Elterlein, Georg: Die Sprache der Krähen (Leonard zum I.)

Leonard ist ein einsamer Wolf. Er hat seine Erfahrungen gemacht und will von niemandem mehr abhängig sein. Da erhält er die Nachricht, dass sein Bruder und dessen Frau bei einem Unfall ums Leben gekommen sind und er der einzige verfügbare Verwandte ihres Sohnes ist. Leonard will sich auf nichts einlassen, bis er Erik kennenlernt: einen freundlichen, schüchternen Zehnjährigen, der infolge des Unfallschocks nicht sprechen kann. Bald spürt Leonard eine zarte Zuneigung zu dem Kind, das seinerseits an seinem Onkel hängt. Wenn da nicht Leonards letzter großer Job wäre, von dem er sich genügend Geld erhofft, um endlich alles hinter sich zu lassen. Und wenn da nicht Tina wäre, die er eben wiedergefunden und sofort wieder verloren hat … Eine packende Kombination aus Thriller, Liebesgeschichte und Familiendrama spannend und berührend, ein echter Pageturner!

  • Gebundene Ausgabe: 250 Seiten
  • Verlag: Picus Verlag; Auflage: 1 (29. August 2016)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3711720390
  • ISBN-13: 978-3711720399
  • Größe und/oder Gewicht: 13,6 x 2,7 x 21,1 cm

sprache “Die Sprache der Krähen” entdeckte mein Mann für mich. Da zeitgleich der neue Kluftinger erschien, musste ich mich entscheiden, welches Buch den Weg in mein Regal findet. Um das Buch dennoch lesen zu können, bietet unser Bücherknast die Möglichkeit an, dass man als Leser/in einen Kaufantrag stellen kann und mein Kaufantrag wurde bewilligt. Aus aktuellem Anlass, zu mindest letztes Jahr, musste ich es unbedingt lesen, zu mal ich das Gefühl hatte, dass es nur so von Leonards in Büchern wimmelt.

Da ich mit der recht spröden Sprache des Autors anfangs überhaupt nicht klar kam, habe ich das Buch ungefähr  nach 130 Seiten abgebrochen und es wieder abgeben und nun im 2. Anlauf habe ich es regelrecht verschlungen.

Leonard (irgendwie verfolgt mich der Name..) ist das was man einen einsamen Wolf nennt, nach einer bewegten Vergangenheit lebt er einsam in einer Schmiede, die  nach dem Tod seines Chefs übernommen hat, seine sozialen Kontakte beschränken sich auf Murat, seinen Nachbarn. Doch auch Murat weiß nichts von Leonards Doppelleben. Leonards (und das machte das Lesen anfangs ein bisschen zäh, da der Autor immer Leonard verwendet ohne mal ein Personalpronomen zu benutzen) Leben wird komplett umgekrempelt, als sein Bruder und dessen Frau bei einem Autounfall ums Leben kommen und er sich um Erik kümmern soll. Für Leonard ist das keine leichte Aufgabe, da er den Buben noch nie zuvor gesehen hat und Erik seit dem Unfall  nicht mehr spricht. Obwohl Leonard keinerlei Erfahrung mit Kindern hat, schafft er es, dass Erik sich ihm anvertraut und mit ihm, wenn auch schriftlich, kommuniziert.  Während er seinen letzten großem Job plant, muss der Mitarbeiterin des Jugendamts beweisen, dass er sich um Erik kümmern kann.

“Die Sprache der Krähen” war mehr als ich erwartet hatte. Es war ein packender Thriller aber auch gleichzeitig ein Liebesroman. Sprachlich war es eher zäh aber es passte zu Leonard, der auch keiner ist, der übermäßig viel redet. Man muss den Inhalt auf sich wirken lassen. “Die Sprache der Krähen” war eines der Bücher die mich dadurch positiv überraschen konnten, in dem ich nie wusste, in welche Richtung sich die Handlung entwickeln würde. Da mich das Buch überzeugen  konnte, gibt es ein klare Leseempfehlung von mir!

 

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