Kerstin Gier : Silber- Das erste Buch der Träume

Endlich – Der erste Band der neuen phantastischen Trilogie von Kerstin Gier: 

Silber – Das erste Buch der Träume

Geheimnisvolle Türen mit Eidechsenknäufen, sprechende Steinfiguren und ein wildgewordenes Kindermädchen mit einem Beil … Liv Silbers Träume sind in der letzten Zeit ziemlich unheimlich. Besonders einer von ihnen beschäftigt sie sehr. In diesem Traum war sie auf einem Friedhof, bei Nacht, und hat vier Jungs bei einem düsteren magischen Ritual beobachtet.
Zumindest die Jungs stellen aber eine ganz reale Verbindung zu Livs Leben dar, denn Grayson und seine drei besten Freunde gibt es wirklich. Seit kurzem geht Liv auf dieselbe Schule wie die vier. Eigentlich sind sie ganz nett. 
Wirklich unheimlich – noch viel unheimlicher als jeder Friedhof bei Nacht – ist jedoch, dass die Jungs Dinge über sie wissen, die sie tagsüber nie preisgegeben hat – wohl aber im Traum. Kann das wirklich sein? Wie sie das hinbekommen, ist ihr absolut rätselhaft, aber einem guten Rätsel konnte Liv noch nie widerstehen …

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  • Gebundene Ausgabe: 416 Seiten
  • Verlag: FISCHER FJB; Auflage: 2 (18. Juni 2013)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3841421059
  • ISBN-13: 978-3841421050
  • Vom Hersteller empfohlenes Alter: Ab 14 Jahren

Ich habe mich riesig auf dieses Buch gefreut und während des Lesens hat es sich als der mega Flop des Jahres entwickelt und ich mehr als nur enttäuscht. Mit ihrer fluffigen Sprache schaffte es die Autorin mich in ihren Bann zu ziehen. Auch das Cover, welches sehr schön anzusehen ist, gefiel mir richtig gut. Es ist ein richtiger Blickfang, für alle die auf hübsche Verpackungen abfahren. Nach ca. 100 Seiten kam das große Erwachen für mich. Ab diesem Zeitpunkt hätte ich das Buch am liebsten wieder zurück in die Bücherei gebracht, da zu diesem Zeitpunkt nichts aber auch nichts passiert ist. Liv zog mit ihrer Familie nach London, ihre Mutter hatte eine neue Stelle als Dozentin an der Eliteuniversität bekommen. Liv und ihre Schwester müssen ab sofort eine Nobelschule besuchen. Dort trifft sie auf vier Jungs, und die Szene war schon ein bisschen Twillight mäßig, die alle supertoll aussehen- natürlich wird sie von ihnen, mit ihrer Nerd Brille, nicht beachtet. Die Jungs sind natürlich, wie kann es auch anders sein, super- sie sehen klasse aus und bewegen sich im Gleichschritt…. Warum zum Kuckuck muss bei der Personenbeschreibung (ist leider nicht nur bei Kerstin Gier so) immer Superlative verwendet werden? 

Nur in ihren Träumen, kommt Liv den Jungs näher. Die sie im Verlauf des Buches um ihre Hilfe bitten werden.  Ab Seite 300, die Handlung war etwas langweilig, habe ich mich nur noch mit dem topologischen Felderbau der Sätze beschäftigt (hauptsächlich V2). Irgendwann war ich dann froh, dass ich das Buch, das mit einem Cliffhänger endet, zu Ende gelesen hatte. Nun heißt es, für den Fan, warten. Der nächste Band kommt erst 2014 auf den deutschen Buchmarkt. Mein persönliches Fazit: Ich bin einfach zu alt für diese Bücher, habe einfach mehr erwartet. Eigentlich sollte man die Bücher einer Autorin nicht vergleichen aber Rubinrot hat mir deutlich besser gefallen. Silber fand ich einfach zu kitschig und zu wenig Inhalt.

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