Marschall, Anja: Lizzis letzter Tango

Zwei Rentner und ein Todesfall Wenn schon Seniorenheim, dann bitte was Schickes: Nach dem Tod ihres anstrengenden Ehemanns will Lizzi ihren Lebensabend in nobler Umgebung in Blankenese genießen. Ihr Plan zerschlägt sich, als ihr erst ein Kleinganove das dafür nötige Kapital stiehlt und dann auch noch der Rentner von nebenan erschossen wird. An der Seite der Pflegerin Mareike und des kauzigen Kommissars Pfeiffer macht sich Lizzi auf die Suche nach ihrem Geld und dem Mörder – und gerät schneller, als ihr lieb ist, in Gefahr. „Lizzi ist herrlich eigensinnig und die sympathischste Heldin, die mir seit langem begegnet ist.“ Gisa Pauly

 

  • Taschenbuch: 308 Seiten
  • Verlag: Aufbau Taschenbuch; Auflage: 1 (21. September 2015)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3746631637
  • ISBN-13: 978-3746631639

tango Das ist die erste Rezension, die ich an meinem “neuen” Laptop schreiben kann (obwohl ich es geschafft, mein Passwort beim Intallieren falsch einzugeben aber mein Mann hat mein Laptop tatsächlich wieder zum Laufen gebracht :-)).

Ich hatte fast schon ein schlechtes Gewissen, dass dieses Buch, das ich als Rezensionsexemplar bekam, so lange auf meinem SuB gelegen hat. Ich habe einen zweiten Anlauf benötigt, um es nun in einem Rutsch durchzulesen. Das lag aber nicht daran, dass das Buch schlecht war aber ich hatte im Dezember eine furchtbare Leseflaute, es gab kaum ein Buch, das ich mich so richtig fesseln konnte.

Lizzi Böttcher, ehemalige Metzgersgattin, hat es faustdick hinter den Ohren. Ihr Mann, Willi, hat bei seinem letzten Banküberfall eine Menge Geld erbeuten können. Da er in Untersuchungshaft starb, “vergass” Lizzi das Geld der Polizei zu übergeben, stattdessen hat sie sich in einem noblen Seniorenstift, mit Elbblick” einquartiert.

Nachdem Besuch ihrer Tochter, nebst neuen Freund, muss Lizzi feststellen, dass ihr gesamtes Geld futsch ist. Der Leiterin des Stifts, der sie schon lange ein Dorn im Auge ist, erfährt, dass sie mittellos ist und nun bekommt Lizzi die Kündigung für ihr Appartement. Da sie nun völlig mittellos ist, kann sie sich keine Wohnung leisten.

Doch Lizzi lässt diese Schmach nicht auf sich sitzen und macht sich auf die Suche nachdem Freund ihrer Tochter. Sie wird dabei unterstützt von Mareike, die ebenfalls auf die Straße gesetzt wurde. Mareike ist die Erste, die aus Lizzi eine Detektivin macht. Gemeinsam mit Ewald Pfeiffer, der Lizzy anfangs noch überführen wollte, macht sich das Trio an die Ermittlungen und ab da wird es so richtig spannend.

In Lizzis Seniorenstift zieht der ehemalige Vorsitzende der HBH ein, allerdings völlig inkognito, denn niemand soll wissen, das er nun dort lebt. Als Lizzi ihn anspricht, wird sie Zeugin wie Jessen erschossen wird. Tja, und nun wird es so richtig turbulent, denn keiner glaubt Lizzi, dass das Opfer nicht Jessen ist, sondern ein anderer.

Völlig unbedarft hatte ich mit dem Lesen des Buchs begonnen, die Handlung fängt völlig harmlos an. Wir lernen eine, auf den ersten Blick, ruhige Protagonistin kennen, die wie Miss Marple auf Grund ihres Alters völlig unterschätzt wird aber geistig voll rege ist. “Plätschert” die Handlung vielleicht anfangs ein bisschen, zieht das Tempo der Geschichte gegen Ende völlig an und ich war, denn bis dato hatte ich keine Ahnung, wer der Täter sein könnte, völlig überrascht, als Lizzi den wahren Täter (wie immer ist dies kein Hinweis auf das Geschlecht aber die männliche Bezeichnung schreibt sich einfach schneller) aufdeckt und dessen Beweggründe. Die Autorin hat es geschafft, dass ich bis zum Schluss völlig im Dunklen getappt bin.

Wer gerne Cozy Krimis ala Miss Marple, Tante Dimity oder Mrs. Pollifax liest, wird auch diesen Krimi gerne gelesen. Wie alle Cozy Krimis kommt auch “Lizzis letzter Tango” ohne großes Blutvergießen aus. Die Protagonistin ist super sympathisch und ich mochte sie von der ersten Seite. Da ich ein paar nette Lesestunden hatte, bekommt das Buch vier von fünf Sternen und eine klare Leseempfehlung.

Am 17.6 erscheint “Lizzy und die schweren Jungs” und ich werde es sicher zeitnah lesen.

jungs

 

 

 

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