. Wk ging. Der Schreibstil las sich, nach dem ich in der Handlung eintauchen konnte, sehr flüssig.