Haywood, Sarah: Der Kaktus (Wie Miss Green zu küssen lernte)

Susan Green mag keine Überraschungen. Oder Emotionen. Oder Menschen. Was Susan Green hingegen mag, ist ihr Job als Versicherungsmathematikerin. Ihre Kakteensammlung. Und, die Kontrolle über ihr Leben zu haben. Susan Green kommt wunderbar alleine klar. Doch als gleich mehrere Schicksalsschläge Susans Routine durcheinanderwirbeln, muss sie mit Mitte vierzig lernen, dass nichts im Leben planbar ist. Und dass es nie zu spät ist, sein Herz zu öffnen.

 

  • Broschiert: 400 Seiten
  • Verlag: Pendo (19. März 2018)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3866124430
  • ISBN-13: 978-3866124431
  • Originaltitel: The Cactus

kaktus Dieses Buch habe ich bereits im April gelesen. Es wurde mir als Rezensionsexemplar angeboten und da mich der Titel neugierig gemacht hat, war meine Freude groß, als ich es lesen konnte. Dieses Buch habe ich förmlich verschlungen. Ich lese gerne Bücher mit außergewöhnlichen Charakteren (z.B Ove aus “Ein Mann namens Ove2”; Till aus “Das Rosie Projekt” oder die neue Krimi Serie von Jeff Cohen).

Anfangs lernen wir Susan Green kennen, sie ist frisch schwanger, lebt aber nicht mit dem potentiellen Vater zusammen. Sie und Richard verbindet seit 12 Jahren eine lose Verbindung. Keiner von beiden will eine ernsthafte Beziehung eingehen. Beide reicht es, wenn sie sich jeden Mittwoch sehen und ihren Spaß haben, danach trennen sich ihre Wege. Susan, die eigentlich Jura studiert hatte, arbeitet als Sachbearbeiterin in einem Großraumbüro. Freundschaften pflegt sie keine.

Doch nicht nur ihre Schwangerschaft macht ihr zu schaffen, auch der Tod ihrer Mutter beschäftigt sie sehr. Ihr Bruder, der mit über 40 wieder ins “elterliche Nest” zurück gekehrt istm beharrt auf das Testament. Ihre Mutter hat das Haus ihrem Bruder zur kompletten Nutzung überlassen und Susan rechnet, dass sie sich nach dem Verkauf eine größere Wohnung kaufen kann. Doch davon will ihr Bruder nichts hören und so kommt es zu einem Rechtsstreit. Ihr Bruder hat in Rob einen Mitwohner, der Susan mehr als suspekt. Susan will erwirken, dass das Haus verkauft werden kann und versucht heraus zu finden, ob ihre Mutter geistig auf der Höhe war, als sie ihr Testament geschrieben hat.  Dabei macht sie eine Entdeckung, mit der sie überhaupt nicht gerechnet hat und ihr Leben komplett auf den Kopf stellt.

Susan ist keine Protagonistin, die man auf den ersten Blick mag. Doch was macht den Reiz des Buchs aus?

Sarah Hywood mit Susan eine Protagonistin geschaffen, die sich im Verlauf der Handlung immer mehr zum Poostiven wandelt. So kann sie zu ihrer Nachbarin, die Mutter von zwei Kindern ist, langsam aber sicher eine Freundschaft aufbauen. Viele Handlungsstränge, unter anderem auch der, den Rob betrifft, sind etwas vorhersehbar  aber das minderte meine Lesevergnügen überhaupt nicht. Da sich der Schreibtil angenehm flüssig lesen lässt, macht es mir einfach Spaß es zu lesen. “Der Kaktus” ist ein wunderbares Buch für zwischendurch.

Mein Dank geht an den Verlag, der mir das Buch freundlicherweise zur Verfügung gestellt hat.

 

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