Simon, Natalie: Das Lied des blauen Mondes

Ein Lied für dich Juliette hat gerade ihre unglückliche Beziehung beendet und will jetzt vor allem eins: in Ruhe Möbel restaurieren. Doch plötzlich taucht ihre kapriziöse Tante Manon auf, die in den 60ern eine erfolgreiche Chansonnière war. Sie ist nach Paris zurückgekehrt, um ein Erbe anzutreten, das Erinnerungen an eine Zeit voller Leidenschaft und Musik weckt. Und an ihre eine, große Liebe. An die glaubt Juliette schon lange nicht mehr. Doch dann tritt Gérard in ihr Leben, und Manon zeigt ihr, dass es sich lohnt, für die Liebe zu kämpfen. Eine zauberhafte Liebesgeschichte, leicht wie ein Chanson und très français!

  • Taschenbuch: 320 Seiten
  • Verlag: Aufbau Taschenbuch; Auflage: 1 (19. Juni 2015)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3746631408
  • ISBN-13: 978-3746631400

mondes Paris, Stadt der Liebe… Die Autorin nimmt ihre Leser mit in die romantischste Stadt der Welt und mich konnte das Buch nur bedingt überzeugen, für meinen Geschmack gab es zu viele Handlungsstränge. In letzter Zeit habe ich das Gefühl, dass nach einem Happy End, das Ende des Buch zu plötzlich kommt. Vielleicht liegt es daran, dass ich gerne Epiloge lese und es schade finde, wenn es keinen gibt.

Juliette lebt einzig und allein für ihren Mann, nach ihrer letzten (gescheiterten Beziehung) gibt es für Männer keinen Platz in ihrem Leben. Zu ihrer Tante, Manon, (die das schwarze Schaf der Familie ist) hat sie keinen  Kontakt und daher ist sie überrascht, als diese sie um einen Gefallen bittet. Juliette soll ihre Tante zum Anwalt begleiten. Manons große Liebe ist gestorben und Manon gehört zu den Erben.

Obwohl in Juliettes Leben kein Platz für Männer ist, trifft sie auf Gerard und verliebt sich ihn in. Als eine fremde Frau auf seinen Anrufbeantworter spricht, nimmt sie reiß aus. Ihre Tante ermuntert sie, dass sie um Gerard kämpft. Als ihre Werkstatt gekündigt wird, wird ihr Leben so richtig turbulent.

Parallel dazu wird Manons Geschichte erzählt. Sie wurde im Krieg geboren und da ihr Vater ein deutscher Soldat war, wird sie in ihrem Dorf geächtet. In Jean-Claude findet sie ihre große Liebe, doch dieser ist seit seiner Jugend bereits mehr oder weniger verlobt. Jean-Claudes Familie ist alles andere als glücklich, als er sich in die falsche Frau verliebt, vor allem nach dem ihre wahre Herkunft heraus kommt.

Obwohl die Handlung spannend geschrieben ist, wurde ich mit der Geschichte nicht richtig warm. Ich hatte am Ende das Gefühl, dass es noch offene Handlungsstränge gibt, die einfach nicht zu Ende erzählt wurde. So hätte es mich interessiert, was aus der Werkstatt wurde.

Da ich ein paar nette Lesestunden hatte, bekommt das Buch 2,5 Sterne von mir. Dies ist das ideale Buch für alle frankophile Leser.

 

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