Zwei Bücher auf die ich mich freue:

Ist das normal? Zwischen Hunderten von körperlich und geistig Behinderten als jüngster Sohn des Direktors einer Kinder- und Jugendpsychiatrie aufzuwachsen? Der junge Held in Joachim Meyerhoffs zweitem Roman kennt es nicht anders – und mag es sogar sehr. Sein Vater leitet eine Anstalt mit über 1.200 Patienten, verschwindet zu Hause aber in seinem Lesesessel. Seine Mutter organisiert den Alltag, hadert aber mit ihrer Rolle. Seine Brüder widmen sich hingebungsvoll ihren Hobbys, haben für ihn aber nur Häme übrig. Und er selbst tut sich schwer mit den Buchstaben und wird immer wieder von diesem großen Zorn gepackt. Glücklich ist er, wenn er auf den Schultern eines glockenschwingenden, riesenhaften Insas­sen übers Anstalts­gelände reitet. Joachim Meyerhoff erzählt liebevoll und komisch von einer außergewöhnlichen Familie an einem außergewöhnlichen Ort, die aneinander hängt, aber auseinander-gerissen wird. Und von einem Vater, der in der Theorie glänzt, in der Praxis aber stets versagt. Wer schafft es sonst, den Vorsatz zum 40. Geburtstag, sich mehr zu bewegen, gleich mit einer Bänderdehnung zu bezahlen und die teuren Laufschuhe nie wieder anzuziehen? Oder bei Flaute mit dem Segelboot in Seenot zu geraten und vorher noch den Sohn über Bord zu werfen? Am Ende ist es aber wieder der Tod, der den Glutkern dieses Romans bildet, der Verlust, der nicht wieder gutzumachen ist, die Sehnsucht, die bleibt – und die Erin­nerung, die zum Glück unfassbar pralle, lebendige und komische Geschich­ten produziert.

Die ersten 80 Seiten haben mich überzeugt. Nun heißt es warten, bis das Bib Exemplar verfügbar ist.

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Quelle: Amazon

Ein Skandal erschüttert das Städtchen Aurora an der Ostküste der USA: 33 Jahre nachdem die zauberhafte Nola dort spurlos verschwand, taucht sie wieder auf. Als Skelett im Garten ihres einstigen Geliebten …Dieser raffinierte, anspielungsreiche Roman liest sich wie ein Krimi und ist doch viel mehr! Es ist der Aufmacher jeder Nachrichtensendung. Im Garten des hochangesehenen Schriftstellers Harry Quebert wurde eine Leiche entdeckt. Und in einer Ledertasche direkt daneben: das Originalmanuskript des Romans, mit dem er berühmt wurde. Als sich herausstellt, dass es sich bei der Leiche um die sterblichen Überreste der vor 33 Jahren verschollenen Nola handelt und Quebert auch noch zugibt, ein Verhältnis mit ihr gehabt zu haben, ist der Skandal perfekt. Quebert wird verhaftet und des Mordes angeklagt. Der einzige, der noch zu ihm hält, ist sein ehemaliger Schüler und Freund Marcus Goldman, inzwischen selbst ein erfolgreicher Schriftsteller. Überzeugt von der Unschuld seines Mentors – und auf der Suche nach einer Inspiration für seinen nächsten Roman – fährt Goldman nach Aurora und beginnt auf eigene Faust im Fall Nola zu ermitteln .

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Ich habe zwar nur 75 Seiten gelesen aber das Buch ist der Hammer. Auch hier heißt es abwarten und Tee trinken! Ich war auf der Stuttgarter Buchwoche und dort lag es herum. Es ist super spannend.

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Postcrossing

Postcrossing ist eine Homepage auf der ich sehr oft anzutreffen bin. Das Projekt Postcrossing wurde 2005 von Paulo Magalhães ins Leben gerufen. Das Prinzip ist eigentlich ganz einfach.

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Um bei Postcrossing teilnehmen zu können, muss man:

(1) sich auf der Seite registrieren

(2) im nächsten Schritt: Profil erstellen (Wer bin ich…)

(3) Send a postcard: Neulinge können am Anfang bis zu 5 Postkarten verschicken, dazu geht man auf Send a postcard (Häkchen machen, damit wird bestätigt, dass die Adresse nur zum Schreiben der Postkarte verwendet wird)

(4) Postkarte schreiben: Die Phantasie hat keine Grenzen. Es ist zu beachten, dass man die zugeteilte ID auf der Postkarte leserlich vermerkt.

(5) Wird die eigene Postkarte registriert, heißt es abwarten, denn nun bekommt ein anderes Mitglied die eigene Adresse zu geteilt.

(6) Eine Postkarte trifft ein: Auf jeder Postkarte findet man eine ID. Diese kann man unter “register a postcard” eingeben. Dort hat man auch die Möglichkeit, sich für die Postkarte zu bedanken.

Die Anmeldung bei Postcrossing kostet nichts. Man kann das Projekt aber finanziell unterstützen und bekommt dann eine Schleife neben seinem Namen. 

Portokosten: Innerhalb von D 0,45 € und der Rest der Welt 0,75€.  Die Post einiger Länder ist nicht besonders schnell, so kann es unter Umständen sein, dass eine Postkarte nach China, Taiwan oder Belarus unter Umständen mehr als 60 Tage unterwegs sein. Ist eine Postkarte länger als 60 Tage unterwegs wird sie als “expired” gemeldet und man sich eine neue Adresse anfordern. Das ist zwar ärgerlich, kann aber häufiger passieren als man denkt. Eine Postkarte von mir wurde nach 117 Tagen registriert. Aller Anfang ist schwer und es dauert eine Weile bis die erste Postkarte bei einem eintrudelt

Hier gibt es alle Informationen die man benötigt!

Ich habe schon einige Leute von Postcrossing vorgeschwärmt und viele fragende Blicke geerntet. Viele fragen nach dem Sinn von Postcrossing aber das ist als würde ich einen Raucher, okay der Vergleich hinkt, fragen, warum er denn rauchen würden. Über Postcrossing habe ich schon einige hübsche Postkarten, aus aller Welt, erhalten. Ich freue mich ja immer, wenn ich ein neues Land für meine Statistik dazu bekomme. Am Montag werde ich eine Postkarte nach South Korea schicken. Über Postcrossing können Brieffreundschaften geküpft werden aber dies ist nicht der Sinn von Postcrossing. Wir Deutschen sind noch Weltmeister im Verschicken von Postkarten. Postcrossing macht mein Leben einfach ein bisschen bunter und der Gang zum Briefkasten bleibt einfach spannend.

Stiltest: Ich schreibe wie….

Dieses Posting hatte ich eigentlich schon gestern geschrieben aber dann, bevor ich ihn abspeichern konnte, ist er im Nirvana des WWW entschwunden. So muss ich heute noch mal von vor beginnen. Über einen Link einer anderen Bloggerin wurde ich auf einen Artikel in der FAZ aufmerksam. Unterhalb des Fließtextes kann man einen eigenen Text einfügen und innerhalb weniger Sekunden wird der eigene Text ausgewertet und der eigne Schriftstil wird mit dem Schriftstil eines Autorens verglichen.

Ich habe eben einen Text eingegeben, heraus kam: Melinda Nadj Abonji.

Da ich ziemlich neugierig bin, gebe ich noch einen zweiten Text (beide Texte stammen aus meinem Blog): Sybille Berg

Alle guten Dinge sind drei: Ildiko von Kürthy

Mein Schreibstil ähnelt also drei Autorinnen. Hier kann man den kompletten Artikel lesen. Diesen Test zu machen, war sehr interessant. Das Ergebnis verblüffte mich. Allerdings bin ich froh, dass kein Autor dabei ist. Da die Links irgendwie nicht funktioniert haben, habe sie entfernt.

Kluftinger -Seegrund

Seegrund – ein Kluftingerkrimi

Eigentlich sollte es ein schöner Sonntagsausflug werden, den Kluftinger da zusammen mit seiner Familie und Yumiko der neuen Freundin seines Sohns Markus am Alatsee unternimmt. Aber ein toter Taucher, der gar nicht tot und auch sonst nicht der ist, für den man ihn hält, verhindert fürs Erste die Familienzusammenführung.

Da sich der Alatsee auf dem Terrain der Füssener Dienststelle befindet, ist Kluftinger bei diesem Fall gezwungen, mit der ungeliebten Kollegin Friedel Marx zusammenzuarbeiten. Und nicht nur, dass die Marx die eingespielten Kräfteverhältnisse in Kluftingers “G’schäft” aus dem Gleichgewicht zu bringen droht. Auch in seiner Familie sieht Kluftinger seine Gewohnheiten infrage gestellt. Mit einer Japanerin als Schwiegertochter in spe hat er nicht gerechnet. Kluftinger hat mit Ängsten und eigenen Vorurteilen zu kämpfen und mit seinen hilflosen Bemühungen, den weltoffenen Allgäuer zu geben.

 Der verunglückte Taucher war Mitglied einer Forschergruppe der Uni München, die mithilfe eines wertvollen Tauchroboters die Purpu

rbakterienschicht des Sees wissenschaftlich untersucht. Er hatte sich dort unter falschem Namen eingeschmuggelt. Aber in der Forschergruppe um Prof. Bittner bleibt er nicht der einzige falsche Student, der hier noch anderes im Sinn hat als rote Bakterien. Neben den Studenten taucht in Kluftingers Ermittlungen schon bald eine Gruppe alter Männer auf, deren Bund in den Zweiten Weltkrieg zurückreicht. Damals betrieben die Nazis geheime Forschungen am Alatsee. Und es wurden schwere rätselhafte Kisten in aller Eile und Heimlichkeit im See versenkt. Wer sich an diese Zeit noch besonders gut erinnern kann, ist der alte Martl, dessen Bruder im Zusammenhang mit den Nazi-Machenschaften am Ende des Kriegs ermordet wurde. Hängt der Fall um Martls Bruder mit dem des untoten Tauchers von heute zusammen? Was haben die Alten mit den Jungen zu tun, und was ist tatsächlich in den Kisten, die auf dem Seegrund liegen?

 

Neben kraftraubenden Ermittlungen sieht sich Kluftinger auf der Suche nach dem Geheimnis, das auf dem Seegrund schlummert, den mysteriösen Kräften des Alatsees ausgesetzt. Das Gewässer hat sein Qi verändert. Das jedenfalls glaubt der Schamane und Wasserexperte Schnalke, der am See wohnt und ihn bewacht.

 

Kluftingers Welt gerät ins Wanken: Ein Toter ist nicht tot. Ein vermuteter Mann eine Frau. Auf seinem Bürostuhl sitzt plötzlich die Marx. Sein Sohn droht nach Japan zu gehen. Eine heftige Erkältung attackiert sein Immunsystem. Alles scheint in Veränderung. Nichts ist mehr, wie es war. Ein Alptraum für Kluftinger, der doch mehr als jeder andere an dem festhalten will, was ist und nach seinem Wunsch auch immer bleiben soll.

 

Der gleichnamige Roman aus Volker Klüpfels und Michael Kobrs Bestseller-Reihe lieferte den Stoff zu diesem komödiantischen Heimatkrimi. Nach den Erfolgen der ersten beiden Episoden schlüpft Charakterkopf Herbert Knaup zum dritten Mal in die Rolle des grantigen Alpenermittlers. Der gebürtige Sonthofener spricht in seiner heimischen Mundart und gibt der Figur dadurch unnachahmliche Authentizität. Sein liebenswürdig-schräges Ermittlerteam ergänzen Jockel Tschiersch, Johannes Allmayer und Katharina Spiering in der Rolle der sächselnden Sekretärin. Catrin Striebeck verleiht der Zigarren rauchenden Kollegin Friedel Marx maskuline Züge, und Stipe Erceg überzeugt als esoterischer Wunderheiler. Rainer Kaufmann, bekannt für “Die Apothekerin”, bricht die alpenländische Postkartenidylle mit psychedelischen Blicken auf den Seegrund.(Quelle: http://www.daserste.de/unterhaltung/film/filme-im-ersten/sendung/seegrund-ein-kluftingerkrimi-100.html)

 
Ich lese die Kluftinger Krimis total gerne aber mit dem Film wurde ich überhaupt nicht warm. Herbert Knaup, als Kluftinger, schafft es leider nicht Kluftingers Schrullen glaubhaft zu vermitteln. Während des Lesens kann jeder sich ein eigenes Bild von Klufti machen. Die Verfilmung wirkte alles andere als rund. Die Waldszenen wirkten unfreiwillig komisch. Ich hatte mich auf einen spannenden Krimi gefreut aber der Film war eher mau und wirkte auf mich wie eine Billigproduktion, völlig lieblos und seicht.
 
 

Haruki Murakami; Mister Aufziehvogel (Kapitel 1-9)

Kurzbeschreibung:

In Japan nennen ihn konservative Kritiker und Schriftstellerkollegen “batakusai – nach Butter stinkender Wessi”, die anderen halten ihn für den Literaturnobelpreisträger der Zukunft. Haruki Murakami polarisiert mit seinen Geschichten und Romanen. Wie seine Helden entzieht er sich der anonymen Masse. Seine Romanfiguren werden in der japanischen Gesellschaft, in der angepasstes Verhalten von existentieller Bedeutung ist, als einsame Wölfe gebrandmarkt. Der 30-jährige Toru Okada in “Mister Aufziehvogel” steigt aus einer Anwaltskanzlei aus und gerät bei der Suche nach seinem Kater mitten in Tokio in eine Traumwelt, in der ihn erotische Verlockungen, aber auch bösartige Intrigen erwarten. Der Brunnen, der Toru den Einstieg in die geheimnisvolle Unterwelt gewährt, ist Zugang zu Vergangenem und Verdrängtem.

  • Taschenbuch: 766 Seiten
  • Verlag: btb Verlag; Auflage: 3. (14. September 2007)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3442726689
  • ISBN-13: 978-3442726684

Autor:

Haruki Murakamis Karriere begann 1974 an einem warmen Frühlingstag: Während eines Baseballspiels kam ihm die Inspiration zu seinem ersten Roman. Es war der Start einer beeindruckenden literarischen Laufbahn des 1949 in Kyoto geborenen Autors. Nach seinem Abschluss an der Waseda-Universität in Tokio betrieb er zunächst eine kleine Jazzbar. Später verbrachte er mehrere Jahre als freier Schriftsteller und Dozent in Princeton, USA. Murakamis Leidenschaft für die Literatur kennt, im wahrsten Sinne des Wortes, keine Grenzen – übersetzt er doch auch berühmte Kollegen wie John Irving ins Japanische.

(Hier kann es bestellt werden!)

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Dies soll keine klassische Rezension werden, da ich bisher erst acht Kapitel gelesen habe. Da dies Buch doch recht komplex ist, habe ich beschlossen das Buch in Etappen zu lesen und nach jedem Abschnitt etwas zu schreiben. Quasi meine 1-Personen- Leserunde. Anfangs lernen wir Toru Okada kennen. Toru, bekommt im Verlauf den Spitznamen Mister Aufziehvogel, ist 30 Jahre alt, nach seiner Kündigung ist er Hausmann. Seine Frau hat einen gut bezahlten Job in einer Nachrichtenagentur. Nach dem Kater verschwunden ist, er trägt den Namen seines verhassten Schwagers, hat er nun die Aufgabe das Tier wieder zu finden. Auf der Suche nach dem Kater trifft er auf die verrücktesten Personen. Unter anderem einem 16 jährigen Mädchen aus der Nachbarschaft und den Kano Schwestern. Malta Kano kann hellsehen.

Um dieses Buch komplett zu lesen, habe ich mich für diese Methode entschieden. Noch bin ich sehr zwiegespalten, ob mir das Buch gefällt oder nicht. Murakami verfügt über einen interessanten Schreibstil, dennoch habe ich das Gefühl, dass er sehr Detail versessen ist. Zu jedem Charakter schreibt er einen ausführlichen Lebenslauf. Ein gutes Beispiel ist dafür Kreta Kano. Seitenweise beschreibt Murakami ihre Schmerzen, von Kopfschmerzen bis hin zu übelsten Regelschmerzen. Für mich war das schon ein bisschen zu viel des Gutens. Vom vermissten Kater keine Spur. Ich werde also tapfer weiterlesen.

Robert Löhr : Erika Mustermann

Sind die Piraten die neuen Grünen? Friederike, alleinerziehend und angriffslustig, will das um jeden Preis verhindern. Um den Feind von innen auszuhöhlen, schleicht sie sich bei den Piraten ein … und erlebt dort ihr oranges Wunder. Ein Roman über Liebe und Hass und die Hassliebe zur Politik. Friederike (Grüne) verabscheut die Piraten: Raubkopierer, Rollenspieler und Einzelgänger, die sich den Teufel um die Umwelt scheren, solange das Netz nur frei bleibt. Also startet sie einen Feldzug gegen die Piratenpartei. Ihr erstes Opfer: Volker Plauschenat, der harmloseste der 15 Berliner Abgeordneten. Aber je tiefer Friederike in dessen Keller nach Leichen buddelt, desto mehr lernt sie das piratische Paralleluniversum schätzen. Und als sie erst ihr Herz an einen dieser Freaks verliert, wird es verdammt schwer, wieder von Bord zu gehen … Mit »Erika Mustermann« gelingt Robert Löhr zweierlei: ein geschliffenes Portrait von Parlamentariern und Basis in der Hauptstadt der Orientierungslosigkeit. Und der erste Roman über eine Partei, die entweder das langersehnte Update des Systems ist – oder das hellste politische Strohfeuer unserer Zeit.

  • Broschiert: 272 Seiten
  • Verlag: Piper (16. Juli 2013)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3492054528
  • ISBN-13: 978-3492054522

Und hier kann das Buch bestellt werden: Amazon

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Die Piraten sind mir bisher nur am Rande aufgefallen, z.B. Wahlwerbung auf der Königsstr.. Für mich waren die Piraten eher eine Außenseiter Partei, die ich nicht ernst genommen habe. Doch dann kam “Erika Mustermann” bei mir an.  Das Cover, normalerweise erwähne ich das Cover nicht, aber dieses Buch hat ein recht auffälliges Cover. Anfangs wurde ich mit Friederika nicht warm. Friederika sieht auf Youtube ein Video, über eine Geschichte die ihr sehr bekannt vor kam und seit dem ist sie auf Rachezug. Sie will den Verursacher, Volker Plauschenat (der Vorsitzende der Piraten) fertig machen. Dazu sammelt sie alles, was sie über ihn nur finden kann. Eigentlich ist Friederika eine überzeugte Grüne, damit sie  ihre Plan umsetzen kann, tritt sie bei den Piraten ein. Bei den den Piraten, ich habe mir deren Homepage näher angeschaut, ist es üblich, dass jeder einen eigenen Piraten Namen haben. Bei den Piraten nennt sie sich Erika Mustermann. Bevor sie ihren Plan umsetzen kann, kommt es zu einem Einschnitt. Sie vernichtet alle gesammelten Daten und zieht sich von den Piraten zurück. Sie kehrt in ihr altes Leben zurück. 

Per Zufall trifft sie Volker wieder und die beiden freunden sich an.

Seit ich das Buch gelesen habe und diesen Eintrag in meinem Blog liegen ca. drei Wochen. Obwohl der Einstieg für mich ins Buch sehr holprig war, gefiel mir das Buch besser als ich es erwartet hätte. Am Anfang wurde ich mit der Hauptprotagonist überhaupt nicht warm. Friederika war für mich einfach zu spießig, im Laufe des Buchs hat sie sich weiterentwickelt, fand ich sieh zunehmend sympathischer. Ähnliche Probleme hatte ich auch mit Volker, Volker war der typische Nerd, der sich nur für Computer interessiert und sonst für nichts. Dieser Eindruck legte sich bei mir und zum Schluss mochte ich dann doch. 

Bisher habe ich immer nur die gleiche Partei gewählt aber Robert Löhr hat mir mit seinem Buch gezeigt, dass ich auch mal über den Tellerrand schauen könnte. Er hat es geschafft, dass ich mir die Partei mal näher angeschaut habe. Nach dem ich mich aufs Buch einlassen konnte, hat es mir überraschend gut gefallen.

Ich habe “Erika Mustermann” als Leseexemplar zur Verfügung gestellt bekommen. Mein Dank geht daher an den Piper Verlag, der mir das Lesen ermöglicht hat.

Hanni und Nanni 2

Die Sommerferien sind zu Ende und eigentlich freuen sich die Zwillinge Hanni und Nanni schon auf die Rückkehr in ihren Lindenhof. Doch kaum sind sie dort angekommen, ist schon so einiges los: Frau Theobald muss verreisen und übergibt zum Ärger von Frau Mägerlein die Schulleitung an die liebenswerte, doch sehr chaotische Französischlehrerin Madame Bertoux. Sie scheint mit der Aufgabe bald überfordert – das Budget ist knapp und sie muss sich gleichzeitig um ihren Neffen Philippe kümmern, der für zwei Wochen zu Besuch im Mädcheninternat ist. Aber er ist nicht der einzige spannende Neuzugang: Es geht das Gerücht um, dass eine echte Prinzessin unter den Neuen sein soll, die aber unbedingt inkognito bleiben muss. Lilly, die nervige Cousine der Zwillinge, die zum Leidwesen der Mädchen seit dem neuen Schuljahr in den Lindenhof gekommen ist, versucht aber sogleich, der Identität der Prinzessin auf die Spur zu kommen, um sich bei ihr einschmeicheln zu können. Nanni dagegen hat ganz andere Sorgen: Sie plagt die schlimme Befürchtung, dass ihre Eltern in einer Ehekrise stecken. Die Eltern versuchen zwar, mit allen Mitteln zu verhindern, dass die Zwillinge etwas von ihren Problemen mitbekommen. Aber warum ist der Vater Georg ins Hotel umgezogen und taucht auf einmal als Aushilfskoch im Internat auf? Ein turbulentes und spannendes Schuljahr steht Hanni, Nanni und ihren Freundinnen auf dem Lindenhof bevor.

Hier geht es zum Trailer:

Als in dem Alter meiner Tochter war, habe ich die Hanni und Nanni Bücher verschlungen. Wir waren daher auch schon im ersten Hanni und Nanni Film. Bereits 2010 fiel mir auf, dass der Film nicht viel mit den Büchern zu tun hat. Bis auf die Namen von Hanni & Nanni, dem Internatsnamen sowie der verrückten Französin, gibt es überhaupt keine Parallelen. Der erste Film war ja noch ganz okay. Wir haben uns gestern, nach Ostwind, den 2. Hanni und Nanni Film angeschaut. Meine Tochter hat der Film richtig gut gefallen. Mit hat der rote Faden gefehlt und der Bezug auf die Bücher. Natürlich kann man Bücher nicht 1: 1 umsetzen aber so frei geht gar nicht. Ohne Katharina Thalbach wäre der Film deutlich langweiliger geworden. Die Schönberger konnte mich überhaupt nicht überzeugen.  Schade, daher von mir 2/5 Sternen. Von meiner Tochter von 4/5 Sternen, da die Szenen bei den Eltern/ in Berlin relativ dunkel gedreht wurde und auf diese Weise konnte der Film nicht richtig verstanden werden.