Suter, Martin : Allmen und die Dahlien

Ein Dahliengemälde von Henri Fantin-Latour, einige Millionen wert, wurde entwendete steinreiche alte Dame, der es gehörte, Dalia Gutbauer, hat ein auffallend emotionales Verhältnis zu diesem Bild. Johann Friedrich von Allmen soll es wiederbeschaffen um jeden Preis. Fall Nummer drei führt ihn und Carlos in das Labyrinth eines heruntergekommenen Luxushotels. Und damit in die Welt der Reichen und Schönen umschwirrt von all denen, die auch dazugehören wollen.

  • Gebundene Ausgabe: 213 Seiten
  • Verlag: Diogenes; Auflage: 1 (25. Juni 2013)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3257068603
  • ISBN-13: 978-3257068603
  • Größe und/oder Gewicht: 18,8 x 12,2 x 2,2 cm

dahlien

Für 18,90 € kann es hier erworben werden.

Bücher und deren Inhalte sollte eigentlich fair besprochen werden, denn kein Autor möchte, dass seine Bücher verrissen werden. Vor ein paar Jahren habe ich ein Interview über Martin Suter gelesen. Er kam im Interview sehr unsympathisch rüber. Dem Interview konnte ich, für mich, entnehmen, dass es M. Suter egal ist, was andere über ihn denken und er genau weiß, dass seine Bücher gut sind.  Nach “Allmen und die Libellen” und “Allmen und der rosa Diamant”,  habe ich zu meinem großen Verdruß, den neuen Suter gelesen. Meine Erwartungen sind, was Bücher aus dem Diogenes Verlag betreffen, sehr gering.  Ich habe erwartet, dass es mäßig spannend wird… Doch dann habe ich mit dem Lesen begonnen.  Von Allmen hat ein neueln Auftrag,  dieser führt ihn ins Schloßhotel. Dort erfährt, dass er ein gestohlenes Bild wieder
beschaffen soll. Die Besitzerin kann damit nicht zur Polizei gehen, da es damals nicht rechtmäßig erworben wurde. Von v. Allmen wird nun erwartet, dass er das Bild diskret herbei zaubern kann. Recht schnell, bei dem geringen Umfang des Buches muss alles schnell gehen, weisß er, wie das Bild gestohlen werden konnte und wieso.  Seine Recherchae führt ihn ins zwielichtige Milieu Zürichs und dort tritt Menschen gewaltig auf die Füße, die es nicht dabei belassen.  Das Ganze klingt ja gar nicht so schlecht. Suters Schreibstil macht es zu einem schlechten Buch. Die Charaktere sind einfach gestrickt und handeln dem entsprechend. Von Allmen ist immer noch der gleiche, verlebte, Lebemensch, der kein Geld besitzt aber es mit beiden Händen ausgibt. Nichts ist für ihn wichtiger, als den äußeren Schein zu erhalten, koste es was es wolle. Von Allmens Auftraggeberin ist auch ein gutes Bespiel, an ihr zeigt der Erzähler des Buches, was Geld aus Menschen machen kann aber am Schlimmsten fand ich immer noch das Ende des Buches, ohne das Ende verraten zu wollen, es endet mit einem unnötigen Cliffhanger. Will der Autor, dass der Leser neugierig bleibt oder fällt ihm nichts Neues ein? “Allmen und die Dahlien” wird als Krimi verkauft und ich erwarte von einem Krimi, dass die Handlung in sich abgeschlossen ist.  Dieses Ende passt definitiv nicht zum Buch

Das ganze Buch wirkte auf mich, als hätte der Autor es unter großem Zeitdruck geschrieben, die Handlung wirkte auf mich sehr konstruiert und klischeehaft, Gute Menschen haben gut zu sein und böse Menschen halt böse. Für mich war es ein Megaflop und bekommt noch nicht mal einen Lesestern von mir aber ich bin ja auch nur eine kleine Bloggerin…… Dieses Buch sollte man nur dann lesen, wenn man schon das Telefonbuch aus seiner Stadt auswendig kann…. Nachtrag: Der Cliffhanger wird anscheinend im nächsten Buch aufgelöst.

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