Bridget Jones 3

Über 12 Jahre ist es her, als Bridget Jones (Renée Zellweger) zuletzt über die alltäglichen Probleme wie Männer, Zigaretten und den elenden Kampf gegen die Pfunde unsere Lachmuskeln drangsalierte. Mit der nötigen Prise an Chaos und Esprit erhielt sie in „Bridget Jones 2: Am Rande des Wahnsinns“ von ihrem Traummann Mark Darcy (Colin Firth) einen Heiratsantrag. Das Leben könnte schöner nicht sein mit einem Mann, einer erfolgreichen Karriere als TV-Produzenten und dem Aussehen, dass sie sich schon immer gewünscht hat – von wegen. Diese Wunschvorstellung bleibt nach wie vor ein Hirngespinst der ewigen Junggesellin und so wundert es nicht, dass das Chaos heut nach wie vor ein ständiger Begleiter in Bridgets Leben ist. Wie aus heiterem Himmel erfährt sie zudem, dass sie schwanger ist. Doch wer könnte der Vater sein? Ist das Kind von Mark Darcy, bei dem jegliche Versuche einer gemeinsamen Zukunft wohl kläglich gescheitert sind? Oder ist es vom charmanten Amerikaner Jack Qwant (Patrick Dempsey), den sie auf einem Festival getroffen hat? Wer der Vater auch sein mag, eins steht fest: Bridgets Leben wird nun erst recht auf den Kopf gestellt. Da trifft es sich gut, dass ihre alten Freunde Shazza (Sally Phillips), Tom (James Callis) und Jude (Shirley Henderson) ihr nach wie vor zur Seite stehen.

„Bridget Jones 3“: Hintergrundinformationen

Die britische Schriftstellerin Helen Fielding brachte bereits im Jahr 1996 das Tagebuch über „Bridget Jones“ heraus, dass sich über Nacht zum Millionenbestseller entpuppte. Als moderne Adaption von „Stolz & Vorurteil“ kämpft Bridget nicht nur gegen ihre eingefahrenen Ansichten, sondern auch die der Gesellschaft – allen voran Mark Darcys – an. Die Fortsetzung und dazugehörigen zwei Filme mit Renée Zellweger und Colin Firth führten die Erfolgsgeschichte weiter fort. Das lang erwartete dritte Buch der Reihe „Bridget Jones: Verrückt nach ihm“ wurde 2013 veröffentlicht, schildert jedoch Bridgets Leben ohne Mark, der bei einem Unfall ums Leben kam. Anders als die Buchvorlage wurde jedoch nicht auf Colin Firth alias Mark Darcy für „Bridget Jones 3“ verzichtet. Um den alten Esprit der Filme gerecht zu werden kommt nicht nur ein Großteil der alter Schauspielgarde erneut zusammen, sondern auch die Regisseurin Sharon Maguire. Ein prominenter Neuzugang ist hingegen Patrick Dempsey, der weibliche Zuschauern als McDreamy in „Grey’s Anatomy“ von sich überzeugte.

(Quelle: hier)

bridegt

Als ich den Trailer zum ersten Mal sah, habe ich mich riesig gefreut, dass es einen weiteren Bridget Jones Film gibt. Eigentlich wollte ich mir den Film vor Mr. Spocks Geburt im Kino anschauen, quasi als Geburtsvorbereitung :-). Ich habe es leider nicht geschafft umso mehr habe ich mich gefreut, dass ich es jetzt nach holen konnte. Anfangs war ich etwas skeptisch als ich sah, dass Hugh Grant in diesem Film keine Rolle spielt. Ich kann mir vorstellen, dass er einfach zu viel Geld verlangt hat.

Ist es wirklich schon 12 Jahre her, dass Bridget Jones im Kino lief? Wie man dem Titel entnehmen kann, wird Bridget Jones in diesem Film Mutter und wie könnte es anders sein, sie weiß nicht wer der Vater ihres ungeborenen Babys ist. Ist es ihr Ex Mr. Dary  oder der smarte Autor Jack.

Bridget Jones schafft es, dass sie, wie in Teil 1 und 2, kein Fettnäpfchen auslässt. Allerdings ist sie mit der Zeit reifer geworden, sodass sie es selber mitbekommt, wenn der nächste Fettnäpfchen Alarm im Anmarsch ist.

Ich muss gestehen, dass mit Frauenärztin (die Emma Thompson so treffend verkörpert hat) am besten gefallen hat. Sie hat den richtigen Spruch zur richtigen Zeit gebracht.

Auch dieses Mal habe ich bestens unterhalten gefühlt. Es ist kein Oscar würdiger Film aber das habe ich auch gar nicht erwartet. Es ist einfach ein Film, vor allem wenn man selber die Neigung hat in jedes Fettnäpfchen zu treten, der einen gut unterhält, ohne einen großen Annspruch zu haben. Wer die ersten beiden Filme mochte, wird auch diesen Teil mögen. Daher gibt es von mir 4 von 5 Sternen (aufs Buch bin ich auch gespannt, obwohk mir die ersten beiden Bücher nicht so gut gefallen haben).

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