Fitzgerald, Sarah Moore: Das Apfelkuchenwunder oder die Logik des Verschwindens

Ein wunderbares Buch über das Anderssein, über wahre und falsche Freundschaft und darüber, dass die Rettung manchmal von unerwarteter Seite kommt

Oscar ist Megs bester Freund. Er hat ein besonderes Gespür für seine Mitmenschen und ist mit seinem Apfelkuchen stets zur Stelle, wenn er gebraucht wird. Doch als er selbst Hilfe braucht, ist Meg am anderen Ende der Welt. Und auch sonst ist niemand für ihn da. Oscar verschwindet spurlos – und alle befürchten das Schlimmste. Alle, bis auf Meg. Sie ist fest entschlossen, herauszufinden, was wirklich passiert ist …

 

  • Gebundene Ausgabe: 256 Seiten
  • Verlag: FISCHER KJB; Auflage: 2 (20. August 2015)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3737351961
  • ISBN-13: 978-37373519

wunder Ich habe eine Schwäche für Büchoer mit außergewöhnlichen Buchtitel und dieses Buch hat mein Mann bei Osiander für mich entdeckt. Ich habe mich gefreut, als ich das Buch in der Bücherei ausleihen konnte und da das Buch relativ dünn ist, habe ich es mehr oder weniger an einem Stück durchgelesen.

Oscar ist ein wunderbarer Junge, der erkennt, wenn jemand seine Hilfe braucht. Er kann einen wunderbaren Apfelkuchen backen, der allen schmeckt. Doch dann ist Oscar weg, von einem Tag auf den anderen ist Oscar verschwunden und Meg macht sich Vorwürfe, dass sie nicht für Oscar da war, als er sie am meisten gebraucht hätte. Meg und Oscar sind beste Freunde. Während es Oscar so richtig schlecht geht, ist Meg mit ihren Eltern in Neuseeland. Die Beiden haben sich geschworen, dass sie sich jeden Tag schreiben. Während Meg mit ihren Eltern in Neuseeland ist, hatten sie ihr Haus an Paloma und ihre Mutter vermietet.

Doch die engelsgleiche Palamo hat es faustdick hinter den Ohren. Nachdem Oscar sie hat abblitzen lassen, sinnt sie auf Rache und macht alles, damit Oscar zum Außenseiter wird. Palamo ist es gewohnt, dass sie immer und überall im Mittelpunkt steht.

Durch ein Missverständnis kommt es zum Bruch der Freundschaft zwischen Meg und Oscar. Viel zu spät erkennt Meg, was wirklich wichtig ist. Meg und Oscars Bruder sind die Einzigen, die fest daran glauben, dass Oscar lebt und das es ihm gut geht.

Die Handlung wird einmal aus der Sicht von Meg und auf der anderen Seite von Oscar erzählt. Während der Leser einen gewissen Informationsvorsprung hat, muss Meg bis zum Ende ausharren, damit sie weiß ob Oscar lebt oder nicht.

“Das Apfelkuchenwunder oder die Logik des Verschwindens” ist eigentlich ein Jugendbuch für Kinder ab 12, dennoch habe ich das Buch ziemlich gerne gelesen. Es ist ein Buch der leisen Tönen und macht deutlich, was wirklich im Leben zählt. Freundschaft ist ein zerbrechliches Gut und muss daher gut gepflegt werden. Das Buch macht deutlich, wie leicht man zum perfekten Mobbing Opfer wird, wenn man anders ist als alle anderen um einen herum. Da ich das Buch richtig gerne gelesen habe, gibt es von mir fünf von fünf Sternen und eine klare Leseempfehlung (egal ob man 12 oder 30 ist)

 

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