Miyashita, Natsu: Der Klang der Wälder

Als der junge Tomura einem Klavierstimmer bei der Arbeit lauscht, fühlt er sich durch den Klang in die hohen, rauschenden Wälder seiner Kindheit zurückversetzt, und fortan prägt die Leidenschaft für die Musik sein Leben. Er lernt das Handwerk des Klavierstimmens, doch bei aller Hingabe ist da doch stets die Angst vor dem Scheitern auf der Suche nach dem perfekten Klang. Als er das Klavier der beiden Schwestern Kazune und Yuni stimmen soll, muss er erkennen, dass es dabei um mehr geht als um technische Versiertheit – und es »den einen« perfekten Klang nicht gibt. Und als er Kazune, die angehende Konzertpianistin, dann spielen hört, spürt er die Bestimmung seines Lebens: ihr Spiel zum Strahlen zu bringen.

Ein Roman voller Poesie über die alles verändernde Kraft der Musik und einen jungen Mann, der durch sie die Schönheit der Welt zum Klingen bringen will – wunderschön zart erzählt.

  • Herausgeber ‏ : ‎ Insel Verlag; 2. Edition (15. Februar 2021)
  • Sprache ‏ : ‎ Deutsch
  • Gebundene Ausgabe ‏ : ‎ 238 Seiten
  • ISBN-10 ‏ : ‎ 3458179003
  • ISBN-13 ‏ : ‎ 978-3458179009
  • Originaltitel ‏ : ‎ Hitsuji to Hagane no Mori

“Der Klang der Wälder” habe ich gelesen, da es zu Andrea Wintermädchens Favoriten gehört. Sie hat dieses Buch gefeiert. Da sie über einen gut Buchgeschmack verfügt, habe ich mir in der Onleihe ausgeliehen und gelesen. Ich kann aber mit Aussagen wie “ich habe das Buch gefeiert” überhaupt nichts anfangen. “Der Klang der Wälder” war in Japan ein Bestseller und wurde auch verfilmt. Hier kann hier schon mal erwähnen, dass mich das Buch emotional überhaupt nicht erreicht hat. Letzten Monat las ich “Die Chroniken des Aufziehvogels”, ein Buch, das mich wirklich geflasht aber auch “Brüste und Eier” hat mich emotional deutlich mehr berührt als dieses. Ich versuche ja keine Sterne mehr zu vergeben, da Sterne viel zu wenig aussagekräftig sind. Für mich sind Bücher entweder lesenswert oder nicht.

Kommen wir nun aber zum Buch. Wir lernen Tomura kennen. Zu seinen Schulzeiten lernte er einen Klavierstimmer kennen, der einen wunderbaren Job gemacht. Tomura der aus einem Bergdorf stammt und sehr, sehr bodenständig ist, beschließt daraufhin, dass er ebenfalls Klavierstimmer werden möchte und beginnt eine Ausbildung. Nach seiner Ausbildung darf er anfangs noch keine Klaviere selbständig stimmen und begleitet seinen Kollegen, dessen Name ich schon wieder vergessen habe, bei seinen Touren. So lernt Tomura die Zwillinge Kazune und Yuni kennen, die beiden virtous Klavier spielen können. Obwohl sie Zwillinge sind, hat jede der Beide ein unterschiedliches Temperament, das sich auch beim Spiel bemerkbar macht.

Wir begleiten Tomura bei seiner Arbeit, die er so gut wie möglich machen will. Er ist immer auf der Suche nach dem perfekten Ton, den es aber nie geben wird, da jeder ein anderes Tonverständnis hat. Wir erleben ihn, wenn Selbstzweifel ihn plagen, ob er je ein guter Klavierstimmer wird oder nicht. Mich hat es beim Lesen irritiert, dass Tomura zwar über das absolute Gehör verfügt aber selbst nicht Klavier spielen kann. Letztes Jahr habe ich per Zufall eine Dokumentation über den Bau von Flügeln gelesen und alle, die dort arbeiten, müssen Klavier spielen können.

“Der Klang der Wälder” ist ein sehr handlungsarmes Buch und ich habe mich schwer getan, es überhaupt zu Ende zu lesen. In meiner Lesegruppe haben wir unter anderem darüber diskutiert, was Murakami uns mit seinen Kurzgeschichten erzählen möchte und welche Botschaft wir aus dem Buch mitnehmen könnten. Wo es bei Murakami recht deutlich ist. habe ich mich beim “Klang der Wälder” gefragt, was mir die Autorin mitteilen möchte. Die Grundidee des Buches ist nicht mal so schlecht. Allerdings fand ich stellenweise zu technisch, was die Beschreibungen des Klavierstimmens betrifft. Es war kein schlechtes Buch, konnte mich emotional überhaupt nicht erreichen.

Leon, Donna: Flüchtiges Begehren (Commisario Brunettis dreißigster Fall)

Samstagabend auf dem Campo Santa Margherita. Nach einem Drink lassen sich zwei Touristinnen von ein paar Einheimischen zu einer Spritztour in die Lagune verführen. In der Dunkelheit rammt das Boot einen Pfahl, und die Amerikanerinnen enden bewusstlos auf dem Steg des Ospedale. Warum alarmierten ihre Begleiter nicht die Notaufnahme, wenn alles nur ein Unfall war? Je hartnäckiger Brunetti ermittelt, desto näher kommt er einem Monstrum, vor dem sich selbst die Mafia fürchtet.

  • Herausgeber ‏ : ‎ Diogenes; 1. Edition (26. Mai 2021)
  • Sprache ‏ : ‎ Deutsch
  • Gebundene Ausgabe ‏ : ‎ 320 Seiten
  • ISBN-10 ‏ : ‎ 3257071205
  • ISBN-13 ‏ : ‎ 978-3257071207
  • Originaltitel ‏ : ‎ Transient Desires

Wozu doch google gut ist. Da ich nun nur meinen Mac nutze, musste ich erst mal nachschauen, wie man Bilder kopiert, bzw. hochlädt und als absolute Anti-Nerd habe ich es tatsächlich hinbekommen (musste gestern auch lernen, wie ich Seiten neu laden kann, wenn ich früher die F5 Taste gedrückt habe :-))

Ich hatte immer gedacht, dass die Bücher von Rita Falk zu den schlechtesten Büchern gehören, die ich bisher gelesen habe aber ich musste feststellen, dass es noch schlechter geht. Dabei habe ich keine große Erwartungen, was die Bücher von Donna Leon betrifft. “Flüchtiges Begehren” war mit Abstand, dass schlechteste Buch, das ich von der Autorin gelesen habe und weitere Bücher werde ich sicher nicht mehr lesen.

Warum aber war das so schlecht? Das Buch beginnt sehr behäbig. Brunetti war am Vortag bei einem Klassentreffen und macht sich nun völlig auf den Weg zur Questura. Da er viel zu spät dran ist, tut er so als ob er keinen Empfang gehabt hätte. In der Zeitung liest er, dass zwei Frauen vor der Notaufnahme, verletzt, abgelegt worden wäre und keine weitere Hilfe geleistet worden wären. Brunetti und seine Kollegin, Grissoni, nehmen die Emittlungen auf. Schnell wird klar um welche zwei jungen Männer es sich handelt. Im Laufe der Handlung kommen immer neue Fakten heraus, mit denen ich nicht unbedingt gerechnet hätte.

In meinem Lesekreis haben wir uns über ein Kurzgeschichtenroman von Murakami ausgetauscht und einer der Teilnehmer hat sich beklagt, dass er nicht gewusst hätte, was Murakami ihm mit diesen Geschichten sagen wollte. So erging es mir mit “flüchtiges Begehren”, ich habe mich 300 Seiten lang gefragt, was für eine Message die Autorin mit dem Buch rüber bringen wollte. In vielen anderen Krimis prangert Donna Leon an, wie korrupt Italiener wären. “Flüchtiges Begehren” war für mich kein klassischer Krimi, dafür war mir das Buch, bis aufs Ende, zu handlungsarm. Es gab kaum Spannungselemente und ich fand es sehr anstrengend, dieses Buch überhaupt zu Ende zu lesen. In einem guten Krimi muss jemand umgebracht werden, denn ohne Mord ist es für mich einfach kein Krimi. Wobei es Agatha Christie in “Ruhe unsanft” geschafft, Spannung zu erzeugen, ohne, dass wir als Leser wussten, gibt es eine Leiche oder nicht. Agatha Christie war aber auch ein ganz anderes Kaliber als Donna Leon.

Bisher mochte ich immer das Setting aber irgendwann ist auch dieses völlig ausgelutscht. Dieses Buch zeigt sehr deutlich, dass die Spiegel Bestsellerliste nicht sehr aussagekräftig ist und ich bin überzeugt, dass noch nicht mal Hardcore Fans der Autorin auf ihre Kosten kommen werden. Commissarion Brunetti kann gerne seinen letzten Fall antreten aber ich befürchte, so lange es Käufer geben wird, die Reihe weitergeführt wird. Ich habe mir eben meine Rezension vom 28. Band angeschaut und damals geschrieben, dass es das schlechteste Buch gewesen wäre, war es aber nicht, denn “Flüchtiges Begehren” toppt das Ganze noch mal. Ich ärgere mich, dass ich dieses Buch überhaupt gelesen habe. Kaufen würde ich sie mir definitiv nicht.

Freytag, Anne: Das Gegenteil von Hasen

Sie sind in derselben Jahrgangsstufe und trotzdem in verschiedenen Welten. Julia, Marlene und Leonard im Zentrum der Aufmerksamkeit, der Rest irgendwo in ihrer Umlaufbahn. Dann geschieht etwas, das alles verändert: Eines Morgens macht plötzlich eine Internetseite die Runde, die bis dato auf privat gestellt war. Darauf zu finden sind Julias ungefilterte Gedanken, Bomben in Wortform, die sich in kürzester Zeit viral verbreiten. Es sind Einträge, die ein ganz anderes Bild des beliebten Mädchens zeigen, das alle zu kennen glauben. 

Wer hinter der Aktion steckt, ist zunächst unklar, doch nach und nach kommt heraus: Gründe dafür hätten einige.

  • Herausgeber ‏ : ‎ Heyne Verlag (25. Mai 2020)
  • Sprache ‏ : ‎ Deutsch
  • Gebundene Ausgabe ‏ : ‎ 416 Seiten
  • ISBN-10 ‏ : ‎ 3453272803
  • ISBN-13 ‏ : ‎ 978-3453272804

“Das Gegenteil von Hasen” war ein Zufallsfund in der Bücherei. Ich habe in mehreren YouTube gesehen, dass die Bücher von Anne Freytag sehr gehypt werden. Mich irritiert es immer ein bisschen, wenn YouTuber sagen, sie würden ein Buch feiern. Da Mr. Cohen sehr ungeduldig war, habe ich mir das Buch ausgeliehen, ohne zu wissen, um was es in dem Buch überhaupt gibt. Als ich dann mit dem Lese begann und feststellte, dass das Buch in München spielt, habe ich mich tatsächlich gefreut. München ist meine absolute Lieblingsstadt (das beste an München ist die Autobahn nach Stuttgart). Das Buch gibt es übrigens auch bei Skoobe, für alle die ein Abo haben, können es dort lesen.

Als Leser werden wir die direkt in die Handlung hinein geworfen. Das Buch startet, in dem Edgar und sein Vater zur Rektorin berufen. Ihm wird der Vorwurf gemacht, dass er Cybermobbing betrieben hätte. Nach und nach erfahren wir als Leser, wie es zu diesem Vorwurf gekommen ist. Julia, Leonard, Marlene, Edgar besuchen alle das gleiche Gymnasium in München. Julia, das Opfer, ist eng mit den scheinbar beliebtesten Schüler der Stufe befreundet. Eines Tages vergisst sie ihren Stoffbeutel im Bus. Im Stoffbeutel ist unter anderem ihr Laptop, der nicht Passwort geschützt ist. Julia führt ein geheimes Tagebuch, in dem sie all ihre Gedanken unfiltriert aufschreibt. Gedanken, die nicht allen gefallen wird, denn sie nimmt in ihrem Tagebuch kein Blatt vor den Mund. Die Einträge kann viele Mitschüler, unter anderem auch Lina, Marlene und Leonard bloßstellen aber nicht nur die, sondern viele andere Mitschüler ebenso. Als Julia ihren Verlust bemerkt, versucht sie ihr Passwort für ihren geheimen Blog zu ändern, kommt aber zu spät. Eine unbekannte Person kam ihr zu vor und hat das Passwort geändert. So nimmt die Handlung ihren Lauf und die geheimen Blogeinträge werden veröffentlicht.

Die Handlung wird aus der Sicht von Julia, Edgar, Marlene und Linda geschildert. Linda war früher, als sie noch dick war, Marlenes Mobbingopfer. Edgar war Lindas erste, große Liebe, bis Momo an die Schule kam.

Julias Einträge treffen voll ins Schwarze, denn sie kann hinter die Fassade schauen, über die sie in Blog schreibt. So regt sie viele Mitschüler zum Nachdenken an. Als die Beiträge online gestellt werden, fragen sich nicht nur ihre Mitschüler, ob Julia nun Opfer oder Täterin ist.

Ich muss gestehen, dass ich während des Lesens festgestellt, dass ich mit meinen Daten sehr sorglos umgehe und ich meinen Browserverlauf nur sehr selten lösche. Mein MacBook ist Passwort geschützt, die Passwörter über die iCloud aber ein versierter Hacker kann dieses Problem sicher umgehen. Das Buch zeigt, dass wir viel sensibler mit unseren persönlichen Daten umgehen sollen als wir es bisher möglicherweise machen. Als ich noch zur Schule ging, gab es noch kein Internet. Seit es WhatsApp und Co gibt, können Schüler noch viel leichter gemobbt werden als früher. Bilder, die früher heimlich weiter gereicht worden wären, können nun innerhalb von Sekunden viel mehr Adressaten erreichen.

Den Schreibstil fand ich sehr flüssig und es liest sich sehr flott. Das große Manko an dem Buch ist der Schluß. Ich hätte mich über ein Ende gefreut, dass die Person, die die Einträge hochgeladen hat, auch dafür gerade stehen muss. So erfahren wir als Leser, dass Julia und Marlene Opfer sind aber alle andere Personen im Buch nicht. Es ist ein Buch über die erste große Liebe aber auch der Verlust eines Elternteils. Leser, die schon Mobbing Erfahrungen gemacht haben, sollten dieses Buch nicht lesen, da es schon sehr triggert. Das Buch ist, ist laut Verlag, für Leser ab 14 Jahre geeignet. Vielleicht bin ich ja zu prüde aber ich bin der Meinung, dass es kein Buch für 14 jährige ist, da sie in dem Alter noch nichts über Oralsex oder andere Sexpraktiken lesen sollten aber das liegt ja im Ermessen jedes Einzelnen.

Lesemonate April-Juni

Selten habe ich noch so wenige Bücher wie im April und Mai gelesen. Dafür war der Lesemonat Juni deutlich besser. Ich habe gemerkt, dass mir das Lesen schon sehr gefehlt hat. Im Juni habe ich ein paar Bücher gelesen, die mindestens schon einmal gelesen habe. Auf diese Bücher werde ich nicht eingehen.

Mr. Cohen hat sich riesig gefreut, dass unser Fernsehturm wieder aufgemacht hat und seit dem waren wir schon dreimal oben.

Kommen wir nun aber zu meinen gelesenen Bücher und fangen im April an.

  1. Atherton, Nancy: Tante und das geheimnisvolle Erbe (Band 1): Dies ist der erste Band um die sympathische Protagonistin Emma. Die Bücher wurden vor ca. 15 Jahre sehr gehypt. Da ich gerne Cosy Krimis lesen, musste ich es einfach noch mal lesen. Ich wollte eigentlich weitere Bücher der Reihe lesen, bin aber noch nicht dazu gekommen,
  2. Maly, Rebecca: Die Krankenschwester von St. Pauli (Jahre des Aufbruchs, Teil 3): Das ist der letzte Teil einer Trilogie, wir begleiten Svantje Claase ein letztes Mal. Die Zeitsprünge fand ich ein bisschen lästig aber es war ein gelungener Abschluss einer Trilogie
  3. Beaton, M.C.: Hamish McBeth und der tote Witzbold (Hamish Band7): Dies war der schwächste Band aus der Reihe und ich habe mich geärgert, dass ich dieses Buch nicht abgebrochen habe. Das war verschwendete Lesezeit.

Mai

1.

  1. Geraghty, Ciara: Das Leben ist zu kurz für irgendwann: ein tolles Buch, das zeigt, wie wichtig Freundschaft geht. Die Autorin schildert in dem Buch die letzte Reise ihrer Protagonistin und deren Freundin. Auf der Reise nehmen sie Abschied von einander. Ein sehr bewegendes Buch
  2. Brown. Dan: Inferno: Von Dan Brownhabe ich bisher nur Sakrileg gelesen. Der Anfang war richtig gut. Mir gefiel das Buch bis zu dem Zeitpunkt (Knackpunkt) wo sich heraus stellt, dass alles nur Theater war. Einen weiteren Brown werden ich sicher nicht lesen.

Juni

  1. Quinn, Julia: Bridgerton (Der Duke & ich): Die Reihe wurde für Netflix verfilmt. Die Serie habe ich mir bisher noch nicht auf Netflix angeschaut aber das Buch fand ich nicht schlecht.
  2. Adams, Lyssa Kay: The Secret Book Club (Ein fast perfekter Liebesroman; Teil1): Das war der Auftakt der Secret Book Club Reihe. Ich hatte mir das Buch gekauft als es frisch auf den Markt kam und fand die Grundidee nicht schlecht. Es gehört zu den Büchern, deren Ende man von Anfang kennt.
  3. Winterberg, Linda: Ein neuer Anfang (die Hebammen-Saga, Bd. 4). Ein würdiger Abschluss für die Reihe, am Ende war ich doch etwas traurig als eine der Protogonistinnen starb. Mich haben nur die immer während gleiche Sätze gestört.
  4. Adams, Lyssa Kay: The Secret Book Club (Die Liebesroman-Mission; Bd. 2): Die ist war der 2. Teil der Trilogie. Ich mochte den Charme des ersten Buches, in dem wir den Grafen und seine Frau begleitet habe. Gab es im ersten Band noch Treffen des Buchclubs, so spielte dieser in Band 2 eine nur sehr untergeordnete Rolle. Für mich war es der schwächste Band der Reihe
  5. Adams, Lyssa Kay: The Secret Book Club (Liebesromane zum Frühstück; Bd.3: Kommen wir nur zum 3. Band. Dieser war besser als Band 2 aber er war mir dennoch zu sexlastig. “Sie befreite seine Erektion aus seiner Hose”. Wer keine Sexszenen beschreiben kann, ohne das diese zu platt sind.
  6. Dicker, Joel: Das Geheimnis von Zimmer 622: Bisher habe ich nur das erste Buch des Autoren gelesen. “Das Geheimnis von Zimmer 622” hat mich von der ersten Seite gepackt und ich musste es in einem Rutsch lesen. Der Schreibstil war sehr packend und flüssig. ich sollte die anderen Bücher auch noch lesen
  7. Murakami. Haruki: Die Chroniken des Aufziehvogels: Auch son ein Buch, das noch eine Weile nach wirkt. Ich fand es stellenweise ganz schön heftig und nichts für zartbesaitete Leser.
  8. Kiefer, Lena: Ophelia Scale (die Welt wird brennen, Bd1 (rerad): Ich habe hier Band 2 und 3 ungelesen herum stehen und wollte es in den nächsten Wochen lesen
  9. Glattauer, Daniel: Gut gegen Nordwind (reread 🙂 ): Eines meiner absoluten Lieblingsbücher. Ich weiß gar nicht, wie oft ich das Buch gelesen habe und es wird nie langweilig, so dass ich es sich noch mal lesen werde.
  10. Christie, Agatha: Fata Morgana (ein Fall für Miss Marple): Ich habe schon spannendere Krimis um Miss Marple gelesen. Dieses konnte mich so gar nicht fesseln
  11. Rowling, J.K.: Harry Potter und der Stein der Weisen (reread): Harry Potter und der Stein der Weise habe ich sicher auch schon viermal gelesen. Wir hatten Mitte Juni sehr wenige Anrufer, sodass ich vier Harry Potter in knapp sieben Arbeitstagen gelesen habe.
  12. Murakami, Haruki: Erste Person Singular: Ich bin kein Fan von Kurzgeschichten. Murakami muss einem liegen, sonst wird man mit seinen Büchern überhaupt nicht warm
  13. Rowling, J.K.: Harry Potter und die Kammer des Schreckens (reread):
  14. Rowling, J.K: Harry Potter und Gefangene von Askaban (reread)Das ist mein absolutes Lieblingsbuch aus der Reihe.
  15. Thorn, Ines: Die Buchhändlerin: Ich habe schon lange kein Buch der Autorin gelesen. Das Ende lässt mich vermuten, dass es noch ein Buch geben könnte. Dies ist das ideale Buch für alle Nerds.
  16. Bennet, S J: Das Windsor Komplot (Die Queen ermittelt): Ich habe mich von einem hübschen Cover blenden lassen. Ich fand die Handlung sehr langatmig, ein weiteres Buch werde ich sicher nicht lesen
  17. Rowling. J.K: Harry Potter und der Feuerkelch (reread)
  18. Henn, Carsten: Der Buchspazierer: Das war das ideale Buch um einen erfolgreichen Lesemonat zu beenden. Ich bin super gerne mit Carl und Schscha spazieren gegangen. Manche Dinge waren zu rund aber ich habe es super gerne gelesen.

Buchstimmungs TAG

Ich habe einen TAG entdeckt. Sollte aber wieder mehr rezensieren.

1. Bist du ein Stimmungsleser?

Nein, wenn ich keine Leseflaute habe, lese ich jeden Tag. Seit gestern dürfen Mr. Fogg und Mr. Cohen wieder in die Kita (Hurra). Immer, wenn Mr. Cohen in der Kita schläft, wird es abends später. Er hört sich sein Lieblingshörbuch an (” Das Neinhorn” oder “der Tag an dem Papa ein heikles Gespräch führen wollte) und ich lese nebenbei.

2. Erstellst du TBR-Listen und hälst du dich daran?

Ich beneide alle die sich am Monatsanfang eine Liste schreiben und sich daran halten, denn ich schaffe es nicht. Habe auch schon versucht, dass ich mir eine Leseliste erstellt habe und da habe ich ein Buch gesehen, das nicht auf meiner Liste aber ich es dennoch lesen wollte. Eine Leseliste macht mich sehr unflexibel und deshalb erstelle ich mir keine Liste mehr. So kann ich viel spontaner entscheiden, was ich wann lese will.

3. Bewegen dich Bücher emotional? Überträgt sich die Stimmung eines Buches auf dich?

Es gab bisher nur wenig Bücher, die mich emotional wirklich sehr berührt haben. Darunter zählen unter anderem “die Hexe von Freibug”, “die Bücherdiebin” oder “die Eleganz des Igels”. Bei allen Büchern habe ich doch ein paar Tränen vergossen.

4. Was liest du, wenn du traurig bist? Oder liest du dann nicht?

Ich habe kein spezielles Genre, das ich lese, wenn ich traurig bin.

5. Was trifft am ehesten zu: Du liest um zu fliehen, um zu lernen oder um kritisch zu reflektieren?

Auf mich trifft alles zu. Abends, wenn andere sich vor den Fernseher setzen um abschalten zu können, greife ich lieber zu einem Buch. In der Bahn lese ich, damit es mir nicht langweilig wird. Als ich angefangen zu arbeiten, konnte ich mit einem Buch die Wartezeit zwischen den Calls überbrücken.

6. Welches Buch ließ dich laut auflachen?

Ganz klar: Die Bücher von Marc Uwe Kling. Ich mag die Ansichten des vorlauten Kängurus. Wobei es mehr Spaß macht, wenn man die Bücher als Hörbücher hört. Warnung: Leute können merkwürdig schauen, wenn man aus heiterem Himmel los lacht. Ich mag aber auch die anderen Hörbücher von Mar Uwe Kling sehr gerne. “Der Tag an dem der Opa den Wasserkocher auf den Herd gestellt” oder “der Tag, an dem die Oma das Internet kaputt gemacht hat” habe ich unzählige Male angehört und finde es immer noch lustig. Ich kann immer wieder über die gleichen Witze lachen (Ach, sieh an mein Mp3 Player… immer diese kleinbürgerlichen Kategorien wie mein und dein)

7. Welches Buch ließ dich weinen oder bewegte dich zumindest sehr?

“Die Eleganz des Igels”. Ich habe mir auch die Verfilmung angeschaut und habe im Vorfeld gefragt, ob der Film genauso endet wie das Buch.

8. Bei welchem Buch wusstest du nicht genau, wie du dich fühlst?

Solche Bücher breche ich ab. Letztes Jahr habe ich der “Freund” gelesen und habe mich die ganze Zeit gefragt, was mir die Autorin mitteilen will. Kann sie nur gut Spoilern?

9. Liest du an einem sonnigen oder an einem bewölkten Tag?

Ich lese wetterunabhängig. Im Sommer, wenn es draußen heiß ist, lese ich gerne Bücher, in denen es Winter ist.

10. Bringst du dich normalerweise in Stimmung wenn du liest – mit Musik, Licht oder Düften?

Nein. Ich brauche nur mein Buch um in Stimmung zu kommen.

11. Kannst du von Buch zu Buch hüpfen oder brauchst du eine Ruhepause dazwischen?

Ich lese ja ein paar Bücher parallel und kann zwischen den Büchern hopsen, wenn ich ein Buch zu Ende gelesen habe, schnappe ich mir ein neues Buch.

Ich lese ja aktuell den 3. Band der Secret Book Club und ich überlege mir, ob ich nicht eine Sammelrezension schreiben soll. Neulich fragte Mr. Cohen seinen Bruder: Magst du auch einen Babycchino von Starbucks? Schreib’s mir in die Kommentare und lasse mir einen “Daumen nach oben da”.

Lesegewohnheiten TAG

Ich bin ja nicht bei Youtube aktiv und daher kann ich auch keinen TAG drehen. Vor die Kamera zu treten ist nicht mein Ding, daher nehme ich auf diesem Weg teil. Gefunden habe ich ihn bei der Lesenden Frau. Nun aber zu den Fragen.

1.Richtiges” Buch oder E-Book?

Bis 2012 hätte ich gesagt, dass ich nur “richtige” Bücher lesen würde, alles kommt mir nicht in die Tüte. Seit ich aber meinen erstes iPad hatte, lese ich auch ebooks (entweder am Tolino oder am iPad über Skore). Für mich macht es keinen Unterschied, ob ich ein gedrucktes Buch lese oder ein ebook. Wobei ich das Gefühl habe, dass ich ebooks flotter lese als ein gedrucktes Buch. Ich kann mich aber auch täuschen. Buch ist Buch. Egal ob es gedruckt ist oder ein ebook ist. Durch meinen Tolino kann ich die Onleihe nutze.

2. Wo kaufst du deine Bücher, beim lokalen Buchhändler oder im Onlineshop?

Ich kaufe meine Bücher gerne beim Wittwer (Thalia). Wir hatten sehr lange einen großen Hugendubel, seit er sich aber deutlich verkleinert habe, gehe ich da nicht mehr so gerne hin. Seit dem Umzug liegt er etwas ungünstig. Wittwer hat die meiste Auswahl, wobei Hugendubel deutlich mehr Krimis hatte. Ebooks lese ich entweder über die Onleihe oder über Skooobe. Ebooks kaufe ich nur selten.

3. Haust du einen bestimmten Platz zu Hause zum Lesen?

Ich habe immer ein Buch dabei, somit kann ich überall lesen. Ohne Buch fühle ich mich so nackt. Früher konnte ich während der Autofahrt auch lesen. Am liebsten lese ich allerdings im Bett. Ich würde gerne mal wieder nach München fahren, um dort im “Englischen Garten” oder im “Botanischen Garten” lesen zu können. Nicht nach München fahren zu können, fehlt mir schon aber am 1. Juli bekomme ich meine 2. Impfung und danach kann ich wieder einen München Trip ins Auge fassen. Habe Baden-Württemberg seit dem 30.9 nicht mehr verlassen.

4. Lesezeichen oder willkürliches Stück Papier?

Ich benutze keine Lesezeichen. Geht auch ohne.

5. Kannst du irgendwo in einem Buch aufhören zu lesen oder wartest du, bis ein Kapitel zu Ende ist?

Mich stört es nicht, wenn ich mitten in einem Kapitel aufhöre zu lesen. Notfalls kann ich das Kapitel von vorne beginnen. Es kommt aber immer darauf an, wie lange ein Kapitel ist.

6. Isst oder trinkst du während des Lesens?

Während des Lesens brauche ich eigentlich nichts. Es sein denn ich bin gerade bei Starbucks, dann trinke ich nebenbei meine Hafermilchlatte. Während des Lockdowns war es die einzige Sache, die ich wirklich vermisst habe. Ich habe mir zwar immer einen Kaffee bei Starbucks geholt aber ich finde es einfach schöner, wenn ich meinen Kaffee im Sitzen trinken kann.

7. Multitasking: Musik oder Fernsehen beim Lesen?

Entweder lese ich oder ich höre Musik. Da ich jeden Tag mein Headset sieben Stunden aufhabe, muss ich in meiner Freizeit nicht auch noch Kopfhörer haben

8. Ein Buch oder mehrere Bücher gleichzeitig?

Ich lese immer mehrere Bücher parallel aber immer nur ein Buch aus einem Genre.

9. Zu Hause lesen oder überall?

Überall

10. Laut lesen oder still im Kopf?

Still im Kopf. Ich rede jeden Tag so viel, da reicht es mir, wenn ich meine Bücher still lese. Es sei denn, ich lese meinen Kindern etwas vor.

11. Überspringst du Passagen oder sogar ganze Seiten in einem Buch?

Ich überspringe nur selten Passagen oder ganze Seiten im Buch. Sollte mich ein Buch überhaupt nicht überzeugen können, breche ich es lieber ab.

12. Den Buchrücken brechen oder wie neu lassen?

Ich ärgere mich, wenn Bücher Leserillen habe. Selbst, wenn ich meine Bücher vorsichtig lesen, passiert es einfach. Gerade bei dickeren Büchern lässt es sich nicht immer vermeiden.

13. Schreibst du in deine Bücher?

Ich schreibe nie in Büchern (ausser in Fachbüchern die ich während des Studiums genutzt habe). Auf Youtube gibt es keine tolle Booktuberin, die vergibt allen Protagonisten eine eigene Farbe und kennzeichnet alle spannenden Stellen mit Textmarker. Dazu erstellt sie am Anfang eines Buches eine Legende und ordnet den Charakteren Farben zu. Da ich sehr viele Bücher in der Bibliothek ausleihe, kann ich keine Stellen markieren. In der Regel lese ich Bücher auch nur einmal. Als ich es das erste Mal sah, dachte ich nur: “Oh mein Gott, wie kann man nur so mit seinen Büchern umgehen.” Da sie aber super sympathisch ist, finde es völlig in Ordnung. Sie leidet mit den Charakteren richtig mit.

Da waren meine Antworten auf den Lese TAG. Wie tickt ihr so beim Lesen?

Frohe Ostern

DAS OSTERHÄSLEIN

Drunten an der Gartenmauer
hab’ ich sehn das Häslein lauern.
eins, zwei, drei: legt’s ein Ei,
lasst uns niederducken!
Seht ihr’s ängstlich um sich gucken?
Ei, da hüpft’s und dort schlüpft’s
durch die Mauerlucken.
Und nun sucht in allen Ecken,
wo die schönsten Eier stecken,
rot und blau, und grün und grau
und mit Marmorflecken.
– Friedrich Güll –

Ich wünsche euch allen frohe und besinnliche Ostertage, wenig Stress und sehr viel Erholung.

Lesemonat März

Da heute der 1. April, kommt nun mein Lesemonat März. Der Monat März lief bis zum 20.3 überhaupt nicht gut und ich hatte bis dato nur zwei Bücher gelesen aber ab da hatte ich einen kleinen Leseflow und habe noch ein paar Bücher gelesen. So langsam gewöhne ich mich an meine 35 Stunden Woche und die Arbeit macht mir richtig Spaß. Aktuell lese ich immer noch vermehrt ebooks, vor allem über Skoobe, denn da habe ich eine Reihe entdeckt, die ich auf alle Fälle noch im April beenden werden. Gerade in unserer Zeit, in der wir nicht verreisen können, ist es schön, dass ich meine Lieblingsstädte literarisch besuchen kann. Wir wollten Ende April für zwei Wochen nach Römö fahren, haben diesen Urlaub aber storniert und bleiben daheim. Vielleicht haben wir ja Glück und können über Weihnachten nach Dänemark fahren. so langsam fällt mir die Decke auf dem Kopf und ich würde mich freuen, wenn ich mit Mr. Cohen und Mr. Fogg für ein paar Tage wegfahren könnte.

Kommen wir aber nun zu meinen gelesenen Bücher:

  • Christie, Agatha: Der Wachsblumenstrauß: Mein Lesemonat begann mit einem Krimi von Agatha Krimi. Dieses Buch wurde auch verfilmt und zwar als Miss Marple Fall. Da ich die Verfilmung kannte, wusste ich, wie der Krimi enden wird. Das machte machte mir überhaupt nichts aus.
  • Leciejewskim Barbara: Fritz und Emma: Dieses Buch hat mein Man bei Hugendubel entdeckt und da es das ebook zum Einführungspreis gab, habe ich es mir gekauft, ohne den Klappentext durch gelesen habe. Es ist ein Roman der auf zwei Zeitebenen spielt. Dieses Buch habe ich unheimlich gerne gelesen, da ich die Protagonisten sehr sympathisch fand.
  • Bernardi, Ciara: Letzte Klappe am Comer See: Kommen wir nun zu meinem 1. Flop im März. Dieser Krimi spielt an einem tollen Setting und hat mein Fernweh geweckt. Die Handlung fand ich sehr langatmig und daher ist es kein Krimi, den ich weiterempfehlen könnte.
  • Dippel.Julia: Izara 2 (Stille Wasser): Ist ist der 2. Teil von einer vierbändigen Reihe. Dieses Buch habe ich förmlich verschlungen und Band 3 liegt bereist auf meinem SuB und wartet darauf, dass ich es im April lesen werde. Ich bin gespannt, wie es mit Ari und Lucian weitergehen wird. Eine tolle Reihe.
  • Rehn, Heidi: Das doppelte Gesicht: Dies ist der Auftakt zu einer neuen Krimi Reihe. Die Autorin nimmt ihre Leser ins München der Nachkriegsjahre mit. Da München zu meinen Lieblingsstädten gehört, musste ich dieses Buch einfach lesen.
  • Christie, Agatha: Mord im Spiegel: Im Zuge der Agathe Christie Challenge habe ich dieses Buch gelesen. Obwohl es ein reread war, habe ich es super gerne gelesen.
  • Winterberg, Linda: Schicksalhafte Zeiten (Hebammen Saga Teil3): Dies ist der 3. Teil der Hebammen Saga und die Autorin nimmt ihre Leser mit in den 2. WK. Wir erleben, wie unsere Hebammen unter widrigen Umständen Kinder auf die Welt holen und dabei ihr Leben riskieren. Nun bin ich gespannt, wie die Saga enden wird.
  • Maly, Rebecca: Die Krankenschwester von St. Pauli ( im Wandel der Zeit): Dies ist der 2. Teil der Krankenschwester Trilogie. Das erste Buch habe ich letztes Jahr im Mai gelesen und nun freue ich mich auf den 3.Band, den ich aktuell lese.
  • Simon, Catherine: Kalter Hummer (Ein Fall für Kommissar Leblanc, 5. Band). Das war, für mich der schwächste Band, aus der Reihe.

Das war mein Lesemonat März, der erquicklicher war als ich dachte. Was habt ihr Schönes gelesen?

Thalia und die wbg (Wissenschaftliche Buchgesellschaft) präsentieren Harald Lesch im Gespräch

Livestream aus München am Donnerstag, 11. März, 18.00 – 19.00 Uhr

Bildung ist ein Dauerthema unserer Gesellschaft. Sie ist die Basis für unsere Zukunft, für die Demokratie, für unsere Werte. Harald Lesch, Professor für Physik, renommierter Wissenschaftsjournalist und Bestsellerautor, gibt im Rahmen einer Digitalveranstaltung der Bildungsdebatte neue Impulse. 

Auf Grundlage seines Diskussionsbuches »Wie Bildung gelingt« bezieht Lesch im Gespräch mit Moderator Günter Keil Stellung zur aktuellen Lage unseres Bildungssystems unter Pandemie-Bedingungen. So stellt er unter anderem die Frage, wie innovative Bildungskonzepte aussehen sollten. Auch Co-Autorin und Philosophin Ursula Forstner wird dem Gespräch zugeschaltet. Im Anschluss werden Fragen der Teilnehmer*innen beantwortet. Das Gespräch wird über Zoom live aus dem Gasteig in München übertragen.

Günter Keil, Moderator und Journalist, führt einen Literaturblog und schreibt unter anderem für Medien wie Der Spiegel oder die Süddeutsche Zeitung. Beim bayerischen Radiosender egoFM moderiert der Münchener zudem die Literatursendung  »Buchhaltung«.

Über die Veranstaltung

Ort: digital im Livestream aus München
Zeit:Donnerstag, den 11. März, 18 – 19 Uhr

Buchbar ist die Digitalveranstaltung Thalia und wbg präsentieren:Harald Lesch im Gespräch –  »Wie Bildung gelingt« online unter https://thalia.reservix.de/events.
Den Link zur Veranstaltung erhalten Zuschauer*innen 24 Stunden vor Veranstaltungsbeginn via E-Mail.

Kosten: Der Ticketpreis beträgt 12,00 Euro.
Moderator: Günter Keil
Gäste: Harald Lesch und Ursula Forstner

Informationen über den Autoren:

Harald Lesch, der eigenen Angaben zufolge das Reden in der väterlichen Gastwirtschaft lernte, ist nicht nur Professor für Astronomie und Astrophysik an der Ludwig-Maximilians-Universität München und Dozent für Naturphilosophie an der Hochschule für Philosophie München. Durch seine Präsenz in Funk und Fernsehen ist er darüber hinaus als hervorragender „Erklärer“ bekannt: In Sendungen wie „alpha Centauri“, »Leschs Kosmos« oder dem Youtube-Kanal  »Terra X Lesch & Co« vermittelt er komplizierte Phänomene und Fakten leicht verständlich an ein großes Publikum. Denn Wissensvermittlung und Bildung sind zwei seiner Herzensthemen. Daher ist es nur folgerichtig, dass er seit 2018 als Schirmherr der Kinderuniversität Weimar fungiert und vielfache Auszeichnungen für die verständliche Vermittlung von Wissenschaft erhielt.

SAVE THE DATE! Morgen am 04.03. um 20 Uhr findet auf dem Tropen-Kanal ein Insta-Live-Gespräch zwischen dem schwedischen internationalen Bestsellerautor Pascal Engman und dem Journalisten Günter Keil auf Instagram statt!

Die beiden reden über Engmans neuen Thriller »Rattenkönig. Ein Fall für Vanessa Frank« , der sich um nichts Geringeres als um die tödlichen Auswüchse der international wachsenden, radikaler werdenden Incel-Bewegung dreht. Incel (involuntary celibate) ist die Selbstbezeichnung einer in den USA entstandenen Internet-Subkultur von heterosexuellen Männern, die nach Eigenaussage unfreiwillig keinen Geschlechtsverkehr haben und der Ideologie einer hegemonialen Männlichkeit anhängen.

Der charismatische, schwedische Autor und Journalist greift mit seinen Romanen gesellschaftlich höchstrelevante und zum Teil tabuisierte Themen wie Drogenkonsum, Terrorismus und jetzt die Incel-Problematik auf, um Aufmerksamkeit zu generieren und auf die Gesellschaft einzuwirken. Geboren 1986, war er zunächst Journalist des schwedischen »Expressen«, bevor er sich dem Schreiben von Kriminalromanen widmete. Sein 2019 bei Tropen erschienener Thriller »Der Patriot« wurde in Schweden ein Bestseller. »Feuerland« war der erste Band in der Krimi-Reihe um Kriminalinspektorin Vanessa Frank. Er lebt in Stockholm.

um Buch

Stockholm: Eine junge Frau wird ermordet aufgefunden. Der Fall scheint schnell geklärt. Als es zu weiteren, scheinbar zusammenhangslosen Morden an jungen Frauen kommt, ahnt Vanessa Frank, dass dahinter mehr steckt, und beginnt zu ermitteln. Dabei führt sie eine Spur in die dunklen Abgründe des Frauenhasses.

Feminismus ist längst in der Mitte der Gesellschaft angekommen, doch im Netz kommt es zu immer stärkerem Frauenhass. Dort treffen sich Männer, die sich selbst »Incels« nennen und ihre frauenfeindlichen Phantasien in den dunkelsten Ecken des Internets ausleben, vereint durch das Verlangen, sich an allen Frauen zu rächen, die ihnen nie auch nur einen zweiten Blick geschenkt haben. In einem Stockholmer Vorort wird die Leiche einer jungen Frau entdeckt. Scheinbar das Opfer ihres eifersüchtigen Ex-Freundes, der sie in einem Wutanfall umgebracht hat. Kommissarin Vanessa Frank stürzt sich in die Ermittlungen denn Verbrechen an Frauen lassen die sonst harte Kommissarin nicht kalt. Bald beschleicht sie jedoch das Gefühl, dass ihr ein entscheidendes Puzzlestück fehlt …