Hanna Winter : Opfertod

Er muss sie töten. Alle. Zusehen, wie ihre Augen brechen. Sie zerstören… Gleich bei ihrem ersten Fall gerät Kriminalpsychologin Lena Peters an einen Killer, der eine tödliche Mission verfolgt. Eine Mission, in der Lena eine entscheidende Rolle spielt. Doch davon ahnt sie nichts. Lena weiß, wie Mörder ticken, was Obsession ist: Denn sie hat ihre eigenen Abgründe. Und dennoch sitzt sie bald in der Falle.

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  • Taschenbuch: 320 Seiten
  • Verlag: Ullstein Taschenbuch (17. Februar 2012)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3548283667
  • ISBN-13: 978-3548283661

 

Dieses Buch habe ich eigentlich nur gelesen, da es auf meinem neuen eBook Reader bereits installiert war und ich ihn ausprobieren wollte. Ein  Fall für Lena Peters.

Lena Peters muss in einem besonders gruseligen Fall als Profilerin ermitteln, nach dem die Berliner Kripo nicht weiter kommt. Der Fall ist daher besonders schlimm, da ein Serientäter menschliche Trophäen sammelt. Recht schnell wird Lena Peters vom Fall abgezogen, da aber eine frühere Freundin zu den Opfer zählt ermittelt sie erst mal auf eigene Faust weiter. Recht schnell gerät sie ins Visier des Täters. Bis zum achten Kapitel wird die Handlung aus Lena Peters Sicht beschrieben ab da kommt der Mörder, der nur bei seinem Künstlernamen genannt, ins Spiel. Nun, nach dem der Künstlername des Mörders bekannt ist, bleibt es nach wie vor spannend. Beim Lesen habe ich mich ertappt, dass ich mir Gedanken gemacht habe, wer der Mörder sein könnte. Die erzählende Instanz führt den Leser geschickt in die Irre. An ihrer Seite Wulf Belling, der mit einem der möglichen Täter noch eine Rechnung offen hat.

Können die beiden den Fall lösen, bevor es zu spät ist und noch mehr Frauen getötet werden? Auch in Lenas Privatleben läuft es nicht rund, neben der eigentlichen Geschichte erfährt man einiges aus Lenas unschöner Vergangenheit.

Die Handlung liest sich sehr flüssig, doch es gibt eine Sache die mir nicht gefallen hat. Hanna Winter hat es geschafft, mich die ganze Zeit bei der Stange zu halten, da mir ihr Schreibstil und der Handlungsbogen gut gefallen hat. Doch am Ende hatte ich das Gefühl, dass sie ein rundes Ende haben wollte. Getreu dem Motto: Ende gut, alles gut. Das Ende des Buches kam aus meiner Sicht zu abrupt. Ich konnte das Ende verstehen aber es war zu gewollt, bzw. mehr Informationen über den Mörder wären wünschenswert gewesen. Schade, bis kurz vorm Ende, wäre es ein 4 Sterne Buch gewesen. Im Großen und Ganzen war es ein lesenswertes Buch, das seine Schwächen hatte. Es wäre schön, wenn es irgendwann noch ein weiteres Buch um Lena Peters geben würde.

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