Robert Löhr : Erika Mustermann

Sind die Piraten die neuen Grünen? Friederike, alleinerziehend und angriffslustig, will das um jeden Preis verhindern. Um den Feind von innen auszuhöhlen, schleicht sie sich bei den Piraten ein … und erlebt dort ihr oranges Wunder. Ein Roman über Liebe und Hass und die Hassliebe zur Politik. Friederike (Grüne) verabscheut die Piraten: Raubkopierer, Rollenspieler und Einzelgänger, die sich den Teufel um die Umwelt scheren, solange das Netz nur frei bleibt. Also startet sie einen Feldzug gegen die Piratenpartei. Ihr erstes Opfer: Volker Plauschenat, der harmloseste der 15 Berliner Abgeordneten. Aber je tiefer Friederike in dessen Keller nach Leichen buddelt, desto mehr lernt sie das piratische Paralleluniversum schätzen. Und als sie erst ihr Herz an einen dieser Freaks verliert, wird es verdammt schwer, wieder von Bord zu gehen … Mit »Erika Mustermann« gelingt Robert Löhr zweierlei: ein geschliffenes Portrait von Parlamentariern und Basis in der Hauptstadt der Orientierungslosigkeit. Und der erste Roman über eine Partei, die entweder das langersehnte Update des Systems ist – oder das hellste politische Strohfeuer unserer Zeit.

  • Broschiert: 272 Seiten
  • Verlag: Piper (16. Juli 2013)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3492054528
  • ISBN-13: 978-3492054522

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Die Piraten sind mir bisher nur am Rande aufgefallen, z.B. Wahlwerbung auf der Königsstr.. Für mich waren die Piraten eher eine Außenseiter Partei, die ich nicht ernst genommen habe. Doch dann kam “Erika Mustermann” bei mir an.  Das Cover, normalerweise erwähne ich das Cover nicht, aber dieses Buch hat ein recht auffälliges Cover. Anfangs wurde ich mit Friederika nicht warm. Friederika sieht auf Youtube ein Video, über eine Geschichte die ihr sehr bekannt vor kam und seit dem ist sie auf Rachezug. Sie will den Verursacher, Volker Plauschenat (der Vorsitzende der Piraten) fertig machen. Dazu sammelt sie alles, was sie über ihn nur finden kann. Eigentlich ist Friederika eine überzeugte Grüne, damit sie  ihre Plan umsetzen kann, tritt sie bei den Piraten ein. Bei den den Piraten, ich habe mir deren Homepage näher angeschaut, ist es üblich, dass jeder einen eigenen Piraten Namen haben. Bei den Piraten nennt sie sich Erika Mustermann. Bevor sie ihren Plan umsetzen kann, kommt es zu einem Einschnitt. Sie vernichtet alle gesammelten Daten und zieht sich von den Piraten zurück. Sie kehrt in ihr altes Leben zurück. 

Per Zufall trifft sie Volker wieder und die beiden freunden sich an.

Seit ich das Buch gelesen habe und diesen Eintrag in meinem Blog liegen ca. drei Wochen. Obwohl der Einstieg für mich ins Buch sehr holprig war, gefiel mir das Buch besser als ich es erwartet hätte. Am Anfang wurde ich mit der Hauptprotagonist überhaupt nicht warm. Friederika war für mich einfach zu spießig, im Laufe des Buchs hat sie sich weiterentwickelt, fand ich sieh zunehmend sympathischer. Ähnliche Probleme hatte ich auch mit Volker, Volker war der typische Nerd, der sich nur für Computer interessiert und sonst für nichts. Dieser Eindruck legte sich bei mir und zum Schluss mochte ich dann doch. 

Bisher habe ich immer nur die gleiche Partei gewählt aber Robert Löhr hat mir mit seinem Buch gezeigt, dass ich auch mal über den Tellerrand schauen könnte. Er hat es geschafft, dass ich mir die Partei mal näher angeschaut habe. Nach dem ich mich aufs Buch einlassen konnte, hat es mir überraschend gut gefallen.

Ich habe “Erika Mustermann” als Leseexemplar zur Verfügung gestellt bekommen. Mein Dank geht daher an den Piper Verlag, der mir das Lesen ermöglicht hat.

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