Trommer, Michael: Totenspiel (wenn der Vorhang fällt)

Wenn dir die Vergangenheit auf der Spur ist, kannst du nicht schnell genug rennen …
Ein packender Kriminalroman für Fans von Alexander Hartung

Stadttheater Aachen, 1997: Als der Schauspieler Franz Wolf erschossen in seiner Garderobe aufgefunden wird, übernimmt Kriminalkommissar Gerd Mehrwald die Ermittlungen. Die Hinweise führen ihn weit in das Leben des erfolgreichen Schauspielers und Frauenhelds hinein. Wolfs Vergangenheit wirft jedoch einige Fragen auf und die Ermittler müssen tief graben, um den Geschehnissen im Theater auf den Grund zu gehen. Hat Wolfs Tod womöglich etwas mit seiner Flucht aus der DDR zu tun oder war es eine Tat aus Eifersucht? Und kann Mehrwald den Täter finden, bevor er für immer in der Dunkelheit verschwindet?

  • 9783960879633
    dp Verlag

totenspiel“Totenspiel” ist der Auftakt einer neuen Krimiserie. Da ich bisher keinen Krimi von Alexander Hartung gelesen habe, kann ich nicht sagen, ober der Vergleich passt aber ich habe gerade auf meinem SuB ein Buch von Alexander Hartung gefunden und werde es sicher auch zeitnah lesen. Der Klappentext klingt interessant.

Da dieses Buch vom Umfang her recht überschaubar ist, hatte ich es, bereits im April, zügig gelesen und ich bin gerade am Überlegen, ob ich meine Notizen benötige (oder auch nicht). “Totenspiel” ist ein Krimi, der auf 2. Zeitebenen spielt. Man könnte fast schon sagen, dass er ein “historischer” Krimi ist, der uns ins Jahr 1997 mit nimmt.

Wir schreiben das Jahr 1997 und der der berühmte Schauspieler,Franz Wolf wird erschossen in seiner Garderobe aufgefunden und Kommissar Gerhard Mehrwald und seine Kollegin “Kälbchen” (er nennt sie immer bei ihrem Spitznamen) nehmen die Ermittlungen auf. Bei ihrem Ermittlungen kommt schnell raus, dass der Schauspielerin seine Freundinnen sehr schnell wechselt und somit einige Frauen in Betracht kommen können, dass sie sich an Franz Wolf rächen könnten.

Parallel dazu wird die Geschichte von Jürgen erzählt. Hierfür gehen wir ins Jahr 1983 zurück. Jürgen ist Arzt (in der DDR)und ist mit den Zuständen in seinem Krankenhaus alles andere als zufrieden. An allem herrscht Mangel. Als ihm zu Ohren kommt, dass es eine Möglichkeit gibt, dass er in den Westen fliehen kann, packt er diese Gelegenheit beim Schopf und versucht zu fliehen. Allerdings geht diese Flucht schief und er landet in einem Gefängnis der Stasi. Jürgen wird dort völlig in die Mangel genommen und soll weitere Namen nennen. Während Jürgen im Gefängnis sitzt und über sein Schicksal hadert, macht Franz Wolf Karriere. Als die Mauer fällt, wird Jürgen von einem Tag auf den anderen entlassen. Da Ärzte Hände ringend gesucht werden, findet er zügig eine neue Arbeitsstelle. Obwohl er sich ein neues Leben aufgebaut hat, fragt er sich, wieso seine Flucht in den Westen scheiterte und er machst sich auf die Suche.

“Totenspiel” ist ein gelungener Auftakt einer neuen Krimi Reihe. Der Schreibstil des Autoren liest sich sehr flüssig und Merhrwald ist ein sympathischer Kommissar. Allerdings muss ich sagen, dass ich seine Kollegin “Kälbchen” authentischer fand. Sie hat eine Schwäche für schnelle Autos. Während des Lesens habe ich mich gefragt, was für einen Zusammenhang es zwischen den Männern gibt. Da das Buch nicht in der heutigen Zeit spielt, fand ich eine interessante Idee, so musste Mehrwald einer potentiellen Zeugin/Verdächtigen auf den Anrufbeantworter sprechen. Heute wäre es sicher nicht zeitgemäß, wenn er seine Mitarbeiterin bei deren Spitznamen anredet, da diese sich darüber nicht beschwert, wirkte es auf mich authentisch, da er sie immer respektvoll behandelt.

“Totenspiel” ist eher ein ruhiger Krimi, dessen Spannungsbogen immer vorhanden ist aber er kommt ohne großes Blutvergießen aus. Leser, die gerne aktionreiche Krimis lesen, könnte sich hier langweilen, zu mal erfahrene Krimileser den Mordfall sicher rect schnell lösen können. Da ich gerne Cosy Krimis lesen, kann ich “Totenspiel” weiterempfehlen. Ein weiteres Buch des Autoren würde ich sicher lesen (mein “h” will irgendwie nicht so viel ich es gerne hätte).

 

 

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