Simon, Catherine: Bitter Calvados (der dritte Fall für Kommissar Leblanc)

Deauville im Frühling. Bereits zum fünften Mal lockt der Ort mit seinem Krimi-Festival “Mord am Meer” die Besucher an. Und diesmal ist es den Organisatoren sogar gelungen, den berühmten Bestsellerautor Jean-Paul Picard für eine Lesung zu engagieren. Der Autorenabend ist ein voller Erfolg. Doch am nächsten Morgen liegt Picard tot in seiner Hotelsuite. Das Letzte, was er zu sich genommen hatte, war ein Calvados – und der hatte es in sich: Picard wurde vergiftet. Bei seinen Ermittlungen trifft Kommissar Leblanc auf missgünstige Autoren, gierige Verleger und weibliche Fans, die es faustdick hinter den Ohren haben.

 

  • Taschenbuch: 256 Seiten
  • Verlag: Goldmann Verlag (16. Januar 2017)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3442485401
  • ISBN-13: 978-3442485406

calvados “Bitter Calvados” ist mittlerweile der dritte Fall für Kommissar Leblanc. Ich habe zur Zeit eine mega Leseflaute, der Zwerg wacht morgens relativ früh auf und mich kann kein Buch überzeugen. Bei uns ist es aber ser warm. “Bitterer Calvados” habe ich bereits letztes Jahr gekauft, um es schliesslich als ebook aus der Onleihe zu lesen. Irgendwie konnte mich das Buch nicht recht überzeugen, da mir, es folgt nun kein Spoiler, das Ende zu abrupt kam und das hat mich schon beim ersten Band gestört aber von vorne.

In Deauville findet das 5. Krimifestival statt, Starautor des Events ist JPP. Seine Krimis verkaufen sich wie frische Semmeln. Doch am Morgen nach seiner Lesung wird er tot aufgefunden. Er wurde, wie man bereits am Titel erkennen kann, vergiftet. JPP galt alts Perfektionist. Bei ihm muss alles bis in letzte Detail geplant sein, so dass er nicht über den besten Ruf verfügt. Leblanc ermitteln in allte Richtungen. JPP erste Frau beging Selbstmord und seine zweite Frau ist in einer geschlossenen Einrichtung untergebracht.

Leblancs Familienleben ist sehr turbulent. Seine Tante möchte, dass seine Mutter bei ihr wieder auszieht, da sie mit dem Lebenswandel ihrer Schwester nicht mehr zu recht kommt. Seine Mutter möchte die 4. Frau eines Afrikaners werden. Dieser Handlungsstrang wird in den nächsten Büchern noch sehr spannend bleiben, daher sollten die Bücher auch chronologisch gelesen werden. Der Schreibstil liest sich angenehm flüssig. Wie oben erwähnt, hatte ich es als ebook gelesen. Beim ebook sehe ich auf den ersten Blick, wie viele Seiten ich noch zu lesen. Am Ende des Buchs kam also noch sehr viel Werbung aber zurück warum ich mit dem Ende des Buchs dennoch nicht richtig zufrieden war. Leblanc und seine Kollegin haben in alle Richtungen sauber ermittelt und bumm haben sie den Mörder, ein paar Seiten vor Ende des Buchs dingfest, gemacht.Auf mich wirkte es so, als wollte die Autorin dringend zum Ende kommen, dieses Gefühl hatte ich beim ersten Band übrigens aus. Es ist ein tolles Buch, für alle die gerne Urlaub in der Normandie machen oder die, die anderen Bände ebenfalls kennen.

 

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Cordier, Michelle: Die Toten von Paris

Paris 1944. Jean Ricolet ― ein junger Inspektor aus dem Süden Frankreichs ― wird nach der Befreiung nach Paris versetzt. Er soll der Form halber den Mord an einem Nazi untersuchen, der für die Verteilung der Raubkunst zuständig gewesen ist. Im Zuge seiner Ermittlungen sucht Ricolet die Kunststudentin Pauline Drucat auf, die für die Nazis als Expertin arbeiten musste, doch gleichzeitig eine Spionin der Résistance war. Gemeinsam beginnen sie und Ricolet der Spur des Mörders zu folgen. Und schnell erhärtet sich ihr Verdacht, dass von der Verteilung der Raubkunst nicht nur die deutschen Besatzer profitierten …

 

  • Taschenbuch: 336 Seiten
  • Verlag: Bastei Lübbe (Bastei Lübbe Taschenbuch); Auflage: 1. Aufl. 2018 (25. Mai 2018)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3404176847
  • ISBN-13: 978-3404176847
  • Vom Hersteller empfohlenes Alter: Ab 16 Jahren
  • Originaltitel: Die Farben von Paris

paris “Die Toten von Paris” habe ich im Zuge einer Leserunde auf Lesejury teilgenommen. Vielen Dank für die die Bereitstellung des Manuskripts. Ich habe ein paar Kapitel gebraucht, um mich an dieses Format zu gewöhnen und ich merke, dass ich schon eine Weile nichts mehr geschrieben habe und alles sehr, sehr holprig klingt aber ich sollte so langsam mal in die Puschen kommen. Ich kann huer schon mal erwähnen, dass mich das Buch nicht unbedingt überzeugen konnte. Wer mich ein wenig “kennt”, weiß, dass ich eine Schwäche für Bücher habe, die in Paris spielen.

Wir schreiben das Jahr 1944, das Kriegsende ist, zu mindest aus heutiger Sicht, nicht mehr fern. Die Deutschen mussten die Herrschaft über Paris aufgeben. In diesen chaotischen Zeiten wird der junge Jean Ricolet nach Paris versetzt. Seine Aufgabe ist es, den Mord an einem Metzger aufzuklären. Doch dann kommt ein Mord an einem Deutschen dazwischen. Sein Vorgesetzer will unter allen Umständen verhindern, dass Ricolet den Mord an dem Deutschen aufgklärt. Der Deutsche wird schnell als Paul Henkmann identifiziert. Paul Henkmann war Mitglied des ERR (Einsatzstabs Reichsleiter Rosenberg), eine Rauborganisation von Kunstgegenständen. An seiner Seite arbeitet Pauline. Paulines Hauptziel ist, heraus zu finden, wo sich Raffaels “junger Mann” befindet. Während der Leserunde habe einige, auch ich wurde neuierig, gegooglet, was es mit dem Gemälde auf sich hat, das Gemälde gilt seit vielen Jahren als verschollen und kann 1944 gar nicht in Paris gewesen sein. Während seinen Ermittlungen trifft Jean auf Pauline.

Jean und Pauline machen sich gemeinsam auf die Suche nach dem verschollen Gemälde.

Die Handlung wird abwechselnd aus der Sicht Jeans und Pauline erzählt. Da mir der Spannungsbogen im ersten Abschnitt gefehlt hat, hatte ich deutliche Probleme in die Handlung zu kommen aber im 2. Abschnitt, als immer mehr Informtionen über Ricolets Vorgesetzten ans Licht kamen, konnte mich das Buch doch noch eingermaßen packen. Während Ricolet mir von Anfang sympathisch war, wurde ich mit Pauline nicht warm. Ihr Verhalten war mir zu berechnend aber im Gegensatz zu Ricolet wurde sie mit einem Familiengeheimnis konfrontiert. Das Buch hatte zwar ein rundes Ende aber die Lösung, war zu einfach. Zu mal auch der Titel etwas irreführend ist. “Die Toten von Paris” war für mich kein klassischer Krimi, die Autorin hat es zar geschaftt, dass ich was den toten Deutschten betrifft, völlig überrascht war aber ich hätte an Sherlock Holmes mahnenden Satz denken sollen:” Nichts ist trügerischer als das Offensichtliche”.  Für mich war es ein solider historischer Roman aber immerhin hat die Autorin den Zeitgeist einfangen können. So erfährt man Leser, wie es den Pariser am Ende des 2. Wk ging. Der Schreibstil las sich, nach dem ich in der Handlung eintauchen konnte, sehr flüssig.

 

Lesemonat April und Mai

Fangen wir mit dem Lesemonat April an. Ich habe nicht wirklich viel gelesen aber es waren einige interessante Bücher dabei.

  1. Noir, Christel /Der Engel von Paris: Zu diesem Buch gibt es eine Rezension
  2. Vassena, Mascha / Das Mitternachtsversprechen: Dieses Buch habe ich ebenfalls rezensiert
  3. Levy, Marc / Er und Sie: Dieses war das erste Buch, das ich von dem Autoren gelesen habe, sehr sympathische Protagonisten. Es hat mir deutlich besser gefallen, als ich es erwartet hatte.
  4. Cooper, Fran: Die Leute von Nr. 37. Das war mein Highlight des Monats. Ich hatte einen Liebesroman vor den Kulissen Paris erwartet und dann das. Von der Autorin würde ich gerne mehr lesen.
  5. Christie, Agatha / Das Geheimnis der Goldmine. Ein Fall für Miss Marple, Gewohnt spannend.
  6. Beaton, M.C. / Agatha Raisin und der tote Gutsherr. Dies Buch habe ich auch rezensiert.
  7. Haywood, Sarah / Der Kaktus… : Zu diesem Buch gibt es auch eine Rezension
  8. Schlie, Tanja / Der Duft von Rosmarin und Schokolade. Auch zu diesem Buch gibt es eine Rezension
  9. Macomber, Debbie / Eine Schachtel voller Glück

Ein durchwachsener Lesemonat.

franDas war mein Buch des Monats

 

Mai

Der Mai fing super schlecht an und wenn ich mich recht erinnere, habe ich bis Mitte des Monats auch nur zwei Bücher gelesen und war sehr schlecht.

  1. Bach, Dagmar / Zimt und zurück. Das ist der 2. Teil der Zimt Trilogie. Dieses Buch war genauso gut wie der erste Band. Der Abschluss der Zimt Trilogie liegt auf meinem SuB.
  2. Ceci, Jean-Marc / Herr Origami. Ein kleines aber feines Buch.
  3. Völler, Eva / Ewig Dein. Der erste Teil einer Trilogie (Spin-off zu Zeitenzauber Trilogie). Ich bin schon sehr gespannt, wie sich die Handlung weiterentwickeln wird.
  4. Bassignac, Sophie / Familiäre Verhältnisse
  5. Correa, Armando Luca / das Erbe der Rosenthals: eine Familiengeschichte auf zwei Zeitebnen. Wobei mir der Handlungsstrang, der in der Vergangenheit spielte, besser gefallen hat. Ein lesenswertes Buch.
  6. Seitz, Michael /Falterkind. Oh je, dieses Buch sollte ich unbedingt noch rezensieren. Habe ich im Zuge einer Leserunde auf Lovelybooks gelesen. Ein spannender Krimi.
  7. Foenkino, David / Biete Krise, suche Glück. Das ist kein neues Buch, habe ich vor ein paar Jahre mit einem anderen Titel gelesen. Werde ich morgen rezensieren.
  8. Tuomainen, Antti / die letzten Meter bis zum Friedhof. Von diesem Buch war ich mega enttäuscht.
  9. Austen, Jane / Stolz und Vorurteil. Dieses Buch habe ich nun zum zweiten Mal gelesen und meine Lieblingsfigur ist und bleibt Charlotte Lucas.
  10. Christie, Agatha / die Schattenhand. Es ist zwar ein Miss Marple Fall aber Jane Marple hat nur einen kurzen Auftritt. Dennoch war es ein spannendes Buch.
  11. Woolf, Marah /Bookless Teil 2. Ich habe es endlich geschafft dieses Buch zu lesen und es war super spannend.
  12. Woolf, Marah / Bookless Teil 3. Ein gelungenes Finale. Wie gut, dass ich gewartet habe, bis die Trilogie komplett auf dem Buchmarkt war.
  13. Beaton, M.C. / Hamish spuckt Gift und Galle. Dazu gibt es bereits eine Rezension
  14. Über dieses Buch, das mein Lieblingsbuch war, kann ich nicht viel sagen. Vielleicht gibt es hier noch jemanden, der ebenfalls bei jellybooks angemeldet ist. Über jellybooks habe ich einen spannenden Briefroman zu lesen bekommen. Die Rzension erscheint am 5.11.

Fazit: Ich habe eine neue Trilogie begonnen, eine beendet und einen 2. Band gelesen.

firedhof Dieses Buch war die Enttäuschung des Monats.

Was waren eure Lieblingsbücher?

[Buchverlosung]Monti, Olivia: Der Pflegefall

Da ich dieses Buch heute doppelt zugeschickt habe, werde ich eines der beiden Bücher verlosen. Die Autorin hat ihr Okay dazu gegeben. Ihr sollte einfach einen Kommentar hinterlassen, dass ihr das Buch gerne gewinnen würdet. Das Gewinnspiel endet am Montag und am Dienstag darf mein Mann wieder Losfee spielen. Das Buch ist übrigens eingeschweißt und freut sich über einen neuen Besitzer.

Anna Zerbst tritt eine Stelle als Pflegerin an. Sie soll den alten Herrn Brunt betreuen. In der Villa Brunt herrscht von Anfang an eine beklemmende Stimmung. Herr Brunt selbst ist schwer zu ertragen. Er ist mürrisch, greift die Menschen in seiner Umgebung an, beleidigt sie. Anna findet heraus, dass ihn nicht nur Altersbeschwerden, Hilflosigkeit und das lange Warten auf den Tod erbittern, Brunt war immer schon ein problematischer Charakter und in seiner Vergangenheit liegt so einiges im Argen. Das Hausmeisterehepaar, Nella und Markus Schmitts, erzählen Anna schließlich, dass sich Brunt an ihrer behinderten minderjährigen Tochter vergangen hat und er seinen einzigen Sohn, Tobias, ständig quälte. Auch soll es beim Tod von Tobias Mutter nicht mit rechten Dingen zugegangen sein. Herr Brunt hingegen erzählt eine ganz andere Geschichte. Als Anna mitbekommt, dass Nella, Markus und Tobias den alten Herrn schleichend vergiften, ringt sie mit sich, ob sie zur Polizei gehen soll. Hat es ein Monstrum nicht verdient, vergiftet zu weden? Wenn nun aber Herr Brunt doch kein Monstrum ist? Wem soll sie nur glauben?

  • Taschenbuch: 244 Seiten
  • Verlag: epubli; Auflage: 1 (30. April 2018)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3746720524
  • ISBN-13: 978-3746720524

pflegefall

Die Autorin würde sich über eine Rezension freuen.

Beaton, M.C.: Hamish Macbeth spuckt Gift und Galle

Zuerst sind es nur Abermillionen von Mücken, die über Lochdubh herfallen. Doch dann sucht ein noch größerer Plagegeist das schottische Dorf heim: Trixie Thomas. Die laute, aufdringlichen Frau hat hier eine Pension gekauft und wird bleiben, wie Hamish Macbeth mit Schrecken erfährt. Während die Dörflerinnen bald bewundernd zu Trixie aufsehen, gehen die Männer auf die Barrikaden. Denn Trixie will das Rauchen und den Alkohol aus Lochdubh verbannen und sorgt damit für viel Ungemach. Als Trixie schließlich vergiftet wird, spuckt auch Hamish Gift und Galle. Denn er muss ermitteln – und das in einem Dorf voller Verdächtiger.

  • Verlag:Bastei Lübbe
  • Genre:Krimis & Thriller / Krimis & Thriller
  • Seitenzahl:224
  • Ersterscheinung: 27.04.2018
  • ISBN:9783404176748

hamish-macbeth-spuckt-gift-und-galle_9783404176748 “Hamish spuckt Gift und Galle” ist mittlerweile der vierte Band um den schottischen Polizisten Hamish. Ich habe bisher allerdings nur den ersten und vierten Band gelesen aber die anderen beiden Bände liegen ebenfalls auf meinem SuB. Immer, wenn es ein neues Buch von der Autorin gibt, muss ich es haben und daher lese ich auch keine Klappentexte mehr, sondern kaufe es ungesehen. Ich sollte allerdings erwähnen, dass mir Agatha Raisin eher zusagt als Macbeth.

Hamish wittert Ärger als das englisches Ehepaar Thomas nach Lochdubh zieht und das wird sich aber auch recht schnell bewahrheiten. Trixi und ihr Mann haben ihr letztes Geld in eine alte Villa gesteckt, diese wollen zu einem Bed and Breakfast Hotel umbauen. Allerdimgs fehlt ihnen die nötigen Mittel um sich Möbel kaufen zu können.

Angela Brodie ist die Ehefrau des hiesigen Arztes und mit ihrem Haushalt mehr als überfordert. Trixi hilft ihr, dass sie ihren Haushalt und die Essensgewohnheiten ihres Mannes umstellen kann. Ihr Mann ist es gewohnt, dass er jeden Abend Pommes und Steaks zu essen bekommt. Daher ist er alles andere als begeistert, dass er in Zukunft nur noch gesunde Sachen zu essen bekomt. Als Dank bekommt Trixi einen alten Sessel.

Doch nicht nur den Doktor will sie umkrempeln, nein, sie gründet ein paar neue Vereine. Schnell ist sie im beschaulichen Lochdubh alles andere als beliebt. Ohne den Klappentext gekannt zu haben, war mir recht schnell klar, dass Trixi früher oder später sterben muss. Als sie im Verlauf des Buchs vergiftet wurde, war ich alles andere als überrascht. Ein Motiv sie töten zu wollen, hatten viele.

Trixi war ein nerviger Charakter und als sie der Tod ereilte, dachte ich nur: “Geschieht ihr ganz recht”.

Hamisch ermittelt nun und bringt einige, interessante Details ans Licht, die Trixi, in keinem guten Licht darstellen lässt. Hamisch ist für mich kein klassischer Ermittler, auf den ersten Blick wirkt er faul, schnorrt sich überall durch. Er hat keine Amibitionen befördert zu werden. Dennoch hat er das Herz am rechten Fleck, hilft wo er nur kann. Nur seine große Liebe erkennt nicht, dass er eigentlich ein toller Kerl ist.

Obwohl der Schreibstil angenehm flüssig ist, fand ich die Handlung nur mäßig spannend. Ich lese gerne Cosy Krimis aber der konnte mich nur bedingt überzeugen. Da ich schon schlechtere Krimis gelesen habe und ich mich dennoch gut unterhalten gefühlt habe, bekommt das Buch drei von fünf Sternen. Die anderen Bänder werde ich sicher auch noch lesen.

Macomber, Debbie: Eine Schachtel voller Glück ( Blossom Street Serie)

Anne Maries gemütlicher Buchladen in der bunten Blossom Street läuft gut. Sie fühlt sich hier wohl, aber so richtig glücklich ist sie schon lange nicht mehr. Anne Marie beschließt, etwas zu ändern. Zwanzig Wünsche schreibt sie auf: Dinge, die sie schon längst einmal hätte tun wollen. Plötzlich nimmt sie das Leben von einer ganz anderen Seite wahr, entdeckt seine Schönheit und lernt, dass sich Wünsche nicht immer so erfüllen wie erwartet …

 

  • Taschenbuch: 416 Seiten
  • Verlag: MIRA Taschenbuch; Auflage: 1 (3. April 2018)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3956498062
  • ISBN-13: 978-3956498060
  • Originaltitel: Twenty Wishes

schachtel “Eine Schachtel voller Glück” habe ich bereits im April gelesen und wie Tanja Schlies Buch “der Duft von Rosmarin und Schokolade” habe ich dieses Buch über das Blogger Portal erhalten, worüber ich mich sehr gefreut habe. Ich habe im April einige Krimis gelesen, sodass ich danach zu einem romantischeren Buch greifen musste. “Eine Schachtel voller Glück” ist der  5. Teil um die Bewohner der Blossom Street. Für mich war es das erste Buch, das ich aus der Reihe gelesen habe und ich hatte nicht das Gefühl, das mir etwas gefehlt hätte.

In diesem Buch geht es um die Buchhändlerin Anne Marie. Anne Marie ist seit knapp einem Jahr Witwe. Sie und andere Frauen, die ebenfalls alle verwitwet sind, bilden einen Club. Am Valentinstag, der für sie nicht besonders schön ist, treffen sich alle Mitglieder. Sie beschliessen, dass sie alle eine Wunschliste schreiben, für die es sich zu leben lohnt. Anne Marie möchte unter anderem stricken lernen, eine Reise nach Paris unternehmen, mit einer Person die sie liebt. Um ihre Wunschliste visualisieren zu können, kauft sich sich einen Ordner und schreibt feinsäuberlich eine Liste aber auch die Listen ihrer Clubmitglieder füllt sich nach und nach.

Von einer Freundin, die ebenfalls verwitwet ist, erfährt sie , dass sie Lunchpatin ist. Anne Marie beschließt, dass sie ebenfalls Lunchpatin werden möchte. Ihr wird Ellen zugeteilt. Ellen hat in ihrem jungen Leben schon einiges mitgemacht, ihre Mutter sitzt im Gefängnis. Die einzigste Bezugsperson die sie hat, ist ihre Großmutter. Doch ihre Großmutter muss ins Krankenhaus und am Herzen operiert werden. Sie bittet Anne Marie, dass sie Ellen in dieser Zeit aufnimmt und sich um sie kümmert. Anfangs ist Ellen sehr verschlossen und Anne Marie würde am liebsten die Lunchpatenschaft beenden, doch sie ist die Einzigste, die Ellen nicht im Stich lässt und sich jede Woche mit ihr trifft. Ihr Hund ist es, der Ellen mit der Zeit auftauen lässt und sie Vertrauen zu Anne Marie fassen lässt. Während Ellen bei Anne Marie lebt, hat sie ebenfalls eine Wunschliste gebastelt, die sie fleißig abarbeitet. Anne Marie wollte immer Mutter werden. Doch ihr Mann, der aus erster Ehe bereits Kinder hat, wollte unter keinen Umständen noch mal Vater werden. Stattdessen bekam sie einen kleinen Hund von ihm. Durch Ellen fasst Anne Marie wieder neuen Lebensmut und sie erkennt, dass ihr Leben lebenswert ist.

Doch nicht nur in Anne Maries Leben geht es um die Liebe auch Barbara und ihre Tochter, deren Männer gemeinsam verunglückt sind, schreiben eine Liste und verlieben sich.

“Eine Schachtel voller Glück” zeigt, dass es immer eine 2. Chance gibt, um glücklich zu werden. Man muss einfach nur daran glauben. Der Schreibstil, irgendwie schreibe ich das immer, lässt sich einfach wie nichts weglesen. Da Anne Marie eine interessante Protagonistin ist, habe ich auch dieses Buch unheimlich gerne und recht zügig gelesen aber ich mochte nicht nur Anne Marie. Mit der Zeit wuchsen mir alle Mitglieder des Witwenclubs ans Herz und ich habe jeder einzelnen ihr neues Glück gegönnt. Da ich dieses Buch gerne gelesen habe, muss ich es einfach weiterempfehlen. Es ist ein wunderbareres Urlaubsbuch oder ein Tag im Freibad… “Eine Schachtel voller Glück” ist keine hochtrabende Literatur. Hin und wieder muss man einfach ein Buch lesen, das glücklich macht und zeigt, dass das Leben einfach durch schöne Bücher lesenswert ist.

Von mir bekommt es daher auch vier von fünf Sternen.