Alan Bradley: Flavia de Luce (Schlussakkord für einen Mord)

Ach du heilige Pfeife – Flavia zieht alle Register!

Sie steckt ihre Nase überall hinein und befördert jeden noch so tief vergrabenen Hinweis ans Licht – die elfjährige Flavia de Luce ist Hobbydetektivin aus Leidenschaft. Als sie ihre Nase zur Abwechslung in eine alte Kirchengruft steckt, rechnet sie allerdings nicht damit, eine verhältnismäßig frische Leiche ans Licht zu befördern. Aus dem Grab des Kirchenheiligen von Bishop’s Lacey blickt ihr der ermordete Kirchenorganist hinter einer grotesken Gasmaske entgegen. Wer hatte einen Grund, Mr. Collicutt zu töten, und wieso hat er die Leiche hier, an diesem heiligen Ort, versteckt?

Ein neuer Fall für die brillante Flavia!

  • Gebundene Ausgabe: 352 Seiten
  • Verlag: Penhaligon Verlag (25. November 2013)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3764530995
  • ISBN-13: 978-3764530990
  • Originaltitel: Speaking From Among the Bones

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 Hier kann das Buch bestellt werden und hier geht es zur Leseprobe!

Ich kann mich noch gut daran erinnern, wie es war als ich das erste Mal von Flavia gehört habe und wusste, dass ich das Buch unbedingt lesen musste. Seit dem sind vier weitere Bücher erschienen. Auch wenn die Bücher in sich abgeschlossen sind, sollte man mit Mord im Gurkenbeet beginnen.

Alan Bradley entführt seine Leser in das Jahr 1951. Flavia de Luce wohnt mit Familie, bestehend aus ihrem Vater, der sich mehr für seine Briefmarken interessiert und stark introvertiert ist und ihren beiden Schwestern, die beide mit Flavia nichts anfangen, auf Buckshaw.
“Wenn ich mal niedergeschlagen bin, muntert mich der Gedanke an Blausäure wieder auf. Ich schwärme für Blausäure!” (S.65)
Flavia ist anders alle andere Mädchen in ihrem Alter, ihre Leidenschaft ist die Chemie und sie interessiert sich für Leichen und deren Zersetzungsprozess. Im Grunde ist sie sehr einsam, da sie keine richtige Freunde hat. Als sie ihren Kopf mal wieder in etwas steckt, das sie eigentlich nichts angeht, entdeckt sie die Leiche des verschwundenen Organisten. Flavia wäre nicht Flavia, wenn sie sich nicht in die Aufklärung des Falls einmischen würde. Dabei bringt sie Dinge ans Licht, die niemals ans Tageslicht hätten kommen sollen.
Auf Grund ihres jungen Alters und der Tatsache, dass sie in der Gegend aufwuchs, bringt sie Leute dazu, dass sie ihr Dinge erzählen, die sie Ortsfremden niemals erzählen würden. Somit schafft es, natürlich, den Fall schneller aufzulösen als die Polizei.
Flavia wirkt auf den ersten Blick sehr altklug, da sie sich in chemischen Dingen besser auskennt als die meisten Erwachsenen. Man könnte und sollte sich fragen, woher sie ihr Wissen hat, denn sie besucht keine Schule, zu mindest wird dies im Buch nicht erzählt. Neben der Mordermittlung ist Flavias Leben wieder sehr turbulent, ihre Schwester steht kurz vor der Hochzeit und ihr Zuhause soll verkauft werden, da ihr Vater die notwendigen Kosten nicht mehr aufbringen kann.
Die Aufklärung des Falls konnte mich leider überhaupt nicht überzeugen und wirkte für mich zu konstruiert. Zu viele Zufälle. Dennoch konnte mich der Rest des Buchs überzeugen und ich kann es nur jedem weiterempfehlen, der Autor hat es wieder geschafft, dass ich völlig in der Handlung aufgegangen. Da das Buch mit einem furchtbaren Cliffhanger endet, heißt es nun abwarten. Von mir bekommt das Buch daher vier Sterne.

Mein Dank geht an den penhaligon Verlag, der es mir ermöglicht hat, dieses Buch zu lesen.

Rita Falk: Sauerkrautkoma

Weil sich der Eberhofer in Niederkaltenkirchen bei der Verbrechensbekämpfung so verdient gemacht hat, wird er in die bayerische Metropole des Verbrechens versetzt. Gut nur, dass die Oma ihn mit Care-Paketen versorgt. Doch kaum hat der Franz den Sessel im Präsidium angewärmt, da geht’s auch schon los mit der großstädtischen Kriminalität. Als nämlich der Papa zum ersten Mal im Admiral daherkommt, wird ihm sogleich der Wagen geklaut. Der taucht zwar bald wieder auf, doch damit fängt der Stress erst richtig an: Im Kofferraum befindet sich die Leiche einer jungen serbischen Frau. Offenbar erwürgt. Die Spuren führen den Franz in eine ihm völlig fremde Welt: nach Grünwald.

  • Broschiert: 272 Seiten
  • Verlag: Deutscher Taschenbuch Verlag (13. September 2013)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3423249870
  • ISBN-13: 978-3423249874
  • Größe und/oder Gewicht: 20,8 x 13,4 x 3,6 cm

Hier kann es bestellt werden.

Sauerkraut

Der Eberhofer, Franz ermittelt nun in seinem 5. Band. Er wird aus seinem Heimatdorf nach München weggelobt. Mit den dortigen Kollegen kommt er gar nicht zu recht, denn unser Franz ist kein Teamplayer sondern ein Einzelkämpfer und er mag die ganzen bunten Jeans nicht. Franz Vater und dessen Oma besuchen den Bub in der Löwengrube und als sich auf den Heimweg machen wollen, ist das Auto weg. Franz findet das Auto und als er es wieder hat, liegt eine Leiche im Kofferraum, die keiner haben will. Ein neuer Fall beginnt.
Nicht nur die Arbeit ist turbulent, sondern auch sein Privatleben. Damit er seine Susi nicht verliert, macht er ihr einen Antrag und nur wird es turbulent für den armen Franz. Sein verhasster Bruder kehrt nach Hause zurück, da er und seine Panida einen handfesten Ehekrach haben.

Sauerkrautkoma muss, sonst ist das Buch tierisch öde, von zwei Blickwinkeln betrachten. Der eigentliche Krimianteil, die Leiche im Auto, die Ermittlung und die Aufklärung nehmen nur einen winzigen Teil des Buchs ein und ist daher eher Beiwerk, das Ganze nimmt nur ca. 10% ein und ich habe mich gefragt, ob die Vorgehensweise wirklich legal ist. Interessant ist nur die Interaktionen zwischen den einzelnen Personen und die zum Teil skurilen Dialoge. Am meisten mochte ich die Oma vom Franz. Die Aktion auf dem Viktualienmarkt, die Oma und ihre Freundin verkaufen auf dem Vitualienmarkt Adventskränze und legen sich dabei mit den Marktfrauen an. Diese Oma, die auch noch gut kochen kann, muss man einfach mögen.

Das Buch endet, zu mindest was die Susi betrifft, mit einem bösen Cliffhanger und nun heißt es abwarten.

Fazit:
Der Krimianteil ist vernachlässigbar aber der Rest war ganz okay. Leser, die gerne klassische Whodunit Krimis lesen, sollten die Finger vom Buch lassen. Für alle die gerne Krimis mit Regionalbezug mögen, könnten ihren Spaß am Buch haben. Hier heißt es abwarten, bis die günstigere Taschenbuchausgabe kommt. Von mir gibt es nämlich keine Kaufempfehlung. Ich hatte mein Exemplar aus der Bücherei und da wandert es morgen auch wieder hin.
Betrachtet man das Ganze war es okay und bekommt von mir 2,5 von 5 Sternen

Die Tribute von Panem – Catching Fire-

MarieBlume und ich waren gemeinsam in Catching Fire, der zweite Film der Tribute von Panem Reihe. Eigentlich war es anders geplant aber nicht alles lässt sich planen. Vor dem Film hatte ich ein bisschen Angst. Ich kann blutrünstige Bücher lesen aber ich kann solche Filme nur schlecht oder gar nicht im Fernsehen oder Kino anschauen. So habe ich den größten Teil von Herr der Ringe hinter meiner Jacke verbracht, da mir die meisten Szenen zu brutal waren und ich mir so mit nicht anschauen konnte.

Catching Fire wollte ich mir nicht anschauen, da ich nach dem ersten Band mit dem Lesen aufgehört habe. Da ich außer MarieBlume noch ein Kind dabei hatte, hätte ich mich dieses mal nicht verstecken können- dies wäre dann doch zu peinlich geworden. MarieBlume, die gerade den dritten Band der Reihe liest, warnte uns immer vor. Sie sagte es ihrer Freundin und die sagte: MarieBlume sagt, dass es nun spannend wird…”

Inhalt des Films: siehe hier und dies führt zum Trailer des Films.

Bisher habe ich hier immer nur über Bücher geschrieben aber Catching Fire hat mich positiv überrascht. Da ich mir vor dem Anschauen weder den Trailer noch eine Kritik durchgelesen habe, konnte ich mir den Film entspannt anschauen. Ich kannte nur das, was mir MarieBlume erzählt hat. Daher muss ich sagen, dass mich der Film wirklich überrascht hat und ich ihn daher auch weiterempfehlen kann.Ich gehöre aber auch nicht zu den Leuten, die nur ins Kino gehen, damit sie auf Fehlersuche gehen können. Ich gehe ins Kino um mich gut unterhalten zu lassen.

Um den Film besser verstehen zu können, sollte man das erste Buch gelesen haben oder zu mindest den Film angeschaut haben. Die Schauspielerin, die Katniss spielt, gefiel mir richtig gut aber auch Peeta kam glaubwürdig rüber. Da mir der Film wider erwarten gut gefallen hat, werde ich auch in den dritten und letzten der Reihe gehen.

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Quelle: http://oyster.ignimgs.com/wordpress/stg.ign.com/2013/09/jennifer-lawrence-catching-fire-poster-610×903.jpg

Erika Mustermann denkt über Urlaub nach

Urlaub: Sonnenschein 😦

erikamustermann76

Urlaub ist für viele Menschen Sommer, Strand und mehr. Denke ich an Urlaub nach, sehe ich vor meinem inneren Auge: Fjorde, weite Landschaften und Wasser. Das Beste an Tromsö ist, dass es im Sommer nie mehr als 17 Grad hat. Ans Meer, wo es furchtbare 30 grad oder mehr hat, kann ja jeder. 

Ich schaue was es an Last-Minute Reisen gibt und es gibt nur “furchtbare” Ziele. Bisher habe ich noch nie ein Last-Minute Trip nach Nordnorwegen oder Schweden gelesen. Warum kann es keine Angebote in die Kälte geben? So nach Lulea? Je nördlicher um so besser, leider war mein nördlichstes Ziel bisher Stockholm aber Tromsö wäre mega cool aber mein Wunschziel ist natürlich immer noch Franz-Josefs-Land. Im Hochsommer hat es dort im Durchschnitt ca. 5 Grad.

Ich bin der Meinung, dass es kein falsches Wetter gibt, sondern, dass wir uns einfach nicht warm anziehen. Lieber ziehe ich mich warm…

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