Schorlau, Wolfgang: Am zwölften Tag

Ein neuer Fall für Dengler: die schmutzigen Geschäfte der Massentierhaltungskonzerne Georg Denglers Sohn Jakob ist verschwunden. Bereits seit drei Tagen! Denglers geschiedene Frau macht ihm die Hölle heiß: Finde unseren Sohn! Aber nicht nur Jakob ist unauffindbar. Auch Laura Trapp, die in Jakobs Parallelklasse geht, ist verschwunden. Ebenso Julian und Tim, zwei seiner Freunde. Georg Dengler, der Stuttgarter Privatermittler, macht sich auf die Suche nach seinem Sohn und dessen Freunden. Er findet bei Jakob zu Hause Aufkleber, wie sie Unbekannte in den letzten Wochen auch in den Tiefkühltruhen von Supermärkten angebracht haben. »Dieses Fleisch stammt aus Massentierhaltung. Sie vergiften damit sich und ihre Familie«, steht darauf. Auf Jakobs Computer findet er Fotos und Filme aus Hühner- und Putenmastanlagen. Widerliche Fotos, eklige Filme, die das Elend der Tiere dokumentieren. Ist sein Sohn ein radikaler Tierschützer geworden? Bereitet er mit seinen Mitstreitern eine große Aktion vor? Oder sind sie den Betreibern der Tierfarmen in die Quere gekommen und jetzt in Gefahr? Wieso weiß er nichts darüber? Wieso kennt er seinen Sohn so wenig? So lernt Georg Dengler auf der Suche nach Jakob seinen Sohn erst wirklich kennen – und kommt den mörderischen Methoden von Massentierhaltung und Lebensmittelindustrie auf die Spur.

 

  • Taschenbuch: 352 Seiten
  • Verlag: KiWi-Taschenbuch (28. Dezember 2013)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3462045474
  • ISBN-13: 978-3462045475
  • Größe und/oder Gewicht: 18,8 x 12,4 x 2,4 cm

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Nach meinem “Ausflug” kehre ich mit “Am zwölften Tag” in meine schwäbische Heimat zurück. Normalerweise und zum besseren Verständnis fange ich immer mit dem ersten Band einer Reihe an. Da der erste Band, die blaue Liste,  in allen Zweigstellen + ZB, entliehen war, musste ich mit dem siebten Band beginnen. Da es für mich der erste Band war, kann ich keine Vergleiche zu den anderen Bänden herstellen.

Das erste was mir an diesem Buch auffiel, war das detaillierte Inhaltsverzeichnis, das sich über mehrere Seiten erstreckt. Manche Kapiteln sind nur ein paar Zeilen lang, eigentlich bin ich kein Fan von extrem kurzen Kapiteln aber hier bringt es den Vorteil, dass man als Leser immer den Handlungsort und den Handlungszeitpunkt kennt.

Die Handlung lässt sich in wenigen Sätzen zusammen fassen. Dengler wird mitten in der Nacht von seiner Exfrau angerufen, die ihm mitteilt, dass sich ihr gemeinsamer Sohn nicht melden würde. Jakob und seine Freunde haben einen Kurzurlaub in Barcelona geplant. Dengler wird erst misstrauisch als er ein Bild seines Sohnes sieht, seine Finger hat er zu einem alten Schwur platziert, den nur Dengler kennt.

Mit Hilfe seiner neuen Freundin, Olga, kann er auf die Daten des PC zurück greifen und merkt, dass er seinen Sohn überhaupt nicht kennt. Jakob und seine drei Freunde habe es sich zum Ziel gesetzt die Machenschaften der skrupellosen Fleischmafia aufzudecken. Dazu haben sie eine Kamera in einem Mastbetrieb installiert und wollen sich mit einem Arbeiter treffen, doch einer der vier Freunde ist ein Verräter und daher geraten sie in einen fiesen Hinterhalt.

Die Handlung des Buchs wird aus der Sicht von Dengler, der vier Jugendlichen, Kimi (dem rumänsichen Hilfsarbeiter) und in Monologen des Carsten Osterhannes (einem Fleischfabrikanten ohne Gewissen), sowie dem Bauern Zemkes erzählt.  Gekonnt streut der Autor Fakten über die Missstände in deutschen Ställen ein, als Veganerin habe ich von einigen Dingen Bescheid gewusst, je mehr Dialoge ich von Osterhannes las, der meine persönliche Hassfigur war, habe ich mich gefreut, dass ich geschafft habe, erst Vegetarierin zu werden um dann später umzusatteln.

Aus all den Fakten, die der Autor zusammen getragen hat, hätte man anstatt eines Krimis ein Sachbuch machen können. Ich hatte anfangs die Befürchtung, dass mir das Buch auf Grund der kurzen Kapitel nicht gefallen könnte, doch  nach ein paar Seiten der Eingewöhnung, war ich mitten im Geschehen.

Für mich war es ein lesenswerter Krimi, der die Machenschaften der Fleischindustrie in Krimiform darlegt. Gut recherchiert und spannend geschrieben, mit einem Ermittler, der Ecken und Kanten hat.

Wer nach dem Lesen immer noch abgepacktes Fleisch kauft, muss sehr hart gesonnen sein.

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Carter, Robert: der Bestseller

“Carter briilliert mit witzigen Anekdoten aus der Verlagsszene und hat mit Nick Barlow einen Protagonisten geschaffen, der passende Zitate und die schönen Dinge des Lebens zu schätzen weiß.” 
Publishers Weekly, New York 

  • Taschenbuch: 232 Seiten
  • Verlag: Diogenes Verlag (1999)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3257230923
  • ISBN-13: 978-3257230925

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In letzter Zeit habe ich eigentlich, fast nur Neuerscheinungen, gelesen. Doch mit diesem Buch mache ich einen Ausflug in das New York der 90 iger Jahre. Dieses Buch habe ich per Zufall in der Bibliothek am Mailänder Platz entdeckt (eigentlich wollte ich mir ein Buch von Wolfgang Schorlau ausleihen aber dessen Bücher sind alle verliehen). Da das Buch über keinen Klappentext verfügt, hatte ich keine Ahnung um was es in diesem Buch geht. Daher hatte ich nur die Möglichkeit mich ins Unbekannte zu stürzen und habe es tatsächlich, im Gegensatz zu neueren Büchern aus dem Diogenes Verlag, nicht bereut.

Nick Barlow, Mitinhaber von Barlow& Company, findet einen seiner Lektoren erschossen in dessen Büro vor. Da er vor Zeugen auf der ABA einen Streit mit dem Opfer, Parker Foxcroft, hatte, gerät auch er ins Visier der NYPD. Um seine Unschuld zu beweisen, ermittelt er auf eigene Faust. Unterstützung bekommt er von seinem Bruder, Tim, und einem ehemaligen Polizisten, der sich nun als Autor versucht.

Während seiner Ermittlungen gerät er mehr als nur einmal in Lebensgefahr. Als er am Ende den Täter/in präsentiert, war ich echt überrascht. Viele aus Foxcroft Umgebung hatten ein Motiv um ihn zu töten, verschmähte Liebe oder Verisse von eingereichten Manuskripten.

“Der Bestseller” ist mehr als nur ein gewöhnlicher Krimi. Das Buch bietet einen Einblick in das Verlagswesen. Im Gegensatz zu vielen neueren Büchern aus dem Verlag, habe ich mich während des Lesens nicht gelangweilt, ganz im Gegenteil, ich war die ganze Zeit auf der falschen Fährte, was den Täter/in betrifft. Dabei ist der Täter/in eigentlich, vor allem in der heißen Phasen, immer präsent und ich habe es nicht erkannt. 

Williams, John: Stoner

Stoner‹ ist einer der großen vergessenen Romane der amerikanischen Literatur. John Williams erzählt das Leben eines Mannes, der, als Sohn armer Farmer geboren, schließlich seine Leidenschaft für Literatur entdeckt und Professor wird – es ist die Geschichte eines genügsamen Lebens, das wenig Spuren hinterließ.Ein Roman über die Freundschaft, die Ehe, ein Campus-Roman, ein Gesellschaftsroman, schließlich ein Roman über die Arbeit. Über die harte, erbarmungslose Arbeit auf den Farmen; über die Arbeit, die einem eine zerstörerische Ehe aufbürdet, über die Mühe, in einem vergifteten Haushalt mit geduldiger Einfühlung eine Tochter großzuziehen und an der Universität oft teilnahmslosen Studenten die Literatur nahebringen zu wollen. ›Stoner‹ ist kein Liebesroman, aber doch und vor allem ein Roman über die Liebe: über die Liebe zur Poesie, zur Literatur, und auch über die romantische Liebe. Es ist ein Roman darüber, was es heißt, ein Mensch zu sein.

 

  • Gebundene Ausgabe: 352 Seiten
  • Verlag: Deutscher Taschenbuch Verlag; Auflage: Dt. Erstausgabe, 2. Auflage. (1. September 2013)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3423280158
  • ISBN-13: 978-3423280150
  • Originaltitel: StonerBild

Genau wie “28 Tage lang” war Stoner ein Zufallsfund aus der Bücherei. Im Gegensatz zu 28 Tage lang habe ich von John Williams, der bereits 1994 im Alter von 72 Jahren verstorben ist, noch kein Buch zu vor gelesen. “Stoner” gehört zu einen der wenigen Büchern die mich in diesem Jahr so richtig überzeugen konnten. Der Blick über den Tellerand hat sich wirklich gelohnt, auch wenn ich eine Weile gebraucht habe um mich an seinen Schreinstil zu gewöhnen, der eher spröde und direkt ist. Es kommt ohne Schnörkel oder sonstiges Schischi aus.

Der Autor erzählt die Lebensgeschichte von William Stoner, der als Arbeiterkind in Columbia Literaurgeschichte und Philiosophie studierte.Dies war allerdings nicht so geplant. Seine Eltern führten ein karges Leben als Farmer, durch einen Tipp schickten sie ihren einzigen Sohn in die Stadt, damit dieser es mal leichter mit der Landwirtschaft haben sollte. Doch er konnte damit nicht viel anfagen und wechselte die Studienfächer. Als Einzelgänger hatte er nur zwei beste Freunde. Nach seinem Studium bekam er eine Stelle an der Universität.

Bei einem abendlichen Diner lernt er seine spätere Ehefrau kennen. Schon an der Beschreibung lässt sich erkennen, wie die Ehe der beiden werden sollte. Edith wird zwar als hübsch aber sehr spröde beschrieben. Dementsprechend trostlos wurde die Ehe. Drei Jahre nach der Hochzeit wird die gemeinsame Tochter, Grace, geboren. Da Edith nach der Geburt mehr als 12 Monate bettlägerig ist, kümmert sich Stoner liebevoll um Grace.  Als Edith bekommt, dass die beiden ein inniges Verhältnis haben, setzt sie alle Hebel in Bewegung um dies zu zerstören. Um seiner lieblosen Ehe zu entkommen, beginnt er eine Affäre mit einer Studentin, obwohl die beiden sehr vorsichtig sind, kommt die Affäre ans Licht und Stoner wird von seinem Erzfeind vor eine schlimme Wahl gestellt.

So ziehen die Jahre ins Land. Stoner erlebt zwei Weltkriege, eine trostlose Ehe und nicht immer bekommt er die berufliche Aufmerksamkeit die ihm zusteht und das Buch endet, so wie es begonnen hat und zwar mit Stoners Tod. Selten hat mich einen Buch so in seinen Bann gezogen wie Stoner, Stoner ist kein Liebesroman. In Stoner erzählt die Lebens und Leidensgeschichte eines amerikanischen Professors, der sein Glück suchte und es nicht fand. Auch wenn der Schreibstil eher spröde wirkt, muss man Stoner einfach nur mögen.

Da mich Stoner wirklich überzeugen konnte, kann ich es einfach nur weiterempfehlen.

 

 

Dahlke, Ruediger: Vegan für Einsteiger

Vegane Ernährung liegt im Trend. Viele fürchten aber bei einer Umstellung eine Mangelernährung. Hier holt Bestsellerautor Ruediger Dahlke die Leser optimal ab und klärt über alles Wissenswerte auft. Dazu gehört etwa die Versorgung mit Vitamin B12 und Eisen sowie hochwertigem pflanzlichen Protein. Dahlke erläutert die Risiken einer Fleisch- und Milchprodukte-lastigen Ernährung und motiviert zur veganen Lebensweise. Anhand einer großen Auswahl an schmackhaften Rezepten wird gezeigt, dass man mit veganer Ernährung durchaus schlemmen und genießen und dabei auch richtig satt werden kann – und das vollwertig und abwechslungsreich. Das Buch enthält einen 4-Wochen-Ernährungs-Plan, der täglich 2 Gericht zeigt, die eine ausgewogene Ernährung garantieren. Vegan für Einsteiger ist nicht nur für Menschen gedacht, die Fleisch und Milch für immer abschwören wollen, sondern auch eine Einladung, eine einmonatige vegane Kur zu machen oder einfach mal für ein paar Wochen das Vegane auszuprobieren.

  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3833837969
  • ISBN-13: 978-3833837968

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Gestern habe ich dieses Buch per Zufall bei Hugendubel entdeckt. Da der Verlag Häppchen, nach Rezepten aus dem Buch, anbot, musste ich mir dieses Buch zulegen.

Auf den ersten 55 Seiten schildert der Autor, welche Vorzüge eine vegane Ernährung gegenüber der herkömmlichen Ernährungsweise hat, so kann das Risiko für bestimmter Krebsarten gesenkt werden. Ab S. 56 beginnen die Rezepte, die Nuss-Nugat-Creme konnte ich bereits bei Hugendubel ausprobieren und sie schmeckte mir richtig lecker.

Vor ein paar Monaten habe ich hier schon mal ein veganes Kochbuch vorgestellt, das mich auf Grund der vielen Zutaten abeschreckt hat, nicht weiterempfehlen. Ruediger Dahlkes Rezepte kommen mit deutlich weniger Zutaten aus, daher bin ich eher geneigt, Rezepte aus diesem Buch nach zu kochen,

Vegan für Einsteiger ist ein Buch, das seinem Leser den Umstieg leicht machen will und ich werde sicher das eine oder andere Rezept ausprobieren! 

Safier, David: 28 Tage lang

Was für ein Mensch willst Du sein? Die sechzehnjährige Mira schmuggelt Lebensmittel, um im Warschauer Ghetto zu überleben. Als sie erfährt, dass die gesamte Ghettobevölkerung umgebracht werden soll, schließt sich Mira dem Widerstand an. Der kann der übermächtigen SS länger trotzen als vermutet. Viel länger. Ganze 28 Tage. 28 Tage, in denen Mira Momente von Verrat, Leid und Glück erlebt. 28 Tage, in denen sie sich entscheiden muss, wem ihr Herz gehört. 28 Tage, um ein ganzes Leben zu leben. 28 Tage, um eine Legende zu werden.

  • Gebundene Ausgabe: 416 Seiten
  • Verlag: Kindler; Auflage: 2 (14. März 2014)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3463406403
  • ISBN-13: 978-3463406404

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Als ich mir das Buch in der Bücherei vorbestellte, nur an Hand des Titels, wusste ich nicht, um was es in dem Buch geht. Ich hatte das Buch zwar aus der Ferne bei Hugendubel gesehen aber es nie in die Hand genommen. Bisher kannte ich den Autoren als einen Autoren, der pseudowitzige Bücher schreibt. Doch mit diesem Buch übertrifft sich der Autor um Längen.

1942/43 lebt Mira mit ihrer Familie im Warschauer Ghetto, ihr Vater ist tot, der Bruder hat sich der Judenpolizei angeschlossen und ihre Mutter kann sich nicht mehr um ihre beiden Töchter kümmern. Damit die Familie nicht verhungert, schmuggelt Mira Essen ins Ghetto. Immer wenn es ihr schlecht geht, macht sie sich auf den “Weg ” zu den 777 Inseln, einer Geschichte, die ihre Schwester erfand und sie nun weiterlebt,

Nach dem auch ihre verbliebene Familie getötet wurde, muss sich Mira die Frage stellen: “was für ein Mensch möchte sie sein”. Soll sie kämpfen oder zum Opfer werden? Sie schließt sich dem Widerstand an.  Während ihrer Zeit im Ghetto bekommt sie Mira die volle Breitseite der Gewalt zu spüren, sie erlebt, wie Menschen vor ihren Augen getötet werden. Im Buch wird geschildert, wie Menschen, für ein Stück Brot oder das eigene Leben, zum Verräter werden. Dennoch steht es dem Leser nicht zu, solche Menschen moralisch zu verurteilen, denn was hätten wir in einer solchen Krisen, die unser Leben verändert, getan?

Obwohl das Grauen und die Bedrohung allgegenwärtig ist, gibt es eine Situation, die zeigt, dass es Hoffnung gibt. “An diesem Morgen hatten wir den Juden keine Würde gegeben , sondern mit dem Brot ein klein wenig Glück geschenkt. Uns auch.” (S.348)

Für mich ist es schwierig ein allgemein gültiges Urteil zum Buch zu geben, der Autor schildert uns ein Stück unserer finstertes Geschichte und lässt uns mit der Frage zurück “wie hätten wir uns entschieden”? Wären wir die perfekten Opfer oder hätten wir andere Menschen getötet, damit wir selber gerettet werden können und genau diese Frage lässt sich nur sehr schwer zu beantworten. “28 Tage lang” ist ein Buch, das mich während des Lesens sehr berührt hat und mich so schnell auch nicht mehr los lassen lässt.

Am Ende des Buchs gibt es ein Interview mit dem Autoren, in dem er die Fakten darlegt, der Autor wollte mit dem Buch eine Brücke zwischen den Generationen schlagen. Geschickt verknüpft Safier fitive Personen mit historisch belegbaren Menschen (z.B. dem Autor der König Macius, der mit seinen Schützlingen in den Tod ging). Obwohl das Buch sehr flüssig und sehr anschaubar geschrieben war, konnte ich es nur etappenweise lesen.

Daher kann ich dieses Buch nur weiterempfehlen.

Beaton, M.C.: Agatha Raisin und der tote Tierarzt

Auch nach einigen Monaten in den Cotswolds hat sich Ex-PR-Agentin Agatha Raisin noch immer nicht recht an das beschauliche Landleben gewöhnt. Doch es geht voran, Agatha konnte sogar eine Essenseinladung vom neuen Dorftierarzt ergattern, einem äußerst attraktiven Mann. Pech nur, dass dieser wenig später bei der Behandlung eines Rennpferdes stirbt. Ein Unfall, sagt die Polizei, doch Agatha zweifelt, dafür sind die Todesumstände zu verdächtig. Schließlich ermittelt sie auf eigene Faust – und gerät damit ins Visier eines hundsgemeinen Gegners.

  • Taschenbuch: 224 Seiten
  • Verlag: Bastei Lübbe (Bastei Lübbe Taschenbuch); Auflage: Aufl. 2014 (17. Januar 2014)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3404169190
  • ISBN-13: 978-3404169191

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Ich habe dieses Buch schneller lesen können als ich dachte, da ich einfach zu neugierig war, musste ich mir das Buch in einer Zweigstelle besorgen. Da es relativ dünn ist, hatte ich es zügig durchgelesen. Vom Aufbau her, unterscheidet es sich nicht vom ersten Band. Nach dem Tod von Bladen glaubt die Polizei an einen Unfall, doch Agatha und ihr neuer Nachbar glauben nicht an einen Unfall, sondern gehen davon aus, dass es Mord war. Alle mit denen die beiden reden, bestätigen, dass das Opfer alles andere als beliebt war, neue Fakten bekommen sie, als sie mit der Ex Frau des Opfers sprechen.

So begeben sich “Miss Marple” und “Mr Stringer” auf die Suche nach dem Mörder und gehen dabei alles andere als professionell vor. Dabei gerät sie wieder in höchste Lebensgefahr und man kann sich nur fragen, ob sie den Mörder schnappen kann. Nach dem Agatha und ihr Nachbar immer häufiger zusammen gesehen werden, heizen sie den Tratsch der übrigen Mitmenschen an, die davon ausgehen, dass sie bald die Hochzeitsglocken zu hören bekommen. Ich bin schon mal gespannt, wie es mit den beiden weitergehen wird.

Agatha hat es in diesem Band alles andere als leicht. Ein ehemaliger Geschäftsfreund will an ihr Geld und schwärmt ihr von einem neuen Projekt vor. Glücklicherweise gibt es Billy Wang aber er ist nicht der Einzigste, der ausschließlich an ihrem Geld interessiert ist, auch der tote Tierarzt wollte sie für seine neue Tierklinik anwerben. Tja, wie bitter, der einzige Mann, den Agatha attraktiv findet, nimmt immer reiß aus, wenn sie zu sehr klammert.

Auch dieses Buch war sehr lesenswert, Agatha schafft es mit ihrer Art und Weise von einem Fettnäpfchen ins nächste, bzw. Waschbecken, zu treten. Auch dieses Mal gilt, wer gerne ruhige Krimis liest, die ohne großartiges Blut vergießen auskommt, wird auch dieses Buch mögen. 

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Agatha und die tote Gärtnerin erscheint am 19.7 und ich werde mir dieses Buch sicher kaufen und freue mich jetzt schon aufs Lesen.

ENGLISCHER LANDHAUS-KRIMI MIT KULTSTATUS Home Sweet Home. Als Agatha Raisin nach einer anstrengenden Weltreise ihr Cotswolds-Cottage betritt, ist sie heilfroh, endlich wieder zu Hause zu sein. Die Freude währt allerdings nicht lange, denn in Agathas Abwesenheit hat ihr attraktiver Nachbar James doch tatsächlich mit einer anderen Frau angebandelt! Mary Fortune heißt das blutjunge Ding, das leidenschaftlich gern gärtnert – ganz im Gegensatz zu Agatha. Trotzdem ist diese sich sicher, die unliebsame Konkurrentin in der bevorstehenden Gartenschau zu übertrumpfen. Doch dazu kommt es erst gar nicht, denn ausgerechnet Agatha stolpert eines Nachts über Marys Leiche – und die steckt kopfüber in einem Blumenkübel. AGATHA RAISINS DRITTER FALL