Lesemonat Januar

Ich habe im Dezember angefangen Vollzeit zu arbeiten und dadurch hat sich mein Leseverhalten gründlich geändert. Bis letzter Woche kam ich tagsüber zum Lesen. Seit das Anrufvolumen deutlich höher geworden ist, beschränkt sich meine Lesezeit auf die Abendstunden. Waren meine Anrufer letzte Woche noch sehr kulant, wird der Ärger immer deutlicher an mich heran getragen. Daher freue ich mich, wenn ich abends zum Lesen komme. Im Januar habe ich zwei Bücher bewusst abgebrochen, dazu später aber. Meine Weltenbummlerr Challenge läuft richtig, in der Leseinspirations Challenge hinke meilenweit hinten rein.

  1. Kast, Bas – Das Buch eines Sommers: Dieses Buch wurde kontrovers diskutiert und ich habe mich mit einer anderen Bloggerin ausgetauscht, die mit dem Buch nicht warum wurde. Wenn ich zurück blicke, habe ich das Buch recht gerne gelesen und besonders die Dialoge zwischen dem Protagonisten Nicholas und Christopher fand ich lesenswert. Es war das erste Buch, das ich von dem Autoren gelesen habe. Ob ich ein weiteres Buch des Autoren lesen würde, ist eher ungewiss.
  2. Whitmore, Felicity- das Haus im Moor: Dieses Buch habe ich über die Onleihe unserer Stadtbibliothek gelesen. Eine Geschichte, die auf zwei Zeitebenen spielt und deren Ende mich überraschen konte.
  3. Christie, Agatha- das fehlende Glied in der Kette: Dies ist der erste Fall um Hercules Poirot. Dieses Jahr gibt es ein offizielles Agatha Christie Challenge auf der Seite des Atlantik Verlags.
  4. Yokoyama, Hideo -50: Zur Abwechslung habe ich einen japanischen Krimi gelesen, den ich auf der einen Seite sehr gerne gelesen habe, die vielen Namen habe mich ein wenig verwirrt und ich daher dankbar war, dass es zu Beginn des Buchs eine Namensliste gab und im Glossar eine Begriffserklärung. Dies ist kein klassischer Whodoneit Krimi, das wir den Mörder von Anfang an kennen. Es ist ein Whydoneit Krimi und wir erfahren im Laufe der Handlung, warum der Mörder zum Mörder wurde.
  5. Simenon,George – Maigret und Pietr der Lette: Ich habe den ersten Maigret gelesen und ich bin immer noch sehr gespalten, was ich von dem Buch halten soll. Versierte Krimileser werden wahrscheinlich empört aufschreien, dass ich mit der Handlung nicht recht warm wurde aber ich habe das Buch nicht abgebrochen, sondern es komplett zu Ende gelesen.
  6. Martini, Manuela -Sterne über Lissabon : Eine junge Frau, die auf der Suche nach ihren Wurzeln ist. Nach dem Tod ihrer Großvaters macht sie sich auf den Weg nach Lissabon um Familiengeheimnisse aufspüren zu können. Wieder eine Geschichte, die auf zwei Zeitebenen spielt.
  7. Goga, Susanne: Die vergessene Burg (2/5*): Zu diesem Buch gibt es eine ausführliche Rezension.
  8. Carty-Williams, Candice- Queenie : Dieses Buch hatte ich letztes Jahr in der Hand und ich habe mirt mir gehadert, ob ich es es kaufen soll oder nicht. Da es das Buch aber in der Bücherei zum Ausleihen gibt, habe ich es einfach nur ausgeliehen. Das Buch war in meinen Augen, nach “Das Flüstern der Bäume” eine mega Enttäuschung und ich war froh, dass ich keine 24 € für dieses Buch ausgegeben habe. Queenie agiert aller andere als glaubwürdig und der Grad zwischen Vergewaltigung und freiwilligen Sex war sehr schmal. Ich habe mich gewundert bzw. ich war entsetzt, was Queenie alles auf sich genommen hat, um ein körperliche Nähe zu bekommen. So kommt sie mit Mißbrauchsverletzungen in eine Klinik und wird gefragt, ob sie vergewaltigt wurde, verneint sie dies. Ich war daher sehr froh, dass ich das Buch nur ausgeliehen habe.
  9. Benedict, A. W. – Mord auf Parsley Manor: Dies ist ein Buch aus dem BOD Verlag. “Mord auf Parsley Manor”, ist der Auftakt zu einer Reihe. Der Schreibstil ist sehr an den von Agatha Christie angelehnt.
  10. Christie, Agath- Alibi: Zu Alibi muss ich nichts mehr sagen, denn dieses Buch habe ich bereits rezensiert.
  11. Ogawa, Yoko-Das Geheimnis der Eulerschen Formel. Dieses Buch hatte ich 2008 das erste Mal in der Hand und ich weiß gar nicht mehr, warum ich das Buch abgebrochen habe. Diesen Monat gehört es zu meinen Highlights.
  12. Christie. Agatha- Das Schicksal in Person: Auch zu diesem Buch gibt es eine Rezension.

Abgebrochen:

  1. Christie, Michael – Das Flüstern der Bäume (auch hier gibt es eine Rezension)
  2. Winter, Claudia – wie sagt man ich liebe dich.

Der Januar habe ich drei Bücher von einer Autorin gelesen, der Todestag sich am 12.1 zum 45 mal jährte. Ihre Bücher werden sicher noch eine Weile gelesen werden, denn sie sind Wegweiser in der Krimiwelt.

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