Bertola, Stefania: Happy End und Blümchenkaffee

Mit 58 Jahren, da fängt das Leben an. Und für die Liebe ist man nie zu alt!

Olimpia, 58 Jahre alt, Bibliothekarin und Single mit zwei Katzen, träumt schon lange von der Schriftstellerei. Wenn nicht jetzt, wann dann? Kurzerhand kratzt sie ihre Ersparnisse zusammen und besucht einen Schreibworkshop, der ihr in einer Woche das nötige Handwerkszeug vermitteln soll, um einen Heftchenroman zu schreiben. Unter den Augen der gestrengen Kursleiterin Leonora, einer Grande Dame der Groschenliteratur, verfassen die sechzehn Teilnehmer Geschichten voller Liebe und Leidenschaft. Doch Herzflattern und amouröse Verwicklungen gibt es nicht nur auf dem Papier – sondern auch im echten Leben …

  • Taschenbuch: 288 Seiten
  • Verlag: Goldmann Verlag (16. Dezember 2013)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3442479983
  • ISBN-13: 978-3442479986
  • Originaltitel: Romanzo Rosa
  • Größe und/oder Gewicht: 18,6 x 11,8 x 2,4 cm

Bild

Wie schreibe ich einen Groschenroman? Diese Frage stellte sich unsere Protagonistin schon lange. Mit 58 Jahren kratzt sie ihre Ersparnisse zusammen um bei der bekannten Melody Autorin Lorena einen Kurs mitmachen zu können. Dieser Kurs dauert eine Woche und bis zum Folgetag muss ein fertiges Kapitel an die Kursleiterin geschickt werden. Ich musste während des Lesens an die unsagbaren Nackenbeisser Romane, die ich noch nie gelesen habe, denken. Die Gruppe besteht aus 14 Teilnehmern und ist bunt gemischt.  Der Tag beginnt, in dem Leonara die bisher eingeschickten Kapitel lobt und kritisiert. Nicht alle Teilnehmer sind mit Leonoras Kritik zufrieden und die Teilnehmer diskutieren darüber.

Am Ende gibt sie den Teilnehmern einen Leitfaden in die Hand, an denen sie sich orientieren können. Die Teilnehmern sollen an Hand des Leitfadens ihre Aussuchen, welchen Melody Typ sie nehmen wollen, wie sie ihre Protagonisten beschreiben können….

Wie immer habe ich den Klappentext gelesen und dachte, dass dies ein Buch für mich sein könnte.  Da das Buch relativ dünn war, habe ich es zu Ende gelesen, obwohl es mir nicht sonderlich gut gefallen hat. Ich hatte ehrlich gesagt eine romantische, oder zu mindest ein bisschen, Liebesgeschichte erwartet.  Was ich gelesen habe, war eine Leitfaden, wie schreibe ich einen Groschenroman und das fand ich sehr schade. Der Originaltitel passt wesentlich besser zum Buch als die deutsche Übersetzung.

Ein gutes Buch ist für mich, wenn ich mit dem Lesen des Buchs beginnen und in die Handlung “eintauchen” kann. Im Buch muss es mindestens einen Charakter geben, mit dem man sich identifizieren kann. Dies war in dem Buch nicht so. Über Olimpia erfährt man als Leser nicht viel und daher blieb sie in meinen Augen sehr farblos.

“Happy End und Blümchenkaffee”, der Titel passt so gar nicht zum Buch, liest sich wie ein Groschenroman und ich war echt froh, dass ich mir dieses Buch nicht gekauft habe. Von mir gibt es daher auch nur 1 von 5 Sternen.

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One thought on “Bertola, Stefania: Happy End und Blümchenkaffee

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