Fontaine, Liliane: Die Richterin und die tote Archäologien (ein Südfrankreich- Krimi)

Languedoc, Südfrankeich: ein ominöser Mord an einer Archäologin, ein toter Kapitän, ein geheimnisvolles antikes Artefakt – ein außergewöhnlicher Fall für Untersuchungsrichterin Mathilde de Boncourt mit jeder Menge südfranzösischem Flair!

Auf dem Gelände einer archäologischen Grabung wird die Leiche der Archäologin Flavia Leone gefunden. Die Frau ist erstickt worden, und auf ihrem Gesicht liegt die Nachbildung einer antiken Totenmaske. Einige Tage später wird in Sète die Leiche von Flavias Mann entdeckt, Kapitän auf einem Cargoschiff. Bei den gerichtsmedizinischen Untersuchungen stellt sich heraus, dass das Paar auf die gleiche Art am selben Tag den Tod gefunden haben. Madame le Juge Mathilde de Boncourt, Commandant Rachid Bouraada und Lieutenant Felix Tourrain von der Police Judicaire in Nîmes nehmen die Ermittlungen auf und stoßen auf jede Menge Ungereimtheiten…

 

  • Taschenbuch: 304 Seiten
  • Verlag: Piper Spannungsvoll; Auflage: 66. (1. Februar 2019)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3492502180
  • ISBN-13: 978-3492502184

südfrankreich “Die Richterin und die tote Archäologin” habe ich bei Netgalley entdeckt, herzlichen Dank für die Bereitstellung des Leseexemplars”. Da mich das Cover und der Titel neugierig gemacht haben, musste ich eine Anfrage stellen und habe mich dann sehr gefreut, als ich es lesen durfte. Ich habe leider nicht darauf geachtet, dass es sich bei diesem Buch um den 2. Band eine Reihe handelt aber ich hatte während des Lesens nicht das Gefühl. dass mir irgendwelche Informationen fehlen würden. Im Verlauf der Handlung gibt es öfters Rückblenden auf den ersten Band.

Nun aber zum Buch. An einer Ausgrabungsstelle finden deutsche Touristen die Leiche von Flavia Leone Es gibt ja vielfältige Methoden, wie Menschen andere Menschen umbringen können. Die klassischen Methoden sind: Erschiessen, vergiften, erwürgen, Messerstiche, wo durch das Opfer verblutet. Flavias Todesursache ist Burking, da ich davon noch nie etwas gelesen habe, musste ich Wikipedia zur Rate ziehen. Solch einen Tod zu sterben, wünsche ich niemandem. Bei der Obduktion kommt heraus, dass die Archäologin ein Kind zur Welt gebracht haben muss. Madame le Juge Mathilde de Boncourt kannte die Tote von früher gemeinsam. Gemeinsam mit Commandant Rachid Bouraada und Lieutenant Felix Tourrain von der Police Judicaire nimmt sie die Ermittlung auf. Die Wohnung der Toten ist klinisch rein, es sieht nicht so aus als würde dort jemand leben, da es keine persönlichen Gegenstände gibt. Parellel dazu macht sich Mathildes Neffe auf den Weg nach Deutschland um den Autor Martin zu besuchen. Dieser Martin muss im 1. Band den entscheidenden Hinweis zur Löung des Falls beigetragen haben, ob er in diesem Buch auch wieder mit dazu beitragen kann, wird sich zeigen.

Dieses Buch hat mich angesprochen, da die Autorin mit Südfrankreich ein Setting ausgesucht hat, das mich immer aber auch immer anspricht und ich dazu eher neige, mir das Buch kaufen zu müssen. Mit der Richterin Matilde hat sie eine sehr empathische Protagonistin geschaffen, die mit ihren Mitarbeitern sehr höflich umgeht. Es gibt ja andere Protagonisten, die eine ähnliche Funktion haben und die häufig sehr cholerisch reagieren aber auch der Rest des Ermittlungsteam harmoniert. Wobei ich mir bei Felix mehr Ecken und Kanten gewünscht hätte aber vielleicht kommt das noch. Der Schreibstil ist sehr flüssig und liest sich sehr angenehm, wobei die Handlung am Anfang sehr, sehr langsam von statten ging, wurde das Erzähltempo rasanter.  Lange Zeit habe ich mich gefragt, nach dem es einen zweiten Toten gab, wie die beiden Todesfälle miteinander zusammenhängen könnte. Nach dem es zu einem interessanten Fund an der Grabungsstelle kommt, kann der erfahrene Leser von Krimis sicher erahnen, wie sich die Handlung fortschreiten könnte. Ich fand es sehr spannend, wie es die Autorin geschafft hat, dass sich mein Augenmerk auf eine Person gelegt hat. Dies ist der ideale Krimi für einen Sonntag auf dem Balkon oder am Strand (so fern wir wieder gen Süden reisen dürfen. Er hat alles, was einen lesenswerten Krimi ausmacht.

 

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