Sankovitch, Nina: Tolstoi und der lila Sessel

Inhalt:

Mehr als 2,5 cm dick darf es nicht sein. Aber das ist auch das einzige Ausschlusskriterium. Ob Krimi, Kochbuch, Klassiker– oder der aktuelle Topseller: Nina Sankovitch, Tochter polnischer US-Einwanderer, ist mit Büchern aufgewachsen. Und entdeckt nun, nach dem Tod ihrer geliebten Schwester, die Literatur ein zweites Mal für sich: als Trost- und Kraftspenderin. Zwischen Wäschebergen, Kindergeschrei und Supermarkt nimmt Nina sich Auszeiten – und entlockt jedem Buch ein anderes Geheimnis. Die Eleganz des Igels, Twilight oder Englische Liebschaften, Toni Morrison, Julian Barnes oder Leo Tolstoi – Lesen bedeutet pures Lebensglück: und einmal am Tag den Moment, bei dem man ganz bei sich ist.

Autorin:

Nina Sankovitch wuchs als Tochter polnischer Einwanderer in Evanston, Illinois auf und studierte in Harvard Jura. Von Oktober 2008 bis Oktober 2009 las die vierfache Mutter täglich ein Buch und besprach es in ihrem Blog http://www.ReadAllDay.org. In ihrem ersten Buch erzählt sie, wie “Projekt 365” ihr Leben veränderte. Nina Sankovitch lebt mit ihrer Familie in Connecticut.

  • Gebundene Ausgabe: 288 Seiten
  • Verlag: Graf Verlag (9. März 2012)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3862200272
  • ISBN-13: 978-3862200276
  • Originaltitel: Tolstoy and the Purple Chair
  • Größe und/oder Gewicht: 21 x 13,2 x 2,6 cm

Diesem Buch habe ich hier, bei einer anderen Buchbloggerin, entdeckt und habe es auch gleich in der Bücherei vorbestellt. Als ich mir das Buch in der Bücherei vorbestellt habe, konnte ich nicht wissen, dass mich der Tod so schnell einholen würde. Genau wie die Protagonistin hatten wir einen sehr schmerzlichen Todesfall in der Familie (der so unerwartet kam). Zwei Tage nach diesem Ereignis konnte ich das Buch in der Bücherei abholen und habe dann dann auch zügig mit dem Lesen des Buches begonnen. Die Schwester der Autorin starb qualvoll an Krebs. Nina agierte anschliessend wie ein Hamster im Laufrad, bis sie beschloss ein Jahr Auszeit zu nehmen. Ein Jahr in dem sie jeden Tag ein Buch lesen und besprechen würde. Das Lesejahr begann mit meinem absoluten Lieblingsbuch ” die Eleganz des Igels”. Ich litt mit der Autorin mit. Das erste Drittel des Buches hat mir richtig gut gefallen aber ab dann driftet sie mir zu sehr ab. Sie schreibt, was ihr Vater während des Krieges erlebt hat und arbeitet Themengebiete ab. Hin und wieder bringt sie Auszüge aus Büchern aber das war nicht das, was ich persönlich erwartet habe. Ich habe erwartet, dass sie mehr über ihr Lesejahr berichtet, welches Buch sie wan gelesen hat. Am Ende des Buches gibt es einen alphabetisch geordnetes Register mit gelesenen Büchern aber das war mir einfach zu wenig. Zu mal sie in jedem Kapitel ihre Schwester erwähnt (was theoretisch auch Sinn macht aber sehr nach “Selbstmitleid” klingt). Mit ihrem Blog hatte sie großen Erfolg. Da ich mir vom Buch mehr erhofft habe, gibt es von mir auch nur zwei von fünf Sternen. Die Autorin kann schreiben, konnte den roten Faden aber nicht bis Ende des Buches durchziehen.

Bild

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