Maja Bluhm : Meine Mutter, meine Tochter, ihr Freund, sein Vater und ich

Drei Frauen, drei Generationen, ein Problem: Liebe

Meike Winter läuft Marathon – sie hat Ausdauer. Normalerweise. Aber als ihr Mann sie betrügt, fackelt sie nicht lange. Mit Sack und Pack und Teenie-Tochter Kim im Schlepp will Meike einen neuen Anfang in einer anderen Stadt wagen.

Neuer Ort, neuer Job, neues Glück. Das ist der Plan. Da verkündet ihre Mutter: Ich habe uns ein Haus gekauft – und kommt einfach mit.

Alles läuft unerwartet prima im Mehrgenerationenhaus, bis ein Mann auf der Bildfläche erscheint. Lehrerin Meike ist nun vollauf damit beschäftigt ihre neue Beziehung geheimzuhalten. Als Kim entdeckt, mit wem ihre Mutter zusammen ist, gibt es Krach unterm gemeinsamen Dach.

  • Gebundene Ausgabe: 368 Seiten
  • Verlag: FISCHER Krüger; Auflage: 1 (16. Mai 2013)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3810513288
  • ISBN-13: 978-3810513281
  • Größe und/oder Gewicht: 19,4 x 13,2 x 3 cm

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“Meine Mutter, meine Tochter, ihr Freund , sein Vater und ich” stammt aus der Feder von Maja Bluhm, die dieses Buch unter einem Pseudonym schrieb. Ihrer übrigen Bücher schrieb sie unter ihrem richtigen Namen. Ich gestehe, dass ich mir den langen Titel gar nicht merken kann aber dies war Grund, warum ich dieses Buch lesen wollte und ich habe im Rahmen einer Leserunde dieses Buch gelesen. Die Protagonistin zieht mit fast 40 Jahren mit ihrer Tochter in das Haus, das ihre Mutter gekauft hat. Hinter Meike liegt eine unschöne Trennung. Eigentlich hat sie den Männern abgeschworen, bis sie Steffen kennen lernt. Steffen ist nicht nur der Vater eines Schülers, nein er ist auch der Vater von Kims Freund. Um Kim, ihre Tochter nicht zu verletzten, trifft sie sich heimlich mit Steffen.  Dabei verstrickt sie sich immer mehr in Lügen, bis das Lügengeflecht eines Tages zusammen bricht.

Jeder geht mit dem Verlust eines geliebten Menschen anders um, so datet Gisela (das Leben ist zu kurz) einen Mann nach dem anderen. zieht Meike Dinge, die sie eigentlich nicht sehen wollte und mir tat Mutter und Tochter leid.

Auf den ersten Blick wirkt das Buch wie ein lustig geschriebenes Frauenbuch. Rosa Cover und ein interessanter Titel. Es ist alles andere als ein lustiges Frauenbuch, Maja Bluhm geht deutlich in die Tiefe. Charaktere die am Anfang oberflächlich gewirkt haben, entwickeln sich weiter. Meike, Kim und ihre Mutter lernen sich neue kennen und merken, dass sie nicht alleine sind. Meine Mutter, meine Tochter, ihre Freund, sein Vater und ich, was für ein Titel, hat mir richtig gut gefallen. Ich hatte beim Lesen sehr viel Spaß. Maja Bluhm hat ein warmherziges Buch geschrieben.

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