Lesemonate Mai und Juni

Ende April sind wir innerhalb von Stuttgart umgezogen und seit dem versuchen wir, dass unser DSL Anschluss freigeschalten wird… Deshalb war und ist gerade sehr schwierig zu bloggen. In den letzten Monaten habe ich nicht sehr viel gelesen aber für die Monate Mai und Juni lohnt es sich, dass ich einen Rückblick schreibe. In der Woche war es viel zu warm.

Mai:

  1. Laurain, Antoien: Die Medoldie meines Lebens – Dieses Buch hat mich doch sehr enttäuscht. Das Kernthema, der verspätete Brief und die Konsequenzen daraus, kam mir einfach zu kurz.
  2. Barreau, Nicolas: Die Fraue meines Lebens – Das war der erste Barreau, den ich gelesen habe, es ist schon sehr lange her und es ist nun das dritte Mal, das ich das Buch gelesen habe und es macht immer wieder Spass es zu lesen.
  3. Holzer, Andy: Mein Everest: Blind nach ganz oben – Andy Holzer war/ist der blinde europäische Bergsteiger, der den Mount Everest bestiegen hat. Er benötigte drei Anläufe um den Everest besteigen zu können. Da ich unter massiver Höhenangst leide, hat Andy Holzer, der sich auf seine Kameraden verlassen musste, meinen völligen Respekt. Dieses Buch hat mich positiv überrascht.
  4. Platt, Jo: Die Liebe schreibt die schönsten Geschichten – eine zauberhafte Liebesgeschichte für zwischendurch. Ohne große Höhen und Tiefen.
  5. Thunberg, Greta: Szenen aus dem Herzen – Regte mich zum Nachdenken und Umdenken an. Allerdings wird mir Gretas Essstörung zu breit getreten. In dem Fall wäre weniger einfach nur mehr gewesen.
  6. Janz, Tanja:Dünenwinter und Licherglanz  – Genau wie “Die Liebe schreibt die schönsten Geschichten” war es eine schöne Liebesgeschichte, die ich gerne gelesen habe.
  7. Janz, Tanja: Mit dir auf Düne sieben – Beide Janz Bücher lagen im Bücherknast rum und schrieben, nimm mich mit.. Ich mag den Schreibstil der Autorin, der sich einfach flott liest.
  8. Zinßer, Ingrid: Grabsharing – Den Reginalkrimi habe ich gelesen, da mich der Titel angesprochen hat. Grabsharing ist der Auktakt einer neuen Krimiserie, von dem es bereits Titel gibt. Die Auflösung fand ich ein bisschen banal aber die Grundidee war spannend.
  9. Bauer, Hermann: Verschwörungsmelange – Ich mag die Krimis um den Chefober Leopold. Nicht undebdingt die spannendesten Krimis aber ich mag Leopold mit seimen Ecken und Kanten.

MontEverest Mein Buch des Montas

Juni:

  1. Röstlund, Britta: Das Leben ist ei
  2. ne wunderbare Bredouille– Ich habe zwei Anläufe gebraucht um in die Geschichte eintauchen zu können. Da es in Paris spielt, musste ich es lesen. Als es mich gepackt hat, habe ich es förmlich verschlungen. Es war zwr anders als ich es erwartet habe.
  3. Kerr, Philipp: Der Wintertransfer – Der Auftakt einer Trilogie. Spannend geschriebener Krimi, mit einem sympathischen Protogonisten aber mir kam die Auflösung einfach zu abrupt. Bietet einen interessanten Blick hinter die Kulissen.
  4. Walker, Martin: Menu Surprise (der 11. FAll um Bruno). Ich habe schon lange keine Walker mehr gelesen, dieses Mal hatte ich nicht das Gefühl, dass sicher der Autor verzettelt hat. Es war ein solider Krimi, so wie man ihn von Martin Walker kennt.
  5. Rüther, Sonja: Erscheint erst nächstes Jahr.
  6. Zinßer, Ingrid: D’Beißzang aus dem Filstal – Der 3. Band um Zondler und Aichele. Die Autorin hat mich geschickt getäuscht und sich von Band 1 zu Band 3 gesteigert. Band 2 liegt auf meinem SuB und wartet darauf, das er gelesen wird.
  7. Hertkorn, Anne-Barb: Hölderlins Fluch – Ist eigentlich kein “richtiges” Buch. Fühlt sich an wie ein Groschenroman. Da das Buch in Stuttgart (und auch Tübingen) spielt, musste ich das Buch lesen. Es war interessant zu lesen, wie Fanny Hofreiter in “Sonnenberg” (die Strecke kenne ich zu gut, da ich eine Haltestelle vor (Riedsee) einsteige) in die U 12 einsteigt, um in die City zu kommen. Unseren Bücherknast scheint sie nicht zu mögen. Die eigentliche Handlung konnte mich nicht so überzeugen. Da das Buch aber sehr übersichtlich war, las es sicha aber auch sehr zügig.
  8. Page, Libby: Im Freibad – dazu gibt es eineRezi
  9. Aichner, Bernhard: Bösland – Das war mein Überraschungsbuch des Monats. Ich habe mich eine Weile an den Schreibstil des Autors gewöhnen müssen aber dann mich es gepackt und ich habe das Buch förmlich verschlungen.

bösland Mein Buch des Monats.

Das war mein Lesemoant Mai und Juni. Ich bin mal gespannt, was ihr so gelesen habt.

Page, Libby: Im Freibad

Wer sein Leben ändern will, muss auch mal außerhalb der Bahnen schwimmen

Rosemary hat ihr ganzes Leben in Brixton verbracht. Jetzt ändert sich alles, was ihr vertraut ist. Die Bücherei, in der sie gearbeitet hat, schließt. Aus dem Gemüseladen ist eine hippe Bar geworden. Ihr geliebter Mann George ist gestorben. Und das Freibad, in dem sie seit über 60 Jahren jeden Morgen schwimmt, soll Eigentumswohnungen weichen.
Kate fühlt sich einsam in London. Als sie über Rosemarys Freibad für die Zeitung schreiben soll, öffnet sich ihr eine neue Welt. Kate zeigt sich nicht gerne im Badeanzug, aber mit Rosemarys Hilfe überwindet sie ihre Schüchternheit. Kate und Rosemary werden Freundinnen und beschließen, gemeinsam das Freibad zu retten. Denn der Pool ist mehr als ein Ort zum Schwimmen – er ist das Herz der Nachbarschaft.

„Mit diesen Frauen möchten wir befreundet sein.“ Grazia
„Diese Story stimmt fröhlich“ Bella
„Zwei Frauen retten ein Freibad und einander. Bewegend und doch voller Freude.“ The Guardian
„Eine außergewöhnliche Hymne auf Frauenfreundschaften und die Kraft des Zusammenhalts“. Stylist

 

  • Broschiert: 384 Seiten
  • Verlag: Ullstein Taschenbuch; Auflage: 1. (31. Mai 2019)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3548290418
  • ISBN-13: 978-3548290416
  • Größe und/oder Gewicht: 13,6 x 3,1 x 20,5 cm

freibad Diese Buch hätte ich nie gelesen, hätte mir die Patentante meiner Tochter mir nich den Link zu mytest.de zu geschickt habe. Dort wurde 350 Tester gesucht, die das Buch vorab lesen wollten. Ich habe mich für das Buch beworben und hatte Glück, dass ich zu den glücklichen 350 Testerinnen gehöre. Der Test streckte sich über vier Wochen und heute ist der letzte Tag und pünktlich habe ich das Buch zu Ende gelesen.

Im Buch geht es um die beiden Frauen Kate und Rosemary. Kate arbeitet als Journalistin beim Brixton Chronicel, als ihr Vorgesetzter erfährt, dass das beliebter Freibad geschlossen werden soll, gibt er Kate den Auftrag, dass sie über das Freibad einen Artikel schreiben soll. Im Freibad trifft sie auf die 87 jährige Rosemary, die ihr ganzes Leben das Freibad genutzt hat. Rosemary schließt mit Kate einen Deal ab, sie lässt sich nur auf ein Interview ein, wenn Kate mit ihr schwimmen geht. Dies stellt Kate vor eine immense Herausforderung, große Menschenmengen machen ihr eine Heidenangst. Doch mit der Zeit freunden sich die beiden unterschiedlichen Frauen ein, da sie ein gemeinsames Ziel haben: Zieht unserem Freibad nicht den Stöpsel raus. Das Freibad soll von einer Immobilenmakler übernommen werden, der will das Freibad zu einem Fitnessstudio umbauen, in dem nur noch bestimmte Leute hinein dürfen. Die Kommune kann sich den Unterhalt nicht mehr leisten. So nehmen die beiden Frauen den Kampf auf um die Schließung verhindern zu können.

Anfangs lernen wir Kate als schüchterne, junge Frau kennen, die in einer WG lebt, deren Mitbewohner sie überhaupt nicht kennt. Sie ärgert sich über den Dreck, den ihre Mitbewohner hinterlassen. Abends weint sie sich vor lauter Einsamkeit in den Schlaf hinein. Ihr Alltag ist dementsrechend eintönig. Schlafen, arbeiten, essen.. Erst als sie auf die lebenslustige Rosemary trifft, die sich auf ihre Mitmenschen einlassen kann, wandelt sie sich. Aus der stillen Frau wird mit der Zeit eine “Kämpferin”, die sich auf neue Dinge und Menschen einlassen kann.Kates Wandel miterleben zu können, fand ich sehr spannend. Es ist aber nicht nur die Geschichte der beiden Frauen. Es ist auch die Geschichte um Rosemary und George. Eine Liebe, die erst mit George Tod endete. Eine Liebesgeschichte, die mich sehr berrührt hat. Ein Vorkommnis hat mich sehr zum Schmunzeln gebracht. Rosemary und George sind über ihren gewohnten Weg ins Freibad eingebrochen, allerdings brach dabei ein Ast ab und die beiden (schon betagten Personen) mussten die Feuerwehr benachrichten, damit diese sie aus dem Freibad befreien konnten.

“Im Freibad” zu lesen, hat mir unheimlich viel Spaß gemacht. Es ist ein Buch das zeigt, dass es wichtig ist, sich für seine Interessen einzusetzen und nicht aufzugeben. Ein Buch, dass zeigt, wie wichtig Freunde sind, vor allem wenn es einem nicht gut geht. Der Schreibstil hat mich von Anfang an in den Bann gezogen und ich war konnte relativ schnell in die Geschichte eintauchen und am Ende war ich fast ein wenig traurig, als das Buch zu Ende war. Es ist das ideale Buch für einen Freibad Besuch oder für die kommende Urlaubszeit. Sollte jemand Interessse an meinem Buch haben, einfach “hier” schreien.

Mein Dank geht an den Verlag und an mytest, die mir das Buch zur Verfügung gestellt haben.