Rita Falk: Sauerkrautkoma

Weil sich der Eberhofer in Niederkaltenkirchen bei der Verbrechensbekämpfung so verdient gemacht hat, wird er in die bayerische Metropole des Verbrechens versetzt. Gut nur, dass die Oma ihn mit Care-Paketen versorgt. Doch kaum hat der Franz den Sessel im Präsidium angewärmt, da geht’s auch schon los mit der großstädtischen Kriminalität. Als nämlich der Papa zum ersten Mal im Admiral daherkommt, wird ihm sogleich der Wagen geklaut. Der taucht zwar bald wieder auf, doch damit fängt der Stress erst richtig an: Im Kofferraum befindet sich die Leiche einer jungen serbischen Frau. Offenbar erwürgt. Die Spuren führen den Franz in eine ihm völlig fremde Welt: nach Grünwald.

  • Broschiert: 272 Seiten
  • Verlag: Deutscher Taschenbuch Verlag (13. September 2013)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3423249870
  • ISBN-13: 978-3423249874
  • Größe und/oder Gewicht: 20,8 x 13,4 x 3,6 cm

Hier kann es bestellt werden.

Sauerkraut

Der Eberhofer, Franz ermittelt nun in seinem 5. Band. Er wird aus seinem Heimatdorf nach München weggelobt. Mit den dortigen Kollegen kommt er gar nicht zu recht, denn unser Franz ist kein Teamplayer sondern ein Einzelkämpfer und er mag die ganzen bunten Jeans nicht. Franz Vater und dessen Oma besuchen den Bub in der Löwengrube und als sich auf den Heimweg machen wollen, ist das Auto weg. Franz findet das Auto und als er es wieder hat, liegt eine Leiche im Kofferraum, die keiner haben will. Ein neuer Fall beginnt.
Nicht nur die Arbeit ist turbulent, sondern auch sein Privatleben. Damit er seine Susi nicht verliert, macht er ihr einen Antrag und nur wird es turbulent für den armen Franz. Sein verhasster Bruder kehrt nach Hause zurück, da er und seine Panida einen handfesten Ehekrach haben.

Sauerkrautkoma muss, sonst ist das Buch tierisch öde, von zwei Blickwinkeln betrachten. Der eigentliche Krimianteil, die Leiche im Auto, die Ermittlung und die Aufklärung nehmen nur einen winzigen Teil des Buchs ein und ist daher eher Beiwerk, das Ganze nimmt nur ca. 10% ein und ich habe mich gefragt, ob die Vorgehensweise wirklich legal ist. Interessant ist nur die Interaktionen zwischen den einzelnen Personen und die zum Teil skurilen Dialoge. Am meisten mochte ich die Oma vom Franz. Die Aktion auf dem Viktualienmarkt, die Oma und ihre Freundin verkaufen auf dem Vitualienmarkt Adventskränze und legen sich dabei mit den Marktfrauen an. Diese Oma, die auch noch gut kochen kann, muss man einfach mögen.

Das Buch endet, zu mindest was die Susi betrifft, mit einem bösen Cliffhanger und nun heißt es abwarten.

Fazit:
Der Krimianteil ist vernachlässigbar aber der Rest war ganz okay. Leser, die gerne klassische Whodunit Krimis lesen, sollten die Finger vom Buch lassen. Für alle die gerne Krimis mit Regionalbezug mögen, könnten ihren Spaß am Buch haben. Hier heißt es abwarten, bis die günstigere Taschenbuchausgabe kommt. Von mir gibt es nämlich keine Kaufempfehlung. Ich hatte mein Exemplar aus der Bücherei und da wandert es morgen auch wieder hin.
Betrachtet man das Ganze war es okay und bekommt von mir 2,5 von 5 Sternen

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