Kirchhoff, Bodo: Widerfahrnis

Reither, bis vor kurzem Kleinverleger in einer Großstadt, nun in einem idyllischen Tal am Alpenrand, hat in der dortigen Bibliothek ein Buch ohne Titel entdeckt, auf dem Umschlag nur der Name der Autorin, und als ihn das noch beschäftigt, klingelt es abends bei ihm. Und bereits in derselben Nacht beginnt sein Widerfahrnis und führt ihn binnen drei Tagen bis nach Sizilien. Die, die ihn an die Hand nimmt, ist Leonie Palm, zuletzt Besitzerin eines Hutgeschäfts; sie hat ihren Laden geschlossen, weil es der Zeit an Hutgesichtern fehlt, und er seinen Verlag dichtgemacht, weil es zunehmend mehr Schreibende als Lesende gibt. Aber noch stärker verbindet die beiden, dass sie nicht mehr auf die große Liebe vorbereitet zu sein scheinen. Als dann nach drei Tagen im Auto am Mittelmeer das Glück über sie hereinbricht, schließt sich ihnen ein Mädchen an, das kein Wort redet, nur da ist …

 

  • Gebundene Ausgabe: 224 Seiten
  • Verlag: Frankfurter Verlagsanstalt; Auflage: 6 (1. September 2016)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3627002288
  • ISBN-13: 978-3627002282

widerfahrnis “Widerfahrnis” habe ich per Zufall auf dem neuen Bloggerportal entdeckt. Da ich bisher noch nichts von Bodo Kirchhoff gelesen hatte, konnte ich mir dort ein eBook ausleihen. Ehrlich gesagt, fehlen mir zu dem Buch die Worte. Mit “Widerfahrnis” hat Bodo Kirchhoff den Deutschen Buchpreis 2016 erhalten. Da es das erste Buch von Bodo Kirchhoff war, kann ich nicht sagen, ob es besser oder schlechter war, als seine anderen Bücher. Ich hatte während des Lesens das Gefühl, dass ich irgendwie nicht vorwärts komme aber vielleicht müssen Bücher, die den Deutschen Buchpreis erhalten haben, schwerfällig zu lesen sein.

Reither,  ein ehemaliger Verleger, bekommt Besuch von seiner Nachbarin. Um den Sonnenaufgang gemeinsam erleben zu können, machen sich die beiden auf den Weg. Allerdings fahren Reither und seine Nachbarin beständig weiter. Unterwegs erzählen sich beiden Dinge, die sie früher erlebt haben.

Auf dem Weg nach Sizilien lernen sie ein Flüchtlingsmädchen kennen und beschließen es mitzunehmen.

Je länger ich über das Gelesene nach denke, umso kann ich mit dem Buch etwas anfangen. Das ganze Buch las sich doch recht schwerfällig und ich war ehrlich gesagt froh, als ich das letzte Kapitel zu Ende gelesen habe aber mir hat nicht nur der Schreibstil nicht zu gesagt, ich wurde mit den beiden Protagonisten überhaupt nicht warm. Ob ich noch mal ein weiteres Buch des Autoren lesen werde, ist eher fraglich. Daher vergebe ich für dieses Buch auch keine Sterne.

Wer hat das Buch ebenfalls gelesen und wie hat es euch gefallen?

Mein Dank geht an das Bloggerportal von Netgalley, die mir das Buch zur Verfügung gestellt haben.

 

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