March, Mia: Sommerblau

Blaues Meer, der Himmel in azur und der beste Blaubeerkuchen von Maine: Der Sommer in Boothbay Harbor könnte nicht schöner sein. Doch Veronica, die in einem kleinen Diner arbeitet, kann keinen Sommer mehr genießen, seit sie vor vielen Jahren ihre neugeborene Tochter zur Adoption freigeben musste. Erst die Begegnung mit zwei Besucherinnen des kleinen Küstenstädtchens hilft ihr, wieder nach vorn zu blicken: Gemma, ungewollt schwanger, und Bea, auf der Suche nach ihrer Mutter. Im Laufe des Sommers werden die drei Frauen zu Freundinnen. Und entdecken, dass das große Glück manchmal nur einen kleinen Augenblick entfernt liegt.

  • Taschenbuch: 384 Seiten
  • Verlag: rororo (2. Juni 2014)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3499268566
  • ISBN-13: 978-3499268564
  • Größe und/oder Gewicht: 20,4 x 13,4 x 2,4 cm

sommerblau

Fast drei Wochen dauerte es, bis ich mir Sommerblau gekauft habe, Ich hatte es als erstes bei Hugendubel in der Hand gehabt. Um Fehlkäufe zu vermeiden, lese ich immer die ersten 20 Seiten im Laden. Vor dem Kauf hatte ich also die ersten beiden Kapitel gelesen und zu meiner großen Freude, musste ich feststellen, dass eine der Protogonistinnen ein großer Fan von Colin Firth ist. Dazu muss ich sagen, dass ich “Stolz und Vorurteil” und “Bridget Jones- Schokolade zum Frühstühstück” schon so häufig angeschaut habe, dass ich die genaue Zahl lieber nicht posten möchte. Ab da war mir klar, dieses Buch muss ich unbedingt lesen (auch wenn es das Buch nicht in der Bibliothek gibt).

Die Handlung des Buchs wird aus der Perspektive von Bea, Veronica und Gemma erzählt und es spielt in Boothbay Harbor/ Maine. Ein Jahr nach dem Tod ihrer Mutter erfährt Bea, dass die Frau, die sie ihr Leben lang kannte, nicht ihre leibliche Mutter ist. Ihre leibliche Mutter, damals noch ein Teenager, hat sie, nach dem ihre Eltern sie im Heim der Guten Hoffnung abgeschoben haben, zur Adoption frei gegeben. Diese Erkenntnis und die Tatsache das sie ihren Job als Burger Braterin satt hatt, bringt sie dazu, dass sie sich auf den Weg nach Boothbay Harbor macht, sie möchte ihre leibliche Mutter kennen lernen.

Gemma ist seit Jahren mit ihren Mann, Alexander, zusammen. Als sie einen positiven Schwangerschaftstest in den Händen hält, ist sie anfangs sehr verunsichert. Ihr Mann wünscht sich schon seit längerem Kinder und plant den Wegzug aus New York, um in der Nähe seiner Eltern zu wohnen. Dies möchte Gemma überhaupt nicht. Gemma kennt Boothybay Harbor aus früheren Urlauben mit ihrem Vater und ist daher ganz froh, dass sie ein paar Tage Urlaub machen kann. In Boothbay Harbor bekommt sie die Möglichkeit einen Artikel über das Heim der guten Hoffnung zu schreiben.

Veronica, die dritte im Bunde, hatte eine schwierige Jugend, Mit 16 wurde sie ungeplant schwanger und ihre Eltern haben sie ins Heim der Guten Hoffnung abgeschoben. Ihr damaliger Freund verbreitete überall, dass er nicht der Vater ihrer Tochter sein könne. Veronica arbeitet in einem kleinen Dinner, sie ist aber für Kuchen bekannt.

Alle drei Frauen haben eine Schwäche für Colin Firth Filme und dies zieht sich wie ein Roter Faden durch das Buch. Daher passt es wunderbar zur Handlung, dass in diesem Buch ein neuer Colin Firth Film gedreht werden soll.

Im Sommer treffen also alle drei Frauen zusammen und dies wird ein Sommer, der das Leben der drei positiv verändern wird. Die Autorin schafft es, ein hochsensibles Thema (Adoption) so darzustellen, dass es überhaupt nicht kitschig rüber kommt. Ich habe dieses Buch unglaublich gern gelesen. Da Veronica ungefähr in meinem Alter ist, konnte ich mich am ehesten mit ihr identifizieren und war ein kleines bisschen neidisch, dass die Möglichkeit hatte, als Komparsin in dem neuen Colin Firth Film mitwirken konnte. Ich habe mich für sie gefreut, dass sie sich neu verlieben konnte und sie endlich mit ihrer Vergangenheit abschließen konnte und ihr damaliger Freund die Wahrheit über seine Tochter erfahren hatte.

Da mir das Buch so gut gefallen hat, sucht das Buch ein neues Zuhause, vielleicht möchte ja jemand mit mir tauschen.  “Sommerblau” habe ich einmal vorsichtig gelesen und es hat keine Eselsohren oder sonstigen Knicke.Ich bin auf der Suche nach “Sommer der Blaubeeren”.

Fazit: Sommerblau konnte mich von der ersten bis zur letzten Seite überzeugen und ist daher kann ich das Buch auch nur weiterempfehlen. Vor allem, da jetzt die Urlaubszeit beginnt.

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