Lieblingsbücher Challenge -Oktober-

Ich lese gerade das erste Buch der Lieblingsbücher Challenge. Dabei geht es um “Gut gegen Nordwind”, dieses Buch habe ich bereits dreimal gelesen und es gefällt mir immer noch richtig gut. “Gut gegen Nordwind” habe ich auch als Theaterstück angeschaut.

Über das Buch muss ich sicher nichts mehr erzählen, da es sicher schon von Vielen gelesen wurde. Ich habe ungefähr die Hälfte des Buchs gelesen.

Emmi Rothner möchte per E-Mail ihr Abo der Zeitschrift „Like“ kündigen, doch durch einen Tippfehler landen ihre Nachrichten bei Leo Leike. Als Emmi wieder und wieder E-Mails an die falsche Adresse schickt, klärt Leo sie über den Fehler auf. Es beginnt ein außergewöhnlicher Briefwechsel, wie man ihn nur mit einem Unbekannten führen kann. Auf einem schmalen Grat zwischen totaler Fremdheit und unverbindlicher Intimität kommen sich die beiden immer näher – bis sie sich der unausweichlichen Frage stellen müssen: Werden die gesendeten, empfangenen und gespeicherten Liebesgefühle einer Begegnung standhalten? Und was, wenn ja?

  • Taschenbuch: 224 Seiten
  • Verlag: Goldmann; Auflage: 12. Auflage, (Juli 2008)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3442465869
  • ISBN-13: 978-3442465866

Nordwind

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David Foenkinos : Zum Glück Pauline

Dem Helden in David Foenkinos neuem Roman ist sofort klar, dass etwas nicht stimmt: rasende, unerklärliche Rückenschmerzen plagen ihn und gehen nicht mehr weg. Es beginnt, begleitet von Ängsten und quälenden Phantasien, die übliche medizinische Ursachenforschung, Notfallklinik, Orthopädie, Röntgenpraxis und immer warten, warten, warten.
Aber auch die Kernspintomographie liefert nur nebulöse Resultate und vielleicht hat die seltsame Magnetfeldtherapeutin doch recht, es ist gar nichts Körperliches. Denn unser von Schmerzen heimgesuchter Erzähler mag ein Häuschen in einem Vorort von Paris haben, zwei nette Kinder, eine reizende Frau und einen anständigen Beruf in einem bedeutenden Architekturbüro, aber das ist alles nur Fassade. In der Firma wird er übel gemobbt, Élise, die Frau, will sich scheiden lassen, zu den Kindern hat er den Kontakt verloren und die Eltern haben ihn noch nie gemocht. Zeit, ein paar Knoten aufzulösen. In der Firma fängt unser Held als Erstes an, und zwar durchschlagend.
Komisch, sensibel, mit Feingefühl und Ironie erzählt David Foenkinos davon, wie sein Protagonist sein ganzes Leben umkrempeln muss und dabei nicht nur eine neue Existenzgrundlage, sondern auch eine neue Liebe findet

  • Taschenbuch: 411 Seiten
  • Verlag: C.H.Beck; Auflage: 3 (8. Oktober 2013)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3406654207
  • ISBN-13: 978-3406654206

Pauline

Da mir Nathalie küsst gut gefallen, habe ich mich gefreut, als ich dieses Buch in der Bücherei ausleihen kann. Mit 17,95 € ist das Buch alles andere als ein Schnäppchen aber ich musste es unbedingt lesen. Eigentlich würde es reichen, wenn man diesen Klappentext liest, da dieser eigentlich die komplette Handlung des Buchs wieder gibt. Nun könnte man sich fragen, warum man dieses Buch lesen sollte, wenn der Inhalt bereits klar umrissen ist. Wer einen romantischen Schmöcker erwartet, sollte dieses Buch erst recht nicht lesen, Pauline nimmt nur einen ganz kleinen Teil ein. Wir begleiten unseren namenslosen Helden durch seine ganze Krisen hinweg. Er und seine Frau besuchen ein befreundetes Ehepaar, das sie immer besuchen. Dort bekommt er schreckliche Rückenschmerzen, die anscheinend keinen medizinischen Grund haben. Eine Magnetfeldtherapeutin gibt ihm den Tipp, dass er sein Leben aufräumen müsse. Als er seinen Kollegen, der ihn immer mobbt, niederschlägt geht es ihm langsam besser. Mit dem Tod seines Schwiegervaters, erkennt er, dass in seiner Ehe nicht alles rund läuft, dies führt dazu, dass seine Frau sich von ihm trennt. Unser namensloser Held macht sich ständig Sorgen ums Geld, als er merkt, dass es ihm finanziell besser geht als er denkt, kann er wieder ein bisschen schmerzfreier durchs Leben gehen.
Diese Buch ist in fünf Abschnitte untergliedert, es käme aber auch ohne Abschnitte aus. Jedes zweite Kapitel besteht aus zwei Zeilen, Intensität der Schmerzen und Gemütslage, dies wird im kompletten Buch beibehalten. David Foenkinos Schreibstil wirkte auf mich sehr nüchtern, er kommt mit wenigen Adjektiven aus. Anfangs wirkte der Protagonist, warum zum Teufel hat er keinen Namen(?) überangepasst, er versuchte es an allen recht zu machen aber nachdem er ein neues Ziel hatte, wirkte er deutlich jünger und dynamischer. Dieser Wandel gefiel mir recht gut.
Obwohl mir das Buch im Großen und Ganzen eigentlich recht gut gefallen hat, ist es kein Buch, das man unbedingt gelesen hat aber ich könnte es mir vorstellen, dass es genau wie Nathalie küsst verfilmt wird und ins Kino kommt.
Von mir gibt es daher 3 von 5 Sternen.

The Butler

Da wir ein kinderfreies Wochenende haben, waren wir mit einem befreundeten Ehepaar, die ebenfalls ohne Kind waren, dass wir ins Kino gehen würden. Wir haben den Abend mit einem gemeinsamen Abendessen eingeläutet.  Da ich weder Wurst noch sonst irgendwas tierisches esse, kann ich eigentlich nur daheim essen. Obwohl der Film erst um 19:50 startete, mussten wir schon um 19:20 im Kino sein. Wir saßen lange zu viert im Saal und hatten schon die Befürchtung, dass es auch so bleiben würden. Nach und nach füllte sich der Saal. Normalerweise schaue ich mir den Trailer an, diesmal habe ich mir den Trailer nicht angeschaut. Ich wollte eigentlich lieber in “Austenwelt” anschauen aber ich wurde überstimmt. 

 

Ich fand den Butler stellenweise, obwohl mich die Thematik interessierte, sehr, sehr langatmig. An manchen Stellen hätte ich mir gwünscht, ich könnte daheim auf dem Sofa sitzen und könnte mein angefangenes Buch weiterlesen. Auf dem Rückweg musste ich feststellen, dass U Bahn fahren nicht immer lustig ist. Alkoholkonsum ist ja eigentlich verboten aber nur die wenigsten halten sich auch daran. In unserer Bahn waren ein paar Mädels, die mehr als nur angeschickert waren. Es war ein netter Abend.

Die Lieblingsbücherchallenge

Im September hatte ich beschlossen an dieser Challenge teilzunehmen und zu meiner Schande muss ich gestehen, dass ich noch nicht mal eine Leseliste habe. Nun habe ich die ersten drei Bücher, die ich in den kommenden zwölf Monaten lesen werde aber ich werde die Liste in den nächsten Tagen oder Wochen ergänzen.
Meine vorläufige Liste sieht so aus:

Oktober 2013: Gut gegen Nordwind von Daniel Glattauer. Zu diesem Buch muss ich nicht viel sagen. Ich habe das Buch schon dreimal gelesen.

November: Das Lächeln der Frauen von Nicholas Barreau. Habe ich auch schon einmal gelesen aber man kann es sicher noch ein zweites Mal lesen

Dezember: Die Eleganz des Igels. Auch dieses Buch habe ich schon gelesen, den Film angeschaut und das Hörbuch angehört. Dieses Buch ist ein Muss für diese Liste

Januar: Tintenherz von Cornelia Funke

Februar: Ferien auf Saltkrokan von Astrid Lindgren. Zu diesem Buch muss ich nichts sagen. Wer mich kennt, weiß warum ich das Buch toll finde!

März: die Bücherdiebin

April: Stolz und Vorurteil

Mai: Alle sieben Welle. Nach Gut gegen Nordwind muss auch dieses Buch auf die Liste

Juni:  Es muss noch was historisches auf die Liste. Vielleicht ein Buch von Petra Durst-Benning? Entweder die Zuckerbäckerin oder Solange die Welt schläft. Beide Bücher eignen sich wunderbar.

Juli: Momo. Es ist schon lange her aber damals fand ich es toll

August: Huch, nur noch ein Buch für meine Liste. Eigentlich müsste nun eine Autorin kommen aber ich werde höchst wahrscheinlich die Bücherdiebin lesen. Dieses Buch ist einfach nur schön, auch wenn der Inhalt alles andere als schön ist!

September: Die unerträgliche Leichtigkeit des Sein. Das Beste kommt zum Schluss!
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Buchverlosung

Ich habe es doch tatsächlich vergessen, dass Buch zu verlosen. Da an meinem Gewinnspiel, leider, nur zwei teilgenommen hat, habe ich nun ausgelost.

Gewonnen hat *trommelwirbel*: Katnissdean.

Schicke mir deine Adresse bitte per PN, dann schicke ich dir das Buch morgen zu. Viel Spaß beim Lesen.

Frankfurter Buchmesse 2013

Damit ich heute auf die Frankfurter Buchmesse könnte, musste ich schon um 6:03 in Stuttgart am Hbf sein. Um diese Uhrzeit hatte noch kein Bäcker offen. Da ich schon um 8:00 Uhr in FFM war, lief ich zur Messehalle. Für mich ist es das 1. Mal, das ich alleine auf der Buchmesse bin aber so konnte ich mir auch Länder anschauen, bei denen mein Mann gestreikt hätte. Bisher habe ich mir nur die kleinen Verlage angeschaut und nebenbei habe ich eine interessante Buchvorstellung gesehen. Für mich ist es das erste Mal, dass ich das Pressecentrum nutzen kann:-) 

Eigentlich wollte ich noch ein Bild einfügen aber mein iPad will nicht mitmachen.