Gerritsen, Tess: Blutzeuge

In Boston wird die Leiche einer jungen Frau gefunden – in der offenen Handfläche liegen ihre Augäpfel. Die Verstümmelung geschah post mortem, wie bei der Obduktion eindeutig festgestellt wird. Doch die genaue Todesursache bleibt unklar. Kurze Zeit später taucht die Leiche eines Mannes auf – Pfeile ragen aus seinem Brustkorb, die ebenfalls erst nach seinem Tod dort platziert wurden. Beide wurden Opfer desselben Täters, ansonsten scheint es keine Verbindung zwischen ihnen zu geben. Detective Jane Rizzoli von der Bostoner Polizei steht vor einem Rätsel, bis eine Spur sie zu einem Jahrzehnte zurückliegenden Fall von Misshandlungen in einem katholischen Kinderhort führt …

 

  • Gebundene Ausgabe: 416 Seiten
  • Verlag: Limes Verlag (20. November 2017)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3809026387
  • ISBN-13: 978-3809026389
  • Originaltitel: I Know A Secret (Rizzoli & Isles 12)

 

Blutzeuge Mein aktueller Lesemonat ist im Augenblick sehr, sehr Randomhouse lastig. Alle bisher gelesenen Bücher waren aus einem der Randomhouse Verlage aber es waren alles Bücher aus unterschiedlichen Zweigstellen.

“Blutzeuge” ist mittlerweile der 12. Band um das Ermittler Duo, wobei sie streng genommen kein Duo sind, Rizzoli ans Isles. Bis auf ” die Chirurgin” und “der Meister” habe ich alle bisher erschienen Bücher um die beiden gelesen. Obwohl die Bücher alle in sich abgeschlossen sind, sollte man die Bücher in der richtigen Reihenfolge lesen, da das Privatleben der beiden Ermittlerinnen eine große Rolle spielt. Für mich war es der Band, der mich am meisten überzeugen konnte. Es ist allerdings kein Buch für Leser, die kein Blut sehen können. Bereits am Anfang wird eine weibliche Leiche gefunden, der man die Augen heraus geschnitten hat und im Verlauf erfährt man Leser, was es damit auf sich hat.

Während Rizzoli und ihr Partner in alle Richtungen ermitteln, wird eine weitere Leiche gefunden, die auch nicht auf die übliche Weise ermordet wird. Parallel zu der Handlung kommt es zu einem Wechsel der Personen . Ein Teil der Handlung wird aus Hollys Sicht geschildert und als Leser (ich zu mindest) tappt man lange im Dunkeln, was es mit diesem Handlungsstrang auf sich hat.

Es gibt ein Wiedersehen mit Mauras leiblicher Mutter. Ihre Mutter hat Krebs im Endstadium und wird das Ende des Buchs nicht überleben. Im Gegensatz zu Maura und Jane ist sie, was die Morde betrifft, immer einen Schritt weiter und man fragt sich, woher sie die ganzen Informationen hat. Erst als Daniel Brady und Jane die Methoden erkennen, nach dem der Mörder vorgeht, kommen sie ein gutes Stück vorwärts. Ihre Ermittlungen führen sie zu einem Fall der mehr als 20 Jahre zurück liegt. Doch lief alles so ab, wie es in den Akten steht oder soll was vertuscht werden.

Im Dezember las ich den “Women Murders Club” und bei diesem Buch, hatte ich zügig eine Ahnung wer der Mörder sein könnte. Bei “Blutzeuge” tappte ich sehr lange im Dunklen. Ich mag den “Aha” Effekt viel lieber als wenn ich recht zügig weiß, wer der Mörder war. “Blutzeuge” konnte mich vom ersten Kapitel überzeugen. Es liest sich sehr flüssig. Da mich das Buch überzeugen konnte, gibt es von mir auch 4 von 5 Sternen. Es ist das ideale Buch für alle, die die anderen Bücher aus der Reihe auch kennen.

 

2 thoughts on “Gerritsen, Tess: Blutzeuge

  1. Schöne Rezension! Ich liebe die Buchreihe und warte immer sehnsüchtig auf die neuen Bände. Ich finde allerdings den womens murder club auch gut, lese diese Reihe allerdings immer auf englisch. Ich mag es bei beiden Reihen, dass man die Geschichte und Entwicklung der Hauptakteure mitverfolgen kann.
    Liebe Grüsse Vera

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