Helge Timmerberg: In 80 Tagen um die Welt

«Auf den Rücken eines Elefanten bekommt mich übrigens keiner mehr, solange es noch alternative Fortbewegungsmittel gibt, und was die ausgiebigen Schiffspassagen angeht, die bei meinem hochgeschätzten Vorbild eine so große Rolle spielen: Da muß ich ebenfalls passen. Die Romantik der christlichen Seefahrt ist in den Häfen zu finden, nicht dazwischen. Nee, Herr Verne, da werden wir nachbessern müssen. Aber noch etwas unterscheidet uns wesentlich: Einer von uns ist nie losgefahren. Und ich bin das nicht.»

(Quelle: http://buchhandel.de/default.aspx?strframe=titelsuche&caller=vlbPublic&nSiteId=11)

  • Taschenbuch: 288 Seiten
  • Verlag: rororo; Auflage: 2 (1. Juli 2009)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3499623285
  • ISBN-13: 978-3499623288

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(Quelle: http://www.amazon.de/In-80-Tagen-die-Welt/dp/3499623285/ref=sr_1_1?ie=UTF8&qid=1385244463&sr=8-1&keywords=in+80+tagen+um+die+welt+timmerberg)

Bevor ich anfange muss ich gestehen, dass ich das Buch nicht zu Ende gelesen. Da ich aber mehr als 50% des Buchs gelesen, kann ich meine bescheidene Meinung nun auch kund tun. Dieses Buch wollte ich schon ganz lange lesen, bin aber nie dazu gekommen. Um ein Buch neutral bewerten zu können, setze ich meine Erwartungen nie zu hoch. Manchmal ist doch einfach schöner, wenn sich das Buch als Knaller entpuppt. Doch dieses Buch war einfach ein riesen Reinfall, da ich das Buch aber aus der Büchereinhatte, fand ich es nicht so schlimm. Nun könnte man sich fragen, warum mir das Buch so überhaupt nicht gefallen hat. Dies ist nicht ganz leicht zu beantworten. Helge Timmerberg wollte auf Phileas Foggs Spuren wandeln und genau wie er, die Erde in 80 Tagen umrunden. Timmerberg hat dazu die Strecke ein bisschen modifiziert. Doch schon am Anfang schwächelt Timmerberg. Anfangs kam er nicht so richtig Schwung und war ständig am Überlegen, ob er nicht doch wieder umkehren sollte. Auch vor, der jeweiligen Etappe, kann er nichts anderes als meckern, entweder ist das Hotelzimmer zu klein oder zu teuer. Dies zieht sich als roter Faden durchs Buch und ich hatte mir gewünscht, er möge umkehren. Doch diesen Gefallen tat mir der Autor nicht. Nach ca. 120 Seiten gähnender Langweile habe ich das Buch abgebrochen.  Ein weiteres Kritikpunkt ist, dass mir der Schreibstil des Buchs überhaupt nicht gefallen hat. Als Timmerberg das Buch schrieb, war er ca. 57 Jahre alt aber er versuchte in seinem Buch einen jugendlichen Stil zu pflegen. Schade. dass Buch, nimmt man die Vorlage von Verne, hatte sehr viel Potential, das der Autor einfach nicht umsetzen konnte. 

Ich muss gestehen, dass mir nun die Amazon Kritiken angeschaut habe und die Bilanz dort, ist wirklich niederschmetternd. Es gibt mehr 1 Sterne Bewertungen als 5 Sterne Bewertungen.

Fazit:

Da ich das Buch abgebrochen habe, kann ich ihm auch nur einen Stern geben. Schade 😦

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