McKinlay, Deborah: Die unverhofften Zutaten des Glücks

Aus einer Laune heraus schreibt die Britin Eve dem amerikanischen Bestsellerautor Jack Cooper einen Leserbrief. Und er antwortet! So beginnt eine wunderbare Freundschaft. Beide teilen die große Leidenschaft für das Kochen und gutes Essen – und beide stecken mitten in einer existenziellen Lebenskrise. Sie spenden sich gegenseitig vorsichtig Trost und Rat, wodurch ihre Beziehung immer inniger wird. Schließlich schlägt Jack ein Treffen in Paris vor. Doch das, fürchtet Eve, kann niemals stattfinden . . .

Eigentlich sollte die Verlobung ihrer einzigen Tochter ein wunderschönes Ereignis für die sechsundvierzigjährige Eve sein. Stattdessen brechen jedoch alte familiäre Konflikte auf und drohen alles zu zerstören. Hilfe kommt von gänzlich unvermuteter Seite: Ganz spontan hat Eve dem Bestsellerautor Jack Cooper einen lobenden Leserbrief geschrieben – und er hat geantwortet. Beide teilen die große Liebe zum Kochen, das für sie Lebensfreude, Trost und ein fester Anker in unruhigen Zeiten ist. Über ihre Briefe entwickelt sich langsam eine immer tiefere Beziehung. Eve offenbart Jack ihre familiären Probleme – und auch Jack spricht offen über seine Lebenskrise: drohender 50. Geburtstag, dazu Scheidung und Schreibblockade. Sie können sich gegenseitig helfen; aber sie können, fürchtet Eve, niemals zusammenkommen.

 

Originaltitel: That Part Was True
Originalverlag: Grand Central
Aus dem Amerikanischen von Frauke Brodd

Gebundenes Buch mit Schutzumschlag, 288 Seiten, 12,5 x 20,0 cm
ISBN: 978-3-453-26905-7
Verlag: Heyne

Zutaten

Bei ersten Anlauf hatte ich das Buch nach wenigen Seiten abgebrochen, da ich überhaupt keinen Zugang zum Buch fand. Nun habe ich mir das Buch zum 2. Mal bei Skoobe ausgeliehen und da es mit knapp 280 Seiten relativ dünn ist, hatte ich es an einem Stück gelesen. Auch dieses Mal erging es mir nicht viel besser als beim ersten Mal aber ich habe durch gehalten.

Die Handlung des Buchs wird aus der Persektive des 49 jährigen amerikanischen Bestseller Autors, Jack Cooper und der 46 jährigen Eve. Mit einem einzigen Brief fängt die Freundschaft der beiden an. Jack steht kurz vor seiner zweiten Scheidung, während Eve die Hochzeit ihrer einzigen Tochter mit organisiert. Im Laufe des Buchs erfährt man viel über die schwierige Mutter-Tochter-Beziehung, das durch das dominante Verhaltens Eves Mutter verstärkt und unterstützt wurden.

Eve und Jack vertiefen ihre Freundschaft in dem sich Briefe, hauptsächlich mit dem Thema Essen, schreiben. Der Schreibstil der Briefe wirkte auf mich sehr steiff und zum Teil sehr oberflächlich. Obwohl die beiden Protagonisten noch keine 50 Jahre alt sind, hatte ich das Gefühl, es ginge um zwei Personen die jenseits der 70 sind, so greisenhaft werden sie von der Autorin beschrieben. Dieses Gefühl hatte ich vor allem bei Jack, der seinen 50igsten Geburtstag mit voller Sorge entgegen sieht.

Eigentlich hatte ich gehofft, dass es ein schöner Liebesschmöcker, mit ernstem Hintergrund, wird aber die Realität sieht leider anders aus. Ich war drauf und dran dieses Buch, dessen Cover mich so beindruckt hat, wieder auf die Seite zu legen aber ich wollte wissen, ob die beiden sich in Paris treffen werden oder nicht. Daher war ich vom Ende auch bitterlich enttäuscht. Von mit gibt es daher keine Leseempfehlung.

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